Kobyłka

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Kobyłka
Wappen von Kobyłka
Kobyłka (Polen)
Kobyłka
Kobyłka
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Masowien
Landkreis: Wołomiński
Fläche: 20,05 km²
Geographische Lage: 52° 20′ N, 21° 12′ O52.33916666666721.195833333333Koordinaten: 52° 20′ 21″ N, 21° 11′ 45″ O
Einwohner: 20.855
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 05-230
Telefonvorwahl: (+48) 22
Kfz-Kennzeichen: WWL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Droga wojewódzka 634
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Fläche: 20,05 km²
Einwohner: 20.855
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1040 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1434011
Verwaltung
Bürgermeister: Robert Roguski
Adresse: ul. Wołomińska 1
05-230 Kobyłka
Webpräsenz: www.kobylka.pl

Kobyłka ist eine Stadt im Powiat Wołomiński in der Woiwodschaft Masowien, Polen. Sie ist Sitz der der gleichnamigen Stadtgemeinde (Gmina miejska).

Geographie[Bearbeiten]

Kobyłka liegt 17 km nordöstlich von Warschau und grenzt direkt an die Kreisstadt Wołomin.
Die Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 20,05 km². 47 % des Gemeindegebiets werden landwirtschaftlich genutzt, 21 % sind mit Wald bedeckt[2].

Durch die Gemeinde verläuft die Droga wojewódzka 634 und es gibt zwei Bahnstationen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung von Kobyłka stammt aus dem Jahr 1415 und bezieht sich auf die Existenz einer Pfarrkirche. Im 15. Jahrhundert wurde der Ort unter dem Namen Targowa Wola erwähnt. Ab dem 18. Jahrhundert wurden die Bezeichnungen Kobyłka, Kobiałka und Kobełka üblich. sich die 1755 ließen sich Jesuiten in Kobyłka nieder.[3] Zwischen 1736 und 1740 wurde die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit (Kościół Świętej Trójcy) errichtet, 1741 wurde sie eingeweiht.[4] 1755 ließen sich die Jesuiten in der Stadt nieder und richteten 1756 eine Druckerei. Dort gedruckte Werke sind nicht erhalten.[5] 1773 wurde der Jesuitenorden aufgelöst.[5]

Zwischen 1928 und 1954 war Kobyłka Sitz einer Landgemeinde im Powiat Radzymin in der Woiwodschaft Warschau.[6]

Von 1975 bis 1998 gehörte Ząbki zur Woiwodschaft Warschau.[7]

Name[Bearbeiten]

Im 15. Jahrhundert war der Name des Dorfes Targowa Wola. Erst im 18. Jahrhundert kamen die Namensformen Kobyłka, Kobiałka sowie Kobełka auf.[5]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt gliedert sich in die Teile: Antolek, Mareta, Grabicz, Kobylak, Kolonia Chór, Sosnówek, Zalasek, Piotrówek, Jędrzejek, Maciołki, Stefanówka, Źródnik.

Bildung[Bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über sieben Kindergärten (Przedszkole), drei Grundschulen (szkoła podstawowa) und zwei Mittelschulen (gimnazjum). Ein Teil der Einrichtung ist in privater bzw. kirchlicher Trägerschaft.

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kobyłka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 7. Juli 2014.
  2. regioset.pl (pl/en)
  3. Website der Stadt, Historia, abgerufen am 27. Februar 2010
  4. Website der Pfarrgemeinde, Zarys historii parafii i kościoła pod wezwaniem Świętej Trójcy, abgerufen am 27. Februar 2010
  5. a b c Website der Stadt, Historia, abgerufen am 24. Januar 2010
  6. Dz.U. 1928 nr 84 poz. 745
  7. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 802 kB)