Kochsalzersatz

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Kochsalzersatz oder Kochsalzersatzmittel sind chemische Verbindungen, die zum geschmacklichen Ersatz von Natriumchlorid in Diät-Lebensmitteln zur natriumarmen Ernährung dienen.

Verwendet werden unter anderem

Wegen des Kaliumgehaltes wird von Kaliumsalzen der Elektrolythaushalt des Körpers beeinflusst, so dass die Ersatzstoffe insbesondere bei Niereninsuffizienz ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen führen können. Auch Glutamate können möglicherweise zu Gesundheitsstörungen, wie dem diskutierten Chinarestaurant-Syndrom führen.

Als Zusatzstoffe werden unter anderem Cyano-Komplexe wie Natriumhexacyanidoferrat(II) (E 535, Natriumhexacyanoferrat(II), Natriumferrocyanid), Kaliumhexacyanidoferrat(II) (E 536, Kaliumhexacyanoferrat(II), Kaliumferrocyanid) und Calciumhexacyanidoferrat(II) (E 538, Calciumhexacyanoferrat(II), Calciumferrocyanid) verwendet. Die Salze sind in geringen Mengen als künstliche Rieselhilfe, Trennmittel und Stabilisator für Kochsalz und Kochsalzersatz zugelassen. Das Ersatzmittel ist oft wie Speisesalz jodiert.

Zum Erhalt der Rieselfähigkeit wird bis 10 g/kg Kieselsäure (Siliciumdioxid (Quarzsand)) und ihre Salze wie Calciumsilicat, Magnesiumsilicat, Talkum, Kaliumaluminiumsilicat, Calciumaluminiumsilicat eingesetzt.

Es sind auch „pflanzliche“ Kochsalzersatzmittel im Einsatz, bei denen jedoch meist ebenfalls Salze und Glutamate der Hauptbestandteil sind, hinzu kommen Fette, Trockengemüse, Gewürze und Hilfsstoffe.