Koerich

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Koerich
Wappen Karte
Wappen von Koerich Lage von Koerich im Großherzogtum Luxemburg
Basisdaten
Staat: Luxemburg
Koordinaten: 49° 40′ N, 5° 57′ O49.6693166666675.9478666666667Koordinaten: 49° 40′ 10″ N, 5° 56′ 52″ O
Distrikt: Luxemburg
Kanton: Capellen
Einwohner: 2365 (1. Januar 2014)[1]
Fläche: 18,9 km²
Bevölkerungsdichte: 125,3 Einw./km²
Gemeindenummer: 00009007
Website: www.koerich.lu
Politik
Bürgermeister: Pia Flammang-Risch
Wahlsystem: Majorzwahl

Koerich (luxemburgisch Käerch) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und gehört zum Kanton Capellen.

Zusammensetzung der Gemeinde[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften:

  • Goeblange
  • Goetzingen
  • Koerich
  • Windhof

Sie gehört folgenden Gemeindeverbänden an: HIS, SES, SICA, SICEC, SIDERO, SIDOR, SYVICOL, ZARO.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

In der Umgebung von Goeblange wurden keltische Gräber sowie eine römische Villa entdeckt. Zahlreiche Funde aus dieser Epoche, die im „Hiemerbôsch“ und „Miecher“ nahe Goeblange gefunden wurden, sind im Staatsmuseum ausgestellt. Zum ersten Mal wurde Koerich im Jahre 979 in einem Dokument erwähnt.

Das Fockeschlass lag einst in Koerich an der Kreuzung der Rue de Windhof und der Rue de Fockeschlass. Es ist heute völlig verschwunden, figuriert aber noch auf dem ersten Katasterplan, der von Joseph Johann von Ferraris 1771 erstellt worden war.[3]

Die Ruinen des Grafenschlosses (Gréiweschlass oder Grevenschlass) hingegen thronen immer noch mitten im Ort und lassen mit den verbliebenen Resten die einstige Größe erahnen. Es bestand schon vor dem 12. Jahrhundert und wurde im 14. und 16. Jahrhundert umgebaut. Heute in öffentlichem Besitz, wurde es 1938 unter Denkmalschutz gestellt.[4]

Römische Villa, Goeblange

siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Koerich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. STATEC Luxembourg – Population par canton et commune 1821–2014 (franz.)
  2. Annuaire des Communes: Koerich (PDF; 35 kB), syvicol
  3. Présentation. Histoire.
  4. Das Eischtal.