Kofel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Kofel (Begriffsklärung) aufgeführt.
Kofel
Kofel mit „Kälberplatte“ im Vordergrund

Kofel mit „Kälberplatte“ im Vordergrund

Höhe 1342 m ü. NN
Lage Bayern, Deutschland
Gebirge Ammergauer Alpen
Koordinaten 47° 35′ 13″ N, 11° 3′ 35″ O47.58694444444411.0597222222221342Koordinaten: 47° 35′ 13″ N, 11° 3′ 35″ O
Kofel (Bayern)
Kofel
Normalweg gesicherter Steig

Der Kofel ist ein 1342 m hoher Berg in den Ammergauer Alpen. Durch seine exponierte Lage und markante Form ist er weithin aus dem Ammergau und aus Richtung Ettal zu erkennen. Der Gipfel liegt nur etwa einen Kilometer Luftlinie vom Ortskern Oberammergaus entfernt.

Routen[Bearbeiten]

Die direkte Route startet am Parkplatz „Döttenbühl“ in der Nähe des Oberammergauer Friedhofs auf 840 Meter Höhe. Nachdem man eine Wiese, genannt „Kälberplatte“, mit herrlichem Blick auf das imposante Wegziel überquert hat, überwindet man den größten Höhenunterschied auf einem bewaldeten Serpentinenweg bis hin zu einem Regenunterstand. Von dort aus beginnt ein Klettersteig zum Felsengipfel.

Eine weitere Möglichkeit des Aufstieges ist unter anderem über die Kolbensattelalm (1028 m, Doppelsessellift) und den „Königssteig“ als Traverse möglich. Durch Kombination verschiedener Routen kann der Kofel auch umrundet werden.

Gesicherter Steig zum Gipfel[Bearbeiten]

Die letzten hundert Höhenmeter werden über einen Gipfelweg zurückgelegt, der, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, auch für Familien mit Kindern geeignet ist. Steile und ausgesetzte Abschnitte sind durch Fixstahlseile gesichert. Nach Regen besteht an stark abgetretenen Felsenstellen erhöhte Rutschgefahr. In Hüslers Klettersteigatlas Alpen ist der Steig mit Schwierigkeit KS1 als gesicherter Steig bewertet.[1]

Rund um das Gipfelkreuz hat man bei entsprechender Witterung einen hervorragenden Rundblick, unter anderem auf Ober- und Unterammergau.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Literatur und Karten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eugen E. Hüsler: Klettersteigatlas Alpen, Verlag Bruckmann, 7. Auflage, München 2007, ISBN 978-376544-787-7

Weblinks[Bearbeiten]