Kofi Kingston

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Kofi Sarkodie-Mensah GhanaGhana
Kofi Kingston 2010

Kofi Kingston 2010

Daten
Ringname(n) Kofi Jamaica
Kofi Kingston
Kofi Nahaje Kingston
Organisation WWE
Körpergröße 185 cm
Kampfgewicht 97 kg
Geburt 14. August 1981
Bei Kumasi, Ashanti Region, Ghana
Angekündigt aus Ghana
Debüt 2005

Kofi Sarkodie-Mensah[1] (* 14. August 1981 bei Kumasi, Ashanti Region, Ghana)[2], besser bekannt unter seinem Ringnamen Kofi Kingston, ist ein ghanaischer Wrestler. Er tritt derzeit regelmäßig in den von WWE produzierten Wrestlingshows auf.

Seine bisher größten Erfolge waren der vierfache Erhalt der WWE Intercontinental Championship sowie der dreifache Erhalt der WWE United States Championship.

Karriere[Bearbeiten]

Kofi Kingston als Intercontinental Champion

Beginn[Bearbeiten]

Nach dem Besuch der Winchester High School, für die er American Football spielte und Amateurringkämpfe bestritt, besuchte Sarkodie-Mensah das Boston College, auf dem er einen Abschluss in Kommunikationswissenschaft erreichte.[3] Sarkodie-Mensah machte sein Wrestlingdebüt 2005, und trat hauptsächlich in Neuengland auf, wo er für Millennium Wrestling Federation, New England Championship Wrestling, die Eastern Wrestling Alliance und Chaotic Wrestling unter dem Namen Kofi Nahaje Kingston auftrat.[4]

WWE[Bearbeiten]

Im September 2006 unterzeichnete Sarkodie-Mensah einen Entwicklungsvertrag für Nachwuchswrestler mit World Wrestling Entertainment und wurde in deren Farmliga Deep South Wrestling (DSW) trainiert. Bis Anfang 2007 trat er für Deep South Wrestling auf und eine andere Farmliga der WWE, Ohio Valley Wrestling, auf.

2007 absolvierte er seine ersten Auftritte in Sendungen der WWE selbst, bei denen er den Ringnamen Kofi Jamaica benutzte.[5][6] Nach der Rückkehr zur Farmliga erhielt er den Ringnamen Kofi Kingston. Ab Mai 2007 trat er auf Tourneen der WWE auf.

Mit der Übernahme von Florida Championship Wrestling als neuer Farmliga der WWE im Juni 2007 wurde Sarkodie-Mensah dorthin geschickt und trat für diese den Rest des Jahres auf,[7] bis er in eine der Hauptsendungen der WWE versetzt wurde.

Sarkodie-Mensah wurde zunächst als Jamaikaner vorgestellt. Da seine Familie sich dadurch verletzt fühlte, bat er das Management erfolgreich darum, ihn als Ghanaer anzukündigen. Nach seinem Debüt am 21. Januar 2008 hatte Sarkodie-Mensah eine lange Siegesserie, ehe er im Mai 2008 gegen Shelton Benjamin das erste Mal verlieren musste. Anschließend führte er eine Fehde gegen Benjamin.[8]

Im Juni 2008 wurde Sarkodie-Mensah zu RAW gewechselt.[9] Bei der Großveranstaltung Night of Champions gewann Sarkodie-Mensahs die WWE Intercontinental Championship von Chris Jericho.[10] Er verlor den Titel beim SummerSlam 2008 an Santino Marella.[11] Sarkodie-Mensah wurde dann in ein Fehdenprogramm mit CM Punk gegen die World Tag Team Champions Cody Rhodes und Ted DiBiase jr. einbezogen, in deren Verlauf sie am 27. Oktober 2008 den Titel gewannen. Am 13. Dezember verloren sie die Titel an John Morrison und The Miz.[12] Am 1. Juni 2009 gewann Sarkodie-Mensah die WWE United States Championship von MVP. Danach bestritt er mehrere Kurzfehden um den Titel, bevor er ihn am 5. Oktober 2009 an The Miz verlor.[13]

Bei RAW am 26. April 2010 wurde Sarkodie-Mensah zu SmackDown gewechselt. Dort gewann er am 14. Mai 2010 erneut die WWE Intercontinental Championship, als er Christian im Finale eines Turniers um den Titel besiegte. Den Titel musste er jedoch aufgrund einer Storyline an den vorherigen Titelträger Drew McIntyre abgeben, weshalb der Gewinn nicht zählte. Sarkodie-Mensah gewann ihn am 23. Mai 2010 bei Over the Limit offiziell. Am 6. August 2010 verlor er den Titel an Dolph Ziggler, konnte ihn aber am 4. Januar 2011 wieder von selbigen zurückgewinnen. Bei den SmackDown-Tapings vom 22. März 2011 verlor er den Titel an Wade Barrett.

Am 26. April 2011 wurde er durch den WWE Draft 2011 ins RAW-Roster gewechselt. Am 1. Mai 2011 gewann er bei Extreme Rules den WWE United States Championship von Sheamus, den er allerdings am 19. Juni 2011 bei Capitol Punishment an Dolph Ziggler verlor. Zusammen mit Evan Bourne als Air Boom besiegte er in RAW am 22. August 2011 David Otunga & Michael McGillicutty und wurde neuer WWE Tag Team Champion. Den Titel verloren sie am 15. Januar 2012 bei einer Houseshow an Primo und Epico. Am 30. April 2012 gewann er den Titel von jenen bei RAW zurück, dieses mal mit R-Truth als Partner. Sie verloren den Titel bei Night of Champions am 16. September 2012 an Daniel Bryan und Kane. Bei den Tapings zu Main Event am 16. Oktober 2012 gewann er zum vierten Mal den Intercontinental Championship von The Miz. Am 29. Dezember 2012, den Aufzeichnungen zur Silvester-Ausgabe von RAW, verlor Sarkodie-Mensah den Titel erneut an Wade Barrett.

Am 15. April 2013 gewann er bei RAW von Antonio Cesaro zum dritten Mal die WWE United States Championship, verlor ihn jedoch einen Monat später beim Mai-PPV Extreme Rules an Dean Ambrose von The Shield.

Erfolge[Bearbeiten]

Titel[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.onlineworldofwrestling.com/profiles/k/kofi-kingston.html Profil bei onlideworldofwrestling
  2. Wrestling´s Jamaican Star - from Ghana, Bericht auf news.bbc.co.uk
  3. http://www.milforddailynews.com/archive/x602864320 Zeitungsbericht
  4. Kofi Nahaje Kingston. In: Chaotic Wrestling Profiles. Chaotic Wrestling. Abgerufen am 9. Dezember 2007.
  5. RAW results - March 5, 2007. Online World of Wrestling. Abgerufen am 12. Dezember 2007.
  6. RAW results - March 26, 2007. Online World of Wrestling. Abgerufen am 12. Dezember 2007.
  7. Alan J. Wojcik: Ring report, 11/30/2007. Miami Herald. 30. November 2007. Abgerufen am 7. Januar 2011.
  8. ECW results - May 20, 2008. Online World of Wrestling. Abgerufen am 21. Mai 2008.
  9. Official 2008 WWE Supplemental Draft Results. World Wrestling Entertainment. Abgerufen am 25. Juni 2008.
  10. Crowning Kingston Champion. World Wrestling Entertainment. 29. Juni 2008. Abgerufen am 30. Juni 2008.
  11. Santino Marella neuer Intercontinental Champion
  12. Morrison und Miz neue World Tag Team Champions
  13. wwe.com: The Miz neuer United States Champion

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kofi Kingston – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien