Kogalymavia

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JSC Kogalymavia / "Kolavia"
Авиакомпания Когалымавиа
Logo der Kogalymavia
Airbus A320-200 der Kogalymavia
IATA-Code: 7K
ICAO-Code: KGL
Rufzeichen: KOGALYM
Gründung: 1993
Sitz: Kogalym, RusslandRussland Russland
Drehkreuz:
Heimatflughafen:

Kogalym

Leitung: Nikolai Nikolayevich Zolnikov
Flottenstärke: 11
Ziele: National und kontinental
Website: kolavia.ru
ehemaliges Logo

JSC Kogalymavia (russisch Авиакомпания Когалымавиа, im Außenauftritt kurz Kolavia) ist eine russische Fluggesellschaft mit Sitz in Kogalym in der Oblast Tjumen im autonomen Kreis der Chanten und Mansen in Westsibirien.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Kogalymavia nahm ihren Betrieb im Mai 1993 auf. Die wichtigsten Basen sind der Flughafen Kogalym und der Flughafen Surgut, ein weiteres Drehkreuz besteht auf dem Flughafen Moskau-Domodedowo.[2]

Flugziele[Bearbeiten]

Kogalymavia fliegt einige Ziele innerhalb Russlands sowie umgrenzender Staaten an, darunter Baku, Simferopol, Krasnodar, Mineralnyje Wody, Moskau und Surgut.

Flotte[Bearbeiten]

Eine ehemalige Tupolew Tu-154M der Kogalymavia

Mit Stand November 2013 besteht die Flotte der Kogalymavia aus elf Flugzeugen[3]:

Zwischenfälle[Bearbeiten]

Kogalymavia verzeichnet in ihrer Geschichte einen Zwischenfall mit Todesopfern:

  • Am 1. Januar 2011 kam es auf dem Flughafen Surgut zu einem Unglück mit der Tupolew Tu-154B mit der Kennung RA-85588. Kurz vor dem Start zu Flug 348 nach Moskau fing die Maschine noch auf dem Rollfeld Feuer. Ersten Vermutungen zufolge war es das mittlere der drei Triebwerke welches einen Defekt hatte. Binnen 15 Minuten war die Maschine komplett zerstört. Es kam dabei zu drei Todesopfern sowie 43 Verletzten.[4] Die Untersuchung ergab einen Fehler in der Elektrik als Brandursache.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kolavia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Адреса и телефоны авиакомпании KOLAVIA“.
  2. http://www.flightglobal.com/search/zibbsearch.aspx?searchType=site&sKeywords=Kolavia
  3. ch-aviation.ch – Kogalymavia (englisch) abgerufen am 20. November 2013
  4. Aviation Safety Network: Accident Report