Kognitionsbedürfnis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Kognitionsbedürfnis (need for cognition) ist ein Persönlichkeitsmerkmal der Psychologie. Es beschreibt das Ausmaß, in dem Menschen anstrengende kognitive Tätigkeiten betreiben und genießen[1] und wurde 1982 von Cacioppo & Petty eingeführt.

Menschen mit einem hohen Kognitionsbedürfnis bilden sich eigene Meinungen durch Abwägen von Argumenten. Menschen mit niedrigem Kognitionsbedürfnis hingegen lassen sich oft durch periphere Signale, wie Attraktivität oder Glaubwürdigkeit des Sprechers, beeinflussen. Das Ausmaß des Kognitionsbedürfnisses bestimmt nach dem Elaboration Likelihood Model einen von zwei Wegen, wie persuasive Kommunikation anzuwenden ist (zentraler oder peripherer Weg).

Es gibt keine geschlechtsspezifischen Unterschiede beim Kognitionsbedürfnis.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Elliot Aronson,Timothy Wilson,Robin M. Akert: Sozialpsychologie, Pearson Studium; Auflage: 6. Auflage. (12. Dezember 2008), ISBN 382737359X, Seite 204