Kokos-Insel (Costa Rica)

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Kokos-Insel
Die Kokos-Insel
Die Kokos-Insel
Gewässer Pazifischer Ozean
Geographische Lage 5° 31′ 45″ N, 87° 3′ 36″ W5.5291666666667-87.06634Koordinaten: 5° 31′ 45″ N, 87° 3′ 36″ W
Lage von Kokos-Insel
Länge 7,49 km
Breite 4,61 km
Fläche 23,85 km²
Höchste Erhebung Cerro Iglesias
634 m
Einwohner (unbewohnt)
Historische Karte der Kokos-Insel
Historische Karte der Kokos-Insel
Wasserfall

Die Kokos-Insel (spanisch Isla del Coco, englisch Cocos Island) ist eine unbesiedelte Insel im Pazifischen Ozean. Sie gehört politisch zum Kanton Puntarenas der gleichnamigen Provinz des zentralamerikanischen Staates Costa Rica.

Die Insel ist vor allem durch zahlreiche Publikationen über Schätze populär geworden, die Piraten wie William Dampier, Benito Bonito oder Henry Morgan angeblich dort versteckt haben. Es gab in der Vergangenheit mehrere Expeditionen, die die gesamte Insel durchwühlten, bislang ist jedoch kein größerer Schatzfund bekannt. Die weitere Schatzsuche ist untersagt, die Insel steht seit 1978 unter Naturschutz.

Geographie[Bearbeiten]

Die vorwiegend aus vulkanischen Gesteinen bestehende Insel liegt 494 km vor der Pazifikküste Costa Ricas auf dem sogenannten Kokosrücken (Cocos Ridge), einer über 1000 km langen und 250 bis 500 km breiten untermeerischen Struktur, die allgemein als Spur des Galápagos-Hotspot gedeutet wird.[1] Nach der Kokosinsel ist die Kokosplatte benannt, die der Karibischen Platte aufliegt. In dieser tektonisch unruhigen Zone kommt es nicht selten zu Seebeben und Tsunamis.

Die Kokosinsel ist annähernd rechteckig geformt, 7,49 km lang, bis zu 4,61 km breit und hat eine Fläche von 23,85 km². Die höchste Erhebung ist der Cerro Iglesias mit 634 m im Westen.

Chatham Bay

Der größte Teil der rund 24 km langen Küstenlinie besteht aus steilen Kliffs, die bis zu 200 m aus dem Meer aufragen. Nur an einigen Stellen sind schmale Strände und kleine Buchten entstanden. Im Norden gewähren zwei größere Buchten Zugang: die Chatham-Bucht (Bahía Chatham) und die Wafer-Bucht (Bahía Wafer), von denen jeweils breite Täler ins Inselinnere führen. Die häufigen Regenfälle haben zahlreiche Fließgewässer erzeugt, die oft mit spektakulären Küstenwasserfällen direkt ins Meer münden.

Vor der Südküste der Kokos-Insel liegen die kleinen Nebeninseln Bayo Alcyone und Isla Muela, im Osten die Isla Cóníco und im Norden Isla Manuelita. Zudem gibt es mehrere vorgelagerte Felsen, die das Ansteuern gefährlich machen, da sie teilweise unter Wasser liegen. Ein umgebendes Saumriff fehlt, eine starke Brandung erreicht die Insel unmittelbar.

Die Kokosinsel liegt in der tropischen Klimazone, und die häufigen und heftigen Regenfälle begünstigen eine üppig wachsende Vegetation. Die durchschnittliche Jahresregenmenge beträgt 1930 mm, fast das Vierfache dessen, was zum Beispiel jährlich in Leipzig niedergeht. Die Jahresdurchschnittstemperatur bewegt sich um 26 °C, wobei sich die einzelnen Monate nur geringfügig unterscheiden.[2]

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Seit 1978 ist die Kokosinsel ein Nationalpark von Costa Rica. 1997 wurde sie in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen.

Flora[Bearbeiten]

Der Name Kokosinsel ist insoweit irreführend, da Kokospalmen heute nur in geringer Zahl vorkommen. Der Pirat und Entdecker William Dampier beschrieb 1684 die Insel noch wie folgt:[3]

„Die Insel Cocos wurde von den Spaniern so genannt, weil darauf zahlreiche Kokosnuss-Bäume wachsen. Es gibt sie nicht nur an ein oder zwei Plätzen, sondern sie wachsen in ausgedehnten Hainen.“

William Dampier

Ein anderer Pirat, Lionel Wafer (1640–1705), besuchte die Kokosinsel im Jahre 1685:[4]

„Sie ist so nach den Kokosnüssen benannt, mit denen sie im Überfluss bedeckt ist. Diese kleine Insel ist sehr erquicklich. In der Mitte ist ein steiler Hügel, an allen Seiten von einer Hochebene umgeben, die abrupt zum Meer abfällt. Diese Ebene, sowie stellenweise auch die Täler, die zur Küste führen, sind dicht bedeckt mit Kokosnuss-Bäumen, die in der reichen und fruchtbaren Erde sehr gut gedeihen.“

Lionel Wafer

Die Insel ist heute mit einem dichten Regenwald bedeckt, doch sind Kokospalmen im Vergleich zu anderen tropischen Pazifikinseln, zum Beispiel den Tuamotus, nicht häufig. Was den Umbruch in der Vegetation seit dem 17. Jahrhundert bewirkt hat, ist ungeklärt. Der britische Botaniker William Botting Hemsley war der Auffassung, Bukanier und Walfänger hätten die Palmen gefällt, um die Kokosnüsse bequemer ernten zu können.[5] Es scheint jedoch zweifelhaft, ob gelegentliche Besucher oder die kurze Besiedlung der Insel zwischen 1888 und 1903 mit nur wenigen Menschen einen derart verheerenden Eingriff in die Vegetation hätten bewirken können.

Die heutige Flora im Inselinnern besteht vorwiegend aus Arten, die mit denen des benachbarten amerikanischen Kontinentes verwandt sind, jedoch gibt es zahlreiche Endemiten. Auffallend ist die Abwesenheit der ansonsten an den Küsten Mittelamerikas häufigen Mangrove. Die mittleren Strandbereiche haben Strandwinden (Ipomoea pes-caprae) erobert. Daran schließen sich lichte Haine mit Hibiscus tiliaceus und Balsamapfel (Clusia Rosea) an.

Der üppige, nahezu undurchdringliche Regenwald der Hochebene setzt sich aus verschiedenen Ficus-Arten, Brosimum guianense, Ameisenbäumen (Cecropia) und Balsabäumen (Ochroma) zusammen, die ein dichtes Gewirr von Epiphyten und Kletterpflanzen bedeckt. Als buschig wachsende Rand- und Unterpflanzen kommen die endemische Eugenia pacifica, der Seifenstrauch (Clidemia hirta), und Miconia dodecandra vor.[6]

Die Farnartigen Pflanzen (Pteridophyta) sind häufig, besonders in den schattigen und feuchten Spalten. Darunter sind sechs Endemiten: Cyathea alfonsiana, Cyathea notabilis, Lycopodium brachiatum, eine Sumpffarnart (Thelypteris), Trichipteris nesiotica und der zu den Schleierfarnen gehörende Trichomanes capillaceum. Die am weitesten verbreitete Gattung ist die der Schwertfarne (Nephrolepis).[7]

Fauna[Bearbeiten]

Von den 87 auf der Insel vorkommenden Vogelarten sind drei endemisch: Kokosinsel-Kuckuck (Coccyzus ferrugineus), Kokosinsel-Tyrann (Nesotricus ridgwayi) und Kokosfink (Pinaroloxias inornata). Auf den umgebenden Inselchen und Felsen brüten zahlreiche Seevögel, darunter: Fregattvögel (Fregatidae), Rotfußtölpel (Sula sula), Feenseeschwalben (Gygis alba) und Noddy-Seeschwalben (Anous stolidus).

Die kleinen Strände sind bedeutende Brutplätze von Suppenschildkröten (Chelonia mydas). Zwei Arten von Eidechsen sind bekannt, Säugetiere sind auf der Insel nicht indigen.[8]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kokosinsel aus dem Theatrum Orbis Terrarum von Abraham Ortelius, Amsterdam 1589

Ob die Kokosinsel vor der europäischen Entdeckung bewohnt war, ist unklar. Die Fülle von Kokospalmen, die der Pirat Lionel Wafer beschreibt, könnte darauf hindeuten, dass Polynesier die Insel zumindest als zeitweiligen Aufenthalt gewählt haben. Der amerikanische Botaniker Elmer Drew Merrill war der Auffassung, das Vorkommen von Kokospalmen sei ein Indiz für die Besiedlung durch Polynesier.[9] Polynesische Seefahrer führten auf ihren Reisen Samen und Stecklinge von Nutzpflanzen mit und pflanzten sie auf den von ihnen entdeckten Inseln aus.

Archäologen der „Norwegischen Archäologischen Expedition zur Osterinsel und in den Ostpazifik“ von Thor Heyerdahl untersuchten am 25. und 26. Juli 1956 die Bahía Wafer und die Bahía Chatham, ohne jedoch Grabungen vorzunehmen. Dabei wurden von Menschen angelegte Erdterrassen auf dem nördlichen Kap, das die Wafer- von der Chatham-Bucht trennt, festgestellt, sowie zwei parallele Reihen von eingegrabenen Felsblöcken unweit des Strandes in der Wafer-Bucht, die möglicherweise Überreste eines Fundamentes sind. Das Alter der Strukturen ist unbekannt. Es können Überreste der Gissler-Siedlung aus dem späten 19. Jahrhundert sein, es ist aber auch nicht auszuschließen, dass sie aus voreuropäischer Zeit stammen.[10]

Wer die Kokosinsel für Europa entdeckt hat, ist ebenfalls ungeklärt. Fest steht, dass sie bereits auf der Weltkarte von Nicolas Desliens von 1566 unter dem Namen „Y. de Coques“ und anderen Karten des 16. Jahrhunderts eingezeichnet ist, wenn auch mit unterschiedlichen Positionen. Die ungenaue Positionsbestimmung hatte zur Folge, dass die Insel von Fischern, Piraten und Handelsseglern gleich mehrfach neu „entdeckt“ wurde. Im 19. Jahrhundert war die Kokosinsel häufig Anlaufstelle von Walfängern, die dort ihre Frischwasservorräte ergänzten.

Am 25. Juli 1793 erreichte das britische Handelsschiff Rattler unter dem Kommando von James Colnett die Kokosinsel. Colnett interessierte sich nicht für die sagenhaften Schätze, sondern mehr für die unvergleichliche Natur.

„Es ist Otaheite [Tahiti] in kleinerem Maßstab.“

James Colnett

Er sah die Insel unter dem Gesichtspunkt eines Versorgungsstützpunktes für künftige Walfänger und Handelsfahrer und ließ in der Chatham-Bucht einen Eber und eine Sau frei sowie eine Ziege und einen Ziegenbock und brachte in der Wafer-Bucht Saatgut aus „jeder Art zum Nutzen und zur Bequemlichkeit derer, die uns folgen mögen“.[11] Seinem 1798 veröffentlichten Bericht fügt Colnett eine detaillierte Karte der Insel an.

George Vancouver erreichte am 24. Januar 1795 mit der HMS Discovery und dem Begleitschiff HMS Chatham die Kokosinsel und blieb bis zum 27. Januar 1795. In seinen 1798 veröffentlichten Aufzeichnungen beschreibt er recht genau die Geografie, die Vegetation und das Wetter und macht nautische Angaben zur Position und zu möglichen Ankergründen. Auf der Insel sah er ein junges Schwein, offensichtlich ein Nachkomme der Tiere, die Colnett zwei Jahre zuvor ausgesetzt hatte. In der Chatham-Bucht ließ er das Datum seiner Ankunft, die Namen seiner beiden Schiffe und deren Kapitäne in einen Fels meißeln. Die möglichen Schätze erwähnt er mit keinem Wort. In der unteren linken Ecke von Vancouvers Karte der Sandwich-Inseln (Hawaii) ist eine Detailkarte der Kokosinsel eingefügt.[12]

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Sklavenhandel aus Afrika zum Erliegen. Das hatte auch in Südamerika einen Mangel an Arbeitskräften zur Folge, der mit der oft zwangsweisen Anwerbung von Arbeitern von den polynesischen Inseln behoben werden sollte. Im Juli 1863 untersagten die chilenischen und peruanischen Regierungen diese legalisierte Abart der Sklaverei und verfügten die Rückführung der Polynesier. Die peruanische Bark Adelante erhielt den Auftrag, gegen Bezahlung von 31,07 $ pro Person 429 polynesische Arbeitskräfte von Callao nach Tahiti zu bringen. Einige der Polynesier hatten sich jedoch mit Pocken infiziert. Entweder um sich vor Infektionen zu schützen oder um sich den weiten Weg nach Tahiti zu ersparen, setzte der deutsch-chilenische Kapitän August Grassau Stecker seine Passagiere fernab ihrer Heimat auf der unbewohnten Kokosinsel aus, wo sie am 21. Oktober 1863 von Kapitän Blake vom Walfangschiff Active aus New Bedford entdeckt wurden. Einige waren inzwischen an den Pocken gestorben, die restlichen rettete das peruanische Kriegsschiff Tumbes im November desselben Jahres.[13][14]

Unter dem Präsidenten Jesús Jiménez Zamora (1823–1897) wurde die Kokosinsel 1869 in den Staat Cost Rica eingegliedert.

„Graffito” von Jacques Cousteau auf der Kokosinsel

Auch die Dokumentarfilmer Hans Hass (1954) und Jacques-Yves Cousteau (1987) kamen auf die Kokosinsel. Sie waren jedoch weniger an den angeblich versteckten Schätzen, sondern eher an der einzigartigen Unterwasserwelt interessiert.

Heute sind die einzigen Inselbewohner Park-Ranger, die zeitweilig dort stationiert sind und darauf achten, dass die gelegentlichen Tauchtouristen keine Schäden anrichten.

Tauchsport[Bearbeiten]

Die Kokosinsel ist heute das Ziel von Tauchsafaris. In den umgebenden Gewässern kann man Schwärme von Hammerhaien und anderen großen Haiarten, Meeresschildkröten, mehrere Rochenarten, darunter auch Riesenmantas, sowie andere Großfische beobachten. Die Sicht unter Wasser ist außergewöhnlich gut. PADI zählt die Kokosinsel zu den zehn besten Tauchgebieten der Welt.[15]

Schätze und Schatzsucher[Bearbeiten]

Die Geschichte der Schätze der Kokosinsel ist voller Gerüchte, Spekulationen und unbewiesener Behauptungen. Halbwahrheiten, Wunschdenken und reine Phantasie gehen ineinander über und sind nur schwer zu trennen. Historisch gesicherte Fakten sind rar. Auf der Insel sollen angeblich gleich mehrere Schätze verborgen sein:

Schätze[Bearbeiten]

Nachweislich hat der britische Pirat und Entdecker William Dampier die Kokosinsel im Jahr 1684 aufgesucht, wie er in seinen Aufzeichnungen selbst berichtet.[3] Ihm wird nachgesagt, dass er einen Teil seiner Beute dort versteckt habe.

Gleiches wird von Henry Morgan behauptet.[16] Der ausführlichen Biografie von Exquemelin ist jedoch nicht zu entnehmen, dass Morgan jemals in den Pazifik gesegelt ist.[17] Sein Tätigkeitsfeld waren die Gewässer der Karibik und die spanischen Küstenstädte Mittelamerikas.

Der Pirat Edward Davis ging im 17. Jahrhundert mit seinem Schiff Bachelors Delight von den Galápagos-Inseln und von der Kokosinsel aus im Pazifik auf Raubzug. Unter anderem attackierte er 1685 vor Panama die Schatzflotte von Lima und 1687 die damals spanische Hafenstadt Guayaquil.[18] Es wird vermutet, dass er Teile seiner Beute auf der Kokosinsel versteckt hat.

Der als grausam beschriebene Pirat Benito Bonito, mit den Beinamen „Dom Pedro“ oder „Blutiges Schwert“, hat angeblich 1819 eine Ladung Gold und Juwelen in der Hafenstadt Acapulco geraubt, um sie anschließend in der Wafer-Bucht zu vergraben.[19]:52 Er soll eine Karte hinterlassen haben, die der Enkel eines Besatzungsmitgliedes von Bonitos Schiff an den deutschen Schatzsucher Gissler verkaufte.[20]

Ein Pirat mit Namen Benito Bonito ist historisch nicht belegt. Wahrscheinlich liegt eine Verwechslung mit dem spanischen Piraten Benito de Soto (* 22. April 1805 in Pontevedra; † 25. Januar 1830 in Gibraltar) vor. De Soto griff mit seinem Schiff Burla Negra, dem ehemaligen brasilianischen Sklavenschiff Defensor de Pedro, am 19. Februar 1828 das Handelsschiff Morning Star vor der Insel Ascension im Südatlantik an. Dabei wurde der Kapitän grausam ermordet, die weiblichen Passagiere vergewaltigt und es ereigneten sich weitere Gräueltaten, die in der Öffentlichkeit großes Aufsehen erregten. De Soto raubte noch weitere Schiffe im Atlantik aus. Als er seine Beute nach Spanien bringen wollte, havarierte die Burla Negra in der Nähe von Cádiz. Die spanischen Behörden verhafteten die gesamte Besatzung, Benito de Soto wurde am 25. Januar 1830 in Gibraltar und seine Mannschaft in Cádiz gehängt.[21][22] De Soto beschränkte seine Beutezüge auf den Atlantik und die Karibik. Es gibt keinen Hinweis, dass er sich jemals im Pazifischen Ozean aufhielt.

Nach anderen Quellen soll Benito Bonito das Pseudonym des britischen Kapitäns Bennett Graham (auch Benett Grahame) gewesen sein. Er soll sich bei der Schlacht von Trafalgar ausgezeichnet und als Anerkennung seiner Verdienste das Kommando des Kriegsschiffes HMS Devonshire erhalten haben, um als Freibeuter spanische Schiffe im Pazifik zu kapern. Da er sich nicht auf die Spanier beschränkte, sondern auch Schiffe anderer Nationen ausraubte, sei die Devonshire von drei britischen Kriegsschiffen vor der Küste Costa Ricas versenkt worden. Doch zuvor sei es Graham gelungen, seine Beute auf der Kokosinsel zu verstecken.[19]:33

Ein Kapitän mit Namen Bennett Graham (oder auch Graham Bennett) ist in den Besoldungslisten der Royal Navy für das 19. Jahrhundert nicht verzeichnet. Die HMS Devonshire, das fünfte Schiff mit diesem Namen, war ein mächtiges, 53 m (176 feet) langes Linienschiff mit 75 Kanonen. Gebaut 1812 bei Barnard of Deptford, gibt es anscheinend über die Verwendung nichts Bemerkenswertes zu berichten („an unremarkable career”).[23] Der Missbrauch eines großen britischen Kriegsschiffes als Piratenschiff wäre mit Sicherheit publik geworden. Kommandant von 1813 bis 1814 war Captain (später Admiral) Sir Ross Donnelly (* 1761 ?; † 30 September 1840), der sich in der Seeschlacht am 13. Prairial ausgezeichnet und unter Lord Horatio Nelson im Mittelmeer gedient hatte.[24] Die Devonshire lag ab 1848 in Chatham (Kent) als Hafenschiff in Reserve und wurde ab 1861 als Schulschiff verwendet, bis man sie 1869 in Sheerness abwrackte. Sie gehörte nicht der britischen Pacific Station an, ein Kommando im Pazifik ist nicht bekannt.

Während der Südamerikanischen Unabhängigkeitskriege in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab Spanien nach und nach seine südamerikanischen Kolonien auf. Die weltlichen und kirchlichen Würdenträger sowie die reichen Handelsherren von Lima, der damaligen Hauptstadt der spanischen Kolonie Peru, wollten ihre angesammelten Besitztümer vor den Aufständischen retten. Sie vertrauten angeblich ihre Schätze, darunter die zentnerschwere, massiv goldene Madonna aus der Kathedrale von Lima, einem schottischen Kapitän namens William Thompson an, dessen Schoner Mary Dear zufällig in Callao lag, der Hafenstadt von Lima. Thompson sollte die Kostbarkeiten nach Panama in Sicherheit bringen. Er hatte jedoch nicht die Absicht den Vertrag einzuhalten, entledigte sich seiner spanischen Bewacher auf hoher See und brachte die wertvolle Ladung angeblich zur Kokosinsel, wo er sie in einer Höhle versteckt haben soll.[20]

Der sogenannte „Kirchenschatz von Lima“ wird unterschiedlich beschrieben: Goldmünzen und prachtvolle Gerätschaften, Edelsteine und Statuen sowie eine „lebensgroße Goldfigur der Muttergottes, reich mit Edelsteinen besetzt und mehr als eine Tonne schwer“. Nach anderen Quellen: „Haufen von Gold und Silber, zahllose Münzen, goldene Statuen, seltsames Gerät mit Ornamenten, Kisten voller Edelsteine und zwei große Truhen, die noch verschlossen waren.“ Außerdem ein Skelett sowie Papierrollen und Dokumente.[25]:54 u. 188

Historischer Plan von Callao mit der Fortaleza del Real Felipe

General José de San Martín, Kämpfer für die Unabhängigkeit der spanischen Kolonien in Südamerika, setzte 1820 mit seiner berühmt gewordenen Expedition zur Befreiung Perus zur Eroberung von Lima an. Die reichen spanischen Handelsherren wollten ihre angesammelten Besitztümer sichern und deponierten sie in der Fortaleza del Real Felipe, der Mitte des 18. Jahrhunderts gebauten, massiven Festung am Hafen von Callao. Die dem spanischen König treuen Truppen unter Marschall José de la Mar (* 12. Mai 1778 in Cuenca (Ecuador); † 11. Oktober 1830 in Costa Rica ), dem Gouverneur von Callao, hatten sich in der nahezu uneinnehmbaren Festung verschanzt. Der Hafen selbst war von den Kriegsschiffen des auf Seiten der Aufständischen kämpfenden, britischen Vizeadmirals Thomas Cochrane, 10. Earl of Dundonald, blockiert.

Cochrane scheute die Einnahme der gut verteidigten Festung und setzte auf Verhandlungen, zumal sich seine Blockadeschiffe in Versorgungsschwierigkeiten befanden. Gegen den Willen von San Martín bot er den Spaniern freien Abzug mit ihren gesamten Besitztümern an.[26]

„. . . der besagte Feind [die Spanier] kam frei, verstärkte die Festung und ging unbehelligt davon mit Geld und Platten [Silberplatten?] im Wert von vielen Millionen Dollar, faktisch dem gesamten Vermögen von Lima, welches, wie behauptet wurde, von allen Bewohnern in der Festung in Sicherheit gebracht worden war.“

Thomas Cochrane: Narrative of Services in the Liberation of Chili, Peru and Brazil, from Spanish and Portuguese Domination, Volume 1, Chapter VII, James Ridgway, London 1859, S. 147

San Martín beschuldigte Cochrane später, einen Teil der Wertsachen als Lösegeld erhalten zu haben. In seinen Aufzeichnungen bestreitet er dies vehement.

Es gibt keinen seriösen Beleg dafür, dass der „Lima-Schatz“ in der von den diversen Schatzsuchern beschriebenen Form existiert hat. Auch die Existenz des Kapitäns William Thompson und des Schatzschiffes Mary Dear ist zweifelhaft. Wahrscheinlich haben die Spanier selbst ihre in der Festung deponierten Besitztümer aus Callao weggebracht.

Schatzsucher[Bearbeiten]

Unzählige Glücksritter machten sich im Laufe der letzten 200 Jahre auf, um die legendären Piratenschätze zu suchen. Peter Disch-Lauxmann schätzt, dass sich im Laufe der Zeit rund 500 Expeditionen aufmachten, um auf der Insel nach den Schätzen zu graben. Der Höhepunkt des Schatzfiebers um die Kokosinsel war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mehr noch gab es Betrüger, die mit angeblich sicheren Hinweisen, Karten und Tagebuchaufzeichnungen Beteiligungen akquirierten. Noch heute kursieren zahlreiche Schatzkarten, wie ein Blick in die Suchmaschine Google zeigt.

Kapitän Thompson von der Mary Dear tauchte angeblich um 1850 in St. John’s (Neufundland) auf und quartierte sich bei einem Fischer namens John Keating ein.[Anm. 1] Auf dem Sterbebett soll er ihm die Geschichte des Kirchenschatzes von Lima erzählt und eine Karte der Kokosinsel mit der Lage des Schatzes übergeben haben.[25]:72 Keating konnte einen anderen Neufundländer namens Boag (nach anderen Quellen: Boeck), Eigner der Brigantine Edgecombe, von der Schatzgeschichte überzeugen. Sie segelten zur Kokosinsel wo Keating in einer Höhle den Schatz von Lima entdeckt haben will, bestehend aus: „mehreren Kisten mit Goldmünzen und –barren, Silber und Edelsteinen, juwelenbesetzten Schwertern und der goldenen Statue der Jungfrau“.[25]:183 Keating will zweimal auf der Kokosinsel gewesen sein und insgesamt 100.000 Dollar in Gold und Juwelen gefunden haben.[27] Angeblich starb er als reicher Mann. Seine Schatzkarte scheint aber nicht sehr zuverlässig gewesen zu sein, denn Keatings Witwe suchte einige Jahre nach seinem Tod die Kokosinsel auf und tat sich mit dem bereits auf der Insel weilenden deutschen Schatzsucher August Gissler zusammen. Sie fanden nichts.

Der wohl eifrigste Schatzsucher war der deutsche Fabrikantensohn August Gissler aus Remscheid, den die Regierung von Costa Rica 1897 sogar zum ersten und einzigen Gouverneur der Kokos-Insel ernannte. Gissler gründete 1894 die „Cocos Plantation Company“ und verkaufte Aktien der Gesellschaft, um seine Schatzsuche zu finanzieren. Es gelang ihm, ein Dutzend Familien als Arbeitskräfte für die Schatzsuche auf die Insel zu locken. Sie lebten dort gemeinsam mit Gissler und seiner amerikanischen Frau in einer kleinen Kolonie und pflanzten Tabak, Bananen, Zitrusfrüchte, Getreide und Gemüse an. Die Siedlung bestand aber nur zwischen 1889 und 1903, danach lebten Gissler und seine Frau bis 1908 alleine auf der Insel.[28] Das Ehepaar zog dann nach New York City, wo Gissler versuchte, sein Wissen um den Schatz zu Geld zu machen. Er starb 1935 in New York.

Gissler grub bei seiner Schatzsuche im Laufe der Jahre meterlange, unterirdische Tunnelsysteme, deren Spuren noch heute zu sehen sind. Er suchte nach dem verschollenen Schatz von Kapitän Thompson und war sich seiner Sache sicher, da er zwei Karten aus unterschiedlichen Quellen besaß, die den gleichen Ort als Versteck des Schatzes angaben. Darüber hinaus vermutete Gissler aber auch, dass der Piratenschatz von Benito Bonito auf der Kokosinsel vergraben sei. Letztlich blieb er erfolglos, denn in zwanzig Jahren Grabung fand er nur eine einzelne spanische Golddublone am Strand.[20]

Weitaus bessere Möglichkeiten standen Admiral Henry St. Leger Bury Palliser (* 22. Juni 1839; † 17. März 1907), dem Commander-in-Chief der britischen Pazifikflotte von 1896 bis 1899, zur Verfügung. Er setzte kurzerhand die Mannschaft seines Flaggschiffes, des Panzerkreuzers HMS Imperieuse, zur Schatzsuche ein. In den Wirren eines Umsturzversuches gegen den General und amtierenden Präsidenten von Guatemala José María Reina Barrios hatte Palliser in Puerto San José eine zwielichtige Person namens Charles Edward Harford mit einem Begleiter mit Namen F. A. Harris[Anm. 2] aufgenommen, der behauptete, den Schatz von Lima auf der Kokosinsel entdeckt zu haben. Er war auch im Besitz einer Schatzkarte. Die Imperieuse kam am 14. Oktober 1897 auf der Kokosinsel an. Die Mannschaft grub, wegen das andauernden Regens und der ständig nachrutschenden Erde unter Lebensgefahr, mehrere tiefe Löcher an den von Harford bezeichneten Stellen. Palliser ließ Pulverladungen anbringen, um Felsen wegzusprengen. Am 16. Oktober 1897 fuhr die Imperieuse wieder ab, ohne dass Palliser eine Spur des Schatzes entdeckt hatte.[29]

Peter Bergmans (nach anderen Quellen: Petrus Bergmann), ein zwielichtiger Belgier, behauptete, in den 1920er Jahren auf der Kokosinsel eine Kiste voller Gold, eine 60 cm hohe, goldene Madonna und ein Skelett gefunden zu haben.[30] Er war angeblich Besatzungsmitglied der Yacht Westward aus Seattle gewesen, Eigentümer ein Mr. Young, die vor der Küste Nicaraguas in einem Sturm gesunken sei. Bergmans habe sich zusammen mit dem Kapitän in das Beiboot retten können und sie seien auf der Kokosinsel gestrandet. Dort habe Bergmanns eher zufällig einen riesigen Goldschatz gefunden. Mit dem wieder instandgesetzten Boot seien beide, die Taschen angeblich voller Gold und Juwelen, in See gestochen und von einem deutschen Dampfschiff gerettet worden. [25]:183-188

Die MV Westward ist eine 1924 von Leslie „Ted“ Geary entworfene 26-Meter-Motoryacht (86 foot). Eigentümer war die Alaska Coast Hunting & Cruising Company von Campbell Church, die das Schiff für Hochseeangel- und Jagdexkursionen in Alaska und Kanada bauen ließ. Von einer Fahrt zur Kokosinsel ist nichts bekannt. Die Westward ist keineswegs gesunken, sondern liegt noch heute im Hafen von Seattle und wurde 2007 in die Liste des U.S. National Register of Historic Places aufgenommen.

Mit modernsten technischen Mitteln wollte der Brite S. MacFarlane Arthur die Schatzsuche in den 1930er Jahren zum Erfolg bringen. Er warb um potente Finanziers, um mit einem Tragschrauber die Insel zu überfliegen und mittels aus dem Cockpit gesendeter „elektrischer Strahlen“ das versteckte Gold aufzuspüren.[31] Wahrscheinlich hat er naive Geldgeber gefunden, denn er sandte eine Gruppe von 18 Helfern zur Insel. Sie wurde alsbald inhaftiert und die Ausrüstung konfisziert, da MacFarlane keine Grabungsgenehmigung der Behörden Costa Ricas vorweisen konnte.[16]

Ein weiterer Schatzsucher des frühen 20. Jahrhunderts war der Autorennfahrer Sir Malcolm Campbell, der die Kokosinsel sogar mehrfach aufsuchte. Auch er blieb, wie alle anderen vor ihm, erfolglos.[16] Sogar dem amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt wird nachgesagt, sich für die Schätze der Kokosinsel interessiert zu haben.[25]:175 Allerdings ist dazu anzumerken, dass Roosevelts Expeditionen in den Pazifik nicht zwangsläufig Schatzsuchen gewesen sein müssen, denn er war ein begeisterter Hochseeangler.

All diese Geschichten (und unzählige weitere) beruhen in einem hohen Maße auf purer Spekulation. Bis heute gibt es keinen glaubhaften Beleg, dass auf der Kokosinsel je ein Schatz gefunden worden ist. Das Betreten der Insel bedarf der behördlichen Erlaubnis. Grabungsgenehmigungen werden strikt verweigert, und die Naturpark-Ranger wachen darüber, dass keine illegalen Suchen stattfinden.

Sonstiges[Bearbeiten]

Es wird vermutet, dass die Kokos-Insel als Vorlage für den berühmten Roman Die Schatzinsel diente. Der Autor Robert Louis Stevenson erhielt wahrscheinlich 1880 von der Insel und dem sagenhaften Schatz aus Lima Kenntnis. Der Schweizer Walter Hurni hingegen glaubt Beweise zu haben, dass Stevenson den Kirchenschatz von Lima auf der Insel Tafahi – auf alten Karten auch „Cocos Eilandt“ genannt – vermutete. Somit wäre die Insel Tafahi im Ostpazifik die Vorlage für den Roman Die Schatzinsel gewesen. Die Recherchen von Walter Hurni wurden von Alex Capus in seinem Roman Reisen im Licht der Sterne verarbeitet.

Die Kokosinsel ist nicht identisch mit der von Jacob Le Maire so getauften und am 11. Mai 1616 entdeckten Insel. Das ist die heute zum Königreich Tonga gehörende Insel Niuafoou. Die Reiseroute von Jacob Le Maire und Willem Cornelisz Schouten führte nicht an der Kokosinsel (Costa Rica) vorbei.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Georg Bremer: Die Geheimnisse der Kokosinsel: Abenteurer auf der Suche nach den größten Piratenschätzen der Welt. Books on Demand, Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8370-9655-2.
  •  Peter Disch-Lauxmann: Die authentische Geschichte von Stevensons Schatzinsel. Rasch und Röhrig, Hamburg-Zürich 1985, ISBN 3-89136-038-X. (ein spannend geschriebenes, aber in großen Teilen auch spekulatives „Standardwerk“ über die Schatzsuche auf der Kokosinsel)
  •  Ina Knobloch: Das Geheimnis der Schatzinsel: Robert Louis Stevenson und die Kokosinsel - einem Mythos auf der Spur. Mare-Buchverlag, Hamburg 2009, ISBN 978-3-86648-097-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kokos-Insel – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Nach einer anderen Quelle soll Keating Thompson in Kuba getroffen haben.
  2. Disch-Lauxmann verwendet fälschlich den Namen „Haffner“

Quellenangaben[Bearbeiten]

  1. Christian H. E. Walther: The crustal structure of the Cocos ridge off Costa Rica, Journal of Geophysical Research, 2003, Vol. 108, 2136
  2. Wetterbase
  3. a b William Dampier: A Collection of Voyages, James and John Knapton, London 1729, Band 1, S. 111
  4. Lionel Wafer: A New Voyage and Description of the Isthmus of America, London 1699, Nachdruck: Burrows Brothers Company, Cleveland 1903, S. 175
  5. William Botting Hemsley: Report on the present state of knowledge of various insular floras, being an introduction to the Botany of the Challenger Expedition, London 1885
  6. Dieter Mueller-Dombois, F. Raymond Fosberg: Vegetation of the Tropical Pacific Islands. Springer-Verlag, Berlin 1998, ISBN 0-387-98313-9 S. 584-585
  7. Luis Diego Gomez: The Ferns and Fern-Allies of Cocos Island, Costa Rica; in: American Fern Journal Nr. 65 (4), 1975, S. 102–104
  8. UNESCO-Welterbe-Liste
  9. Elmer Drew Merrill: The Botany of Cook’s Voyages and its unexpected significance in relation to anthropology, biogeography, and history, in: Chronica Botanica Band 14, Waltham (Mass.) 1954, S. 190 ff.
  10. Thor Heyerdahl & Edwin Ferdon: Reports of the Norwegian Archaeological Expedition to Easter Island and the East Pacific, Vol. 2, London 1965, S. 465-466
  11. James Colnett: A voyage to the South Atlantic and round Cape Horn into the Pacific Ocean, for the purpose of extending the spermaceti whale fisheries, and other objects of commerce, by ascertaining the ports, bays, harbours, and anchoring births [sic], in certain islands and coasts on those seas at which the ships of the British merchants might be refitted: undertaken and performed by Captain James Colnett, of the Royal Navy, in the ship Rattler (1798), W. Bennett, London 1798, S. 66-74
  12. George Vancouver: A voyage of discovery to the North Pacific Ocean, and round the world; in which the coast of north-west America has been carefully examined and accurately surveyed. Undertaken by His Majesty's command, principally with a view to ascertain the existence of any navigable communication between the North Pacific and North Atlantic oceans; and performed in the years 1790, 1791, 1792, 1793, 1794, and 1795, in the Discovery sloop of war, and armed tender Chatham, under the command of Captain George Vancouver, Band 3, G.G. and J. Robinson, London 1798, S. 368 ff.
  13. Henry Evans Maude: Slavers in Paradise. University of the South Pacific Press, Suva (Fidschi) 1986, S. 161-162
  14. James B. Richardson: The Peruvian Barque “Adelante” and the Kanaka Labour Recruitment, in: Journal of Pacific History, Band 11, 1977, S. 212-214
  15. Anna Vander Broek: World's 10 best scuba spots. In: Forbes Traveller vom August 2007
  16. a b c Verborgene Schätze, Time-Life-Buch aus der Reihe „Bibliothek erstaunlicher Fakten und Phänomene“, Amsterdam, s.a., S. 126
  17. Alexandre Olivier Exquemelin: The Buccaneers of America. London 1684
  18. Lionel Wafer: A New Voyage and Description of the Isthmus of America, London 1699, Nachdruck: Burrows Brothers Company, Cleveland 1903
  19. a b Ina Knobloch: Das Geheimnis der Schatzinsel. Mare-Verlag, Hamburg 2009, ISBN 978-3-86648-097-1
  20. a b c Michael Groushko: Legendäre Schätze und ihre Geheimnisse, Augsburg 1995, S. 24-27
  21. A. B.: A Narrative of the atrocities committed by the crew of the piratical brig “El Defensor de Pedro, with a brief account of the trial and execution of the pirates. To which is prefixed the confession of the crew. E. Wilson, London 1830
  22. Dying declaration of Nicholas Fernandez, who with nine others were executed in front of Cadiz Harbour, December 29, 1829 for piracy and murder on the high seas. 1830 (sine loco)
  23. Zitat aus: Jerry Lockett: The Discovery of Weather: Stephen Saxby, the Tumultuous Birth of Weather Forecasting, and Saxby's Gale of 1869. Formac, London 2013, ISBN 978-1459500808, S. 89
  24. Oxford Dictionary of National Biography, Index Nummer 101007823
  25. a b c d e Peter Disch-Lauxmann: Die authentische Geschichte von Stevensons Schatzinsel. Rasch und Röhrig, Hamburg-Zürich 1985, ISBN 3-89136-038-X
  26. Thomas Cochrane: Narrative of Services in the Liberation of Chili, Peru and Brazil, from Spanish and Portuguese Domination, Volume 1, James Ridgway, London 1859, Chapter VII
  27. Seek Cocos Treasure, The Washington Post, Washington DC vom 24 Juli 1911, S. 6
  28. ZDF-Sendung Terra X vom 3. Juli 2005
  29. Victoria Daily Colonist vom 4. November 1897, S. 8
  30. Lionel und Patricia Fanthorpe: Secrets of the World´s Undiscovered Treasures, Ontario 2009, S. 210-211
  31. A flying magnet to spot Cocos Island’s hidden gold, Artikel in „The Miami News” vom 28. Oktober 1934