Kolombangara

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kolombangara
Satellitenbild von Kolombangara
Satellitenbild von Kolombangara
Gewässer Pazifischer Ozean
Inselgruppe New-Georgia-Archipel
Geographische Lage 7° 58′ S, 157° 4′ O-7.9663888888889157.068055555561770Koordinaten: 7° 58′ S, 157° 4′ O
Kolombangara (Salomonen)
Kolombangara
Länge 34,2 km
Breite 27,3 km
Fläche 705 km²
Höchste Erhebung Mount Veve
1770 m
Einwohner 6301 (23. November 2009)
8,9 Einw./km²
Hauptort Ringgi
Karte der New Georgia-Inselgruppe, auf der auch Kolombangara abgebildet ist
Karte der New Georgia-Inselgruppe, auf der auch Kolombangara abgebildet ist

Kolombangara ist die zweitgrößte Insel des zu den Salomonen gehörenden New-Georgia-Archipels und ein nicht aktiver Vulkan.

Die Insel hat 705 km² und eine fast kreisrunde Form von 28–33 km Durchmesser. Sie ist weitgehend bewaldet und mit 6301 Einwohner (Stand der Volkszählung am 23. November 2009) nur dünn besiedelt. 1999 betrug die Bevölkerung noch 5621. Die Besiedlung beschränkt sich auf einen schmalen Küstenbereich. Auf diesem bestehen 32 Dörfer sowie 43 nachgeordnete (associated) Dörfer.[1]

Geologisch ist die Insel ein Stratovulkan, der eine Höhe von 1.770 m erreicht.

Während des Zweiten Weltkriegs war die Insel und das umgebende Meer Schauplatz von Kampfhandlungen. Die japanische Armee nutzte einen Landeplatz an der Südküste der Insel und im Mai 1943 wurde unter dem Kommando von Generalmajor Noboru Sasaki hier die Basis für mehrere Einheiten aufgeschlagen, um eine Verteidigungslinie durch die Zentralsalomonen aufzubauen.

Im Meer um Kolombangara fanden die Schlacht im Kula-Golf und die Schlacht bei Kolombangara statt. Im Sommer 1943 zog die US Army über Vella Lavella an die Insel heran und die japanische Armee evakuierte Kolombangara zwischen dem 23. September und 4. Oktober 1943.

Siehe auch[Bearbeiten]

Biuku Gasa

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Special Audit Report (PDF; 1,6 MB)

Literatur[Bearbeiten]