Kolumbianische Krawatte

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Die kolumbianische Krawatte (spanisch: corte corbata), gelegentlich auch als mexikanische oder sizilianische Krawatte bezeichnet, ist eine fiktive Hinrichtungs- und Foltermethode.

Die Methode nimmt an, dass dem Opfer die Kehle im Bereich des Kehlkopfes horizontal aufgeschnitten und seine Zunge durch diesen Schnitt nach unten gezogen, so dass sie unterhalb des Kinns heraushängt. In der Realität ist das anatomisch nicht möglich, da die Zungenwurzel im Mund liegt, so dass die Zunge nicht tiefer als die Wurzel in die Kehle gezogen werden kann.

Journalistische und literarische Berichte unterstellten jedoch, dass die kolumbianische Krawatte eine häufige Hinrichtungsmethode während La Violencia in Kolumbien gewesen sei.

Populärkultur[Bearbeiten]

Eine explizite Darstellung der kolumbianischen Krawatte findet sich in der Fernsehserie Hannibal (Folge 11 Staffel 1). Die Figur Dr. Gideon tötet auf diese Weise einen Arzt und benennt dies auch ausdrücklich als kolumbianische Krawatte.

Quellen[Bearbeiten]