Kommendation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Papst- und Königtum: Maria de’ Medici übernimmt die traditionelle Position eines Vasallen in einer Krönungszeremonie, Gemälde von Peter Paul Rubens

Die Kommendation bezeichnete im Lehnswesen den Vorgang, in dem sich ein freier Mann in die Vasallität eines anderen, seinem zukünftigen Lehnsherrn, begab. Optisches Zeichen war, auf den Knien die gefalteten Hände in die des sitzenden Lehnsherrn zu legen.

Die Kommendation war ein personengebundener Vertrag, der mit dem Tode erlosch und mündlich geschlossen wurde. Dieser Vertrag konnte Unterordnungsverhältnisse unterschiedlichster Art begründen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]