Komplementär-Endstufe

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Komplementärendstufen, manchmal auch Komplementärstufen genannt, gibt es in Analogtechnik und in Digitaltechnik, da sie für die Bearbeitung von Wechselspannungen oder Gleichspannungen unterschiedlicher Höhe Vorteile gegenüber „Eintaktschaltungen“ bieten. Diese Schaltungsart lässt sich nur mit Bipolartransistoren oder Feldeffekttransistoren, nicht aber mit Elektronenröhren realisieren.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Digitaltechnik

Schematisches Innenleben eines digitalen ICs

Eine Komplementär-Endstufe wie ein Totem-Pole-Ausgang ist eine Ausgangs-Schaltung eines integrierten Schaltkreises, damit dieser einen ausreichend großen Strom liefern kann. Diese Treiberfähigkeit ist erforderlich, damit die nachfolgenden Stufen mit ausreichender Flankensteilheit angesteuert werden können und nur minimale Gatterlaufzeiten entstehen.

[Bearbeiten] Analogtechnik

Grundschaltung einer Komplementär-AB-Endstufe

In der Analogtechnik werden bei einer Komplementär-Endstufe zwei Bipolartransistoren, und zwar ein NPN- und ein PNP-Transistor, im Gegentakt geschaltet, so dass immer einer dieser beiden Transistoren sperrend und der andere leitend ist. Derartige Endstufen gelten als beste Lösung für Gegentaktendstufen.

[Bearbeiten] Quasi-Komplementärendstufe

Schaltungplan der Quasi-Komplementärendstufe

Die Quasi-Komplementärendstufe besteht nur aus NPN-Transistoren T2 und T3 (Bild rechts) bilden die Ausgangsstufe, wobei T2 als Kollektorschaltung (Emitterfolger) arbeitet und T3 in Emitterschaltung (Kollektorfolger) arbeitet. T1 dient als Treiber. Der Vorteil dieser Schaltung ist, dass kein NPN-PNP-Komplementärtyp mit identischen elektrischen Parametern erforderlich ist, welcher durch die unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften der N- und P-Leiter schwierig zu Dimensionieren ist.

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