Komplikation

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Dieser Artikel erläutert Komplikation in der Medizin, für weitere Bedeutungen siehe Komplikation (Begriffsklärung)

Als Komplikation bezeichnet man in der Medizin eine unerwünschte Folge einer Krankheit, eines Unfalls, eines Eingriffs oder eines Medikaments, die nicht im engeren Sinn zum Krankheitsbild gehört.[1]

Komplikationen machen meist eine Therapie oder Änderung der Therapie erforderlich. Von einer schweren Komplikation spricht man, wenn für die Therapie ein Krankenhausaufenthalt notwendig ist oder verlängert werden muss, oder wenn in ihrer Folge der Tod eintritt.

Bekanntermaßen häufigen und/oder gefährlichen Komplikationen tritt man oft mit Präventivmaßnahmen entgegen.

Ein Beispiel für eine Komplikation ist eine tiefe Venenthrombose nach einer Operation. Die Thrombose kann ihrerseits durch eine Lungenembolie kompliziert werden. Zur Prävention eignen sich die frühe Mobilisierung, subkutan verabreichte Heparinpräparate und enganliegende „Thrombosestrümpfe“.

In manchen Situationen kann eine Komplikation nicht von einer Nebenwirkung unterschieden werden. So kann als Folge der „blutverdünnenden“ Therapie bei Thrombose eine Blutung auftreten, die dann als Komplikation des Krankheitsbildes oder als Nebenwirkung der medikamentösen Behandlung aufgefasst werden kann.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Komplikationen in der Hausarztpraxis: erkennen - handeln - vermeiden. Springer DE, 2004, ISBN 978-3-7091-0599-3, S. 13.
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