Kong-Reich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt das vorkoloniale Kong-Reich im heutigen Westafrika; zum zu unterscheidenden Kongoreich in Zentralafrika siehe Königreich Kongo.
Ankunft des französischen Gouverneurs Louis-Gustave Binger in Kong 1892
Die Finley-Karte afrikanischer Staaten 1827. Kong ist in Westafrika gelb dargestellt

Das Kong-Reich (besser bekannt unter den Namen Wattara-Reich oder korrekter Ouattara-Reich; Adschami-Schrift: کونگ Kung) war ein westafrikanischer – offiziell muslimischer – Staat, der im Jahre 1710 gegründet wurde. Die Staatsform des Kong-Reiches war eine Monarchie.

Die Hauptstadt des Reiches war die Stadt Kong. Das Zentrum des Staates befand sich im Nordosten der heutigen Republik Elfenbeinküste, zudem nahm das Kong-Reich auch große Teile von Burkina Faso ein.[1]

Im Jahre 1895 wurde das Reich durch französische Kolonialtruppen eingenommen, der bis dahin unabhängige Staat zerschlagen und das Gebiet dem französischen Kolonialgebiet Französisch-Westafrika respektive Obervolta einverleibt. Die einheimische Bevölkerung musste sich nun der französischen Herrschaft unterordnen. Dadurch endete die 175-jährige Geschichte des afrikanischen Landes.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kong (Côte d’Ivoire) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Encyclopaedia of the Muslim World By Taru Bahl, M.H. Syed, Seite 51