Koniecpol

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Koniecpol
Wappen von Koniecpol
Koniecpol (Polen)
Koniecpol
Koniecpol
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Landkreis: Częstochowa
Fläche: 36,52 km²
Geographische Lage: 50° 47′ N, 19° 41′ O50.78333333333319.683333333333Koordinaten: 50° 47′ 0″ N, 19° 41′ 0″ O
Einwohner: 6165
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 42-230
Telefonvorwahl: (+48) 34
Kfz-Kennzeichen: SCZ
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 786 CzęstochowaKielce
DW 794 Koniecpol-Krakau
Schienenweg: CzęstochowaKielce
Nächster int. Flughafen: Flughafen Katowice
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Fläche: 146,75 km²
Einwohner: 9897
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 67 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2404063
Verwaltung (Stand: 2008)
Gemeindevorsteher: Józef Tomasz Kałuża
Adresse: ul. Chrząstowska 6a
42-230 Koniecpol
Webpräsenz: www.koniecpol.pl

Koniecpol ist eine Stadt- und Landgemeinde im Powiat Częstochowski, Woiwodschaft Schlesien in Polen.

Geografie[Bearbeiten]

Koniecpol liegt in dem Hügelland zwischen Częstochowa und Krakau an der Pilica. 74 km nordöstlich von Kattowitz und 40 km östlich von Częstochowa an der Woiwodschaftsgrenze zur Woiwodschaft Heiligkreuz.

Koniecpol grenzt an die Gemeinden: Żytno, Dąbrowa Zielona, Przyrów, Lelów, Szczekociny und Secemin.

Gemeinde[Bearbeiten]

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 146.75 km² davon werden 58 % landwirtschaftlich genutzt und 24 % sind mit Wald bedeckt[2].

Sołectwo[Bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören die 22 Schulzenämter:

Bildung[Bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über 2 Kindergärten, 5 Grundschulen, 2 Mittelschulen und 2 Berufsschulen. Es gibt in der Gemeinde des Weiteren eine Stadtbücherei und vier Schulbüchereien[3].

Geschichte[Bearbeiten]

bis 1938[Bearbeiten]

Das deutsche Stadtrecht erhielt Koniecpol am 29. Dezember 1443 vom polnischen König Władysław Warneńczyk. Eine wirtschaftliche Blüte erlebte die Stadt im 16. Jahrhundert. 1559 wurde der Stadt durch König Sigismund II. August das Recht auf Brückenzoll und das Marktrecht verliehen. Im 17. Jahrhundert wurde die Stadt durch Kriege und Brände mehrfach zerstört. Im 18. Jahrhundert verlor Koniecpol an wirtschaftlicher Bedeutung. 1815 wurde die Stadt Teil von Kongresspolen. 1827 wurde damit begonnen ein Stahlwerk in der Stadt zu errichten. Im Zuge des Januaraufstand 1863 gegen die russische Herrschaft kam es zu mehreren Gefecht in der Nähe der Stadt. Im Jahr 1870 wurde der Stadt das Stadtrecht, als Strafaktion, durch den Zaren aberkannt. Die wirtschaftliche Entwicklung wurde positiv durch die Eröffnung der Bahnlinie von Częstochowa nach Kielce 1903 beeinflusst. 1927 erhielt Koniecpol das Stadtrecht wieder zuerkannt.[3]

1939 bis heute[Bearbeiten]

Am 3. September 1939 wurde Koniecpol von der deutschen Wehrmacht besetzt. Im Dezember 1939 wurden 1.000 Menschen aus Posen und Wrześni in die Stadt gebracht. Ab Oktober 1942 wurden damit begonnen die Juden in die Konzentrationslager zu bringen. Die Einwohnerzahl von Koniecpol sank dadurch um 30%. 15. Januar 1945 wurde Koniecpol von der roten Armee besetzt.

1953 wurde ein Holzfaserplatten Werk in Betrieb genommen. In den Jahren 1957 und 1960 erweitert.[3]

In den Jahren 1975–1998 gehörte die Gemeinde zur Woiwodschaft Częstochowa[4].

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Durch Koniecpol verläuft die Wojewodschaftsstraße 786 von Częstochowa nach Kielce und hier beginnt die Wojewodschaftsstraße 794 nach Krakau.
Außerdem verläuft die Bahnlinie von Częstochowa nach Kielce durch die Stadt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchhof-Befestigung von St.Trójcy
  • Der ewige Palast (Schlossanlage as dem 17. - 19. Jahrhundert)
  • Pfarrkirche St. Trójcy
  • Pfarrkirche St. Michała Archanioła[3]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Koniecpol – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 10. Juli 2014.
  2. regioset.pl (polnisch) Stand 12. Nov. 2008
  3. a b c d e Webseite der Stadt (polnisch)Stand 3. Dez. 2008
  4. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch)