Konkanstrecke

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Roha–Mangalore
Bahnhof Karwar
Bahnhof Karwar
Streckenlänge: 760,125 km
Spurweite: 1676 mm (Kolonialspur)
Strecke – geradeaus
Bahnhof, Station
0 Roha
Bahnhof, Station
12,916 Kolad
Haltepunkt, Haltestelle
Indapur
Bahnhof, Station
30,300 Mangaon
Haltepunkt, Haltestelle
Goregaon Road
Bahnhof, Station
46,885 Veer
Haltepunkt, Haltestelle
Sape Wamane
Bahnhof, Station
62,785 Karanjadi
Bahnhof, Station
72,900 Vinhere
Bahnhof, Station
80,585 Diwankhavati
Bahnhof, Station
98,285 Khed
Bahnhof, Station
111,690 Anjani
Bahnhof, Station
127,877 Chiplun
Bahnhof, Station
203,600 Ratnagiri
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
South Western Railway von Vasco da Gama
Bahnhof, Station
442,460 Madgaon
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
South Western Railway nach Londa (u. a. weiter nach Bangalore)
Bahnhof, Station
501,021 Karwar
Bahnhof, Station
691,900 Udupi
Bahnhof, Station
738,440 Thokur
Bahnhof, Station
760,125 Mangalore
Strecke – geradeaus

Die Konkan-Bahn ist eine im Januar 1998 eröffnete Eisenbahnstrecke zwischen den indischen Städten Roha und Mangalore. Sie ist Teil der Verbindung Mumbai - Mangalore. Die Strecke mit einer Länge von 760 Kilometern verläuft durch die indischen Bundesstaaten Maharashtra, Goa und Karnataka.

Die Strecke ist durchgehend eingleisig und nicht elektrifiziert. Ausweichmöglichkeiten befinden sich in Abständen von etwa 15 Kilometern. Auf der gesamten Länge gibt es nur zwei Abzweige in Goa. Grundsätzlich kann auf der Strecke mit den üblicherweise eingesetzten Zügen außerhalb der Regenzeit eine Spitzengeschwindigkeit von 110 km/h gefahren werden - wegen der häufigen Wartezeiten bei Zugkreuzungen verringert sich die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit jedoch deutlich.

Während die meisten Bahnstrecken auf dem indischen Subkontinent von der britischen Kolonialmacht gebaut wurden, stellt diese Bahnstrecke, die bis 1998 unter indischer Regie gebaut wurde eine Ausnahme dar.

Ein Grund für den recht späten Bau dürfte der Streckenverlauf auf den Westhängen der Westghats sein. Obwohl dieser Gebirgszug durchweg von einer Höhe von 1000 m oder mehr schroff und zerklüftet ins Meer abfällt, verläuft der größte Teil der Bahnstrecke auf einer Höhe von nur 25 m über dem Meeresspiegel. Um diesen Streckenverlauf zu ermöglichen, wurden nach Möglichkeit Täler ausgenutzt, die mit zahlreichen Tunneln verbunden wurden. Nur in der Nähe von Ratnagiri wurden hohe Talbrücken (Viadukte) gebaut, um relativ hoch verlaufende Streckenabschnitte über Schluchten hinüber zu führen.

Auf der Strecke wird eine rollende Landstraße (RORO), mit der LKWs die parallel verlaufende kurvige und steile Bundesstraße NH17 vermeiden können, angeboten.

Weblinks[Bearbeiten]