Konrad I. (Oldenburg)

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Graf Konrad I. von Oldenburg (urkundlich bezeugt 1313 in Oldenburg; † 1347 in Oldenburg) war Graf von Oldenburg. Seine Eltern waren Johann II. von Oldenburg und Hedwig von Diepholz.

Leben[Bearbeiten]

Ab 1324 urkundet und siegelt er gemeinsam mit seinem älteren Halbbruder Johann III. als regierender Graf, ab 1342 allein und ab 1345 zusammen mit seinem Neffen Johann IV. Am 6. Januar 1345 verliehen beide Grafen der Stadt Oldenburg das Bremer Stadtrecht, um Oldenburg als Markt für auswärtige Kaufleute attraktiver zu machen und so durch höhere Zolleinnahmen die wirtschaftliche Basis des kleinen Grafenhauses zu stärken. Konrad I. hielt dabei die Stadtfreiheit in engen Grenzen, indem er u.a. eine Bündnispolitik mit anderen Städten ausdrücklich verbot. Oldenburg blieb trotz dieses Freiheitsprivilegs fest in die landesherrliche Autorität eingebunden.

Konrad I. war verheiratet mit Ingeborg von Holstein, die Söhne Konrad II. und Christian V. folgten ihrem Vater nach dessen Tod als gemeinsam regierende Grafen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hermann Lübbing: Die Rasteder Chronik 1059–1477. Oldenburg: 1976, ISBN 3-87358-087-X.
  • Hans Friedl, Wolfgang Günther, Hilke Günther-Arndt, Heinrich Schmidt (Hrsg.): Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg. Oldenburg: 1992, ISBN 3-89442-135-5.