Konrad Theiss Verlag

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Konrad Theiss Verlag GmbH
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Rechtsform GmbH
Gründung 1956 in Aalen
Auflösung 2013
Auflösungsgrund Weiterführung als Imprint der WBG
Sitz Stuttgart
Branche Buchverlag
Website www.theiss.de

Die Konrad Theiss Verlag GmbH war ein 1956 in Aalen gegründeter Buchverlag mit Sitz in Stuttgart. Das ursprünglich auf Regionalia (vor allem zu Baden-Württemberg) ausgerichtete Unternehmen ist heute eine etablierte Verlagsmarke für wissenschaftliche Publikationen aus den Gebieten der Archäologie, Geschichte und Landeskunde. Jährlich erscheinen etwa 80 neue Bücher, lieferbar sind rund 650 Titel. 1997 wurde der Theiss Verlag zu einem Tochterunternehmen der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft in Darmstadt, wobei er zunächst als eigenständige GmbH weitergeführt wurde. Verlagsleiter ist seit dem 1. Februar 2010 Volker Hühn. Seit dem 1. Juli 2013 ist Theiss ein Imprint der WBG.

Programm[Bearbeiten]

Bekannt ist der Verlag für seine aktuellen populärwissenschaftlichen Bücher zur Archäologie und Geschichte. Am bekanntesten sind neben Ausstellungskatalogen die Reihen „Führer zu archäologischen Denkmälern“, die „Schriften des Limesmuseums Aalen“, die „Veröffentlichungen der Deutschen Burgenvereinigung e. V.“, die „VdR-Schriftenreihe zur Restaurierung und Grabungstechnik“ (Hrsg. vom Verband der Restauratoren (VdR)), die Schriftenreihe „Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg“ (Hrsg. vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg) und die von der Landesstelle für Volkskunde Freiburg im Breisgau, vom Badischen Landesmuseum, von der Landesstelle für Volkskunde Stuttgart und vom Landesmuseum Württemberg herausgegebenen „Berichte zur Volkskunde in Baden-Württemberg“. Ebenfalls zum Verlagsspektrum gehören Publikationen auf CD-ROM.

Seit 1984 erscheint die Zeitschrift „Archäologie in Deutschland“, die jährlich sechsmal über Entdeckungen, Grabungen, Funde und Forschungen von der Urgeschichte bis heute berichtet.

2002, 2004 und 2006 vergab der Verlag den „Theiss-Archäologie-Preis“ an Journalisten, die archäologische Forschungsergebnisse gleichermaßen profund wie anschaulich vermitteln konnten. Der Journalistenpreis war mit insgesamt 4.000 EUR pro Auslobungsjahr dotiert.[1]

Seit dem Wechsel zur WBG wird der Bereich der baden-württembergischen Landeskunde ausgebaut, z.B. mit der Reihe "101 Orte".

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Theiss-Archäologie-Preis 2006 auf der Verlagswebsite. (Abgerufen im September 2013)