Konstandinos Filippidis

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Konstandínos „Kostas“ Filippídis (griechisch Κωνσταντίνος Φιλιππίδης; * 26. November 1986) ist ein griechischer Stabhochspringer.

2005 siegte er bei den Mittelmeerspielen, schied bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Helsinki in der Qualifikation aus und gewann Silber bei der Universiade. 2006 scheiterte er bei den Europameisterschaften in Göteborg in der Vorrunde.

Am 16. Juni 2007 wurde er bei einer Dopingkontrolle positiv auf das Stimulanz Etilefrin getestet.[1] Zunächst wurde eine zweijährige Sperre wegen eines Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen verhängt, die Anfang 2009 mit Inkrafttreten des neuen WADA-Codes aufgrund des Lex-mitior-Grundsatzes aufgehoben wurde.[2]

Einem Vorrundenaus bei den WM 2009 in Berlin folgte 2010 ein vierter Platz bei den Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften in Doha. Bei den EM in Barcelona kam er abermals nicht über die Qualifikation hinaus. 2011 wurde er Fünfter bei den Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften in Paris und Sechster bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu

2012 wurde Filippidis Siebter bei den Hallen-WM in Istanbul. Den gleichen Platz erreichte er bei Olympischen Spielen in London. Nach den Spielen sprang er in Lausanne mit 5,80 m neuen Landesrekord. Diesen steigerte er bei der Auftaktveranstaltung der Diamond League 2013 in Doha auf 5,82 m.

2014 gewann Filippidis bei der Hallenweltmeisterschaft die Goldmedaille.

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten]

  • Stabhochsprung: 5,82 m, 10. Mai 2013, Doha
    • Halle: 5,83 m, 31. Januar 2013, Linz

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IAAF: Doping Rule Violation. 14. September 2007
  2. Athletenporträt von Konstandinos Filippidis bei der IAAF (englisch)