Konstante (Programmierung)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine Konstante in einem Computerprogramm ist ein Wert, der sich während der Laufzeit des Programms nicht ändern kann. Das Gegenstück dazu ist eine Variable. Konstanten haben meist semantische Bezeichner, was den Umgang vereinfacht und eine Verwechslung mit anderen Konstanten verhindern soll. Der Begriff wird allerdings auch für Literale verwendet (literale Konstante), die keinen semantischen Bezeichner haben. Daher ist es eindeutiger, bei frei definierbaren Konstanten von symbolischen Konstanten zu sprechen.

Durch die Definition von Konstanten kann Codewiederholung vermieden werden.

In der Programmiersprache C können Konstanten auch als Makro des Präprozessors definiert werden.

Beispiel[Bearbeiten]

Beispiel in der Programmiersprache BASIC:

 CONST pi = 3.1415                    ' pi ist eine Konstante; 3.1415 ist eine literale Konstante.
 INPUT "Radius: ", r
 PRINT "Der Umfang ist "; pi * 2 * r  ' Die Konstante Pi wird vom [[Compiler]] durch ihren Wert 3.1415 ersetzt. 
 PRINT "Die Fläche ist "; r ^ 2 * pi 
 pi = 3.14                            ' Führt zu einem Laufzeit- oder Übersetzungsfehler, weil Konstanten unveränderlich sind.