Konstantin II. (Gegenpapst)

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Konstantin II. (* Nepi, Latium; † nach 769 in Kloster Cella Nova) war ein mit Hilfe des römischen Militäradels am 5. Juli 767 eingesetzter Gegenpapst. Er war der Sohn von Tiberius. 767-769 verschwunden.

Als Laie durch seinen Bruder, den Herzog Toto von Nepi, sofort nach dem Tod Papsts Pauls I. gewaltsam eingesetzt. Mit langobardischer Hilfe wurde er 768 abgesetzt, nach der Wahl Papst Stephan III. geblendet und zu Klosterhaft verurteilt. Die vorwiegend von fränkischen Bischöfen besuchte Lateransynode (769) bestätigte seine Absetzung. Die Anhänger Konstantins II. wurden blutig verfolgt.

[Bearbeiten] Literatur

  • Ottorino BertoliniCostantino II. In: Alberto M. Ghisalberti (Hrsg.): Dizionario Biografico degli Italiani (DBI), Band 30 (Cosattini - Crispolto), Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1984, S. 314–320 (italienisch).
  • Redaktion: Costantino, antipapa. In: Massimo Bray (Hrsg.): Enciclopedia dei Papi, Istituto della Enciclopedia Italiana, Band 1  (Pietro, santo. Anastasio bibliotecario, antipapa), Rom 2000, OCLC 313504669, S. 670–675 (italienisch).
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