Konstantinausstellung in Trier

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Die Konstantinausstellung in Trier war eine Ausstellung über den spätantiken Kaiser Konstantin I, die vom 2. Juni bis zum 4. November 2007 in Trier stattfand. Trier, das antike Augusta Treverorum, gehörte zu den frühen Residenzen Konstantins.

Kopie eines Fußes der Statue Konstantins

Die Ausstellung war ein Beitrag zum Programm Luxemburg und Großregion Kulturhauptstadt Europas 2007. Sie stand unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler und wurde vom Bundesland Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Bistum Trier und der Stadt Trier organisiert. Die Planungen dauerten etwa drei Jahre. In drei Museen (Rheinisches Landesmuseum Trier, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum sowie das Städtische Museum Simeonstift) wurden insgesamt rund 1.400 Ausstellungsstücke aus 20 Ländern gezeigt. Darunter befanden sich zahlreiche Spitzenstücke, wie etwa der Esquilin-Schatz aus dem Britischen Museum in London oder eine drei Meter hohe Nachbildung des Kaiserkopfes der Konstantinstatue, die sich in den Kapitolinischen Museen in Rom befindet.

Die Ausstellung war auch ein wirtschaftlicher Erfolg, insgesamt wurden fast 800.000 Besuche verzeichnet.[1] Knapp 354.000 Eintrittskarten wurden an zahlende Ausstellungsbesucher verkauft.[2] Zur Ausstellung ist auch ein über 500 Seiten umfassender Katalog erschienen, herausgegeben von Alexander Demandt und Josef Engemann, in dem Beiträge zahlreicher namhafter Wissenschaftler zu finden sind; anbei liegt eine CD-ROM, auf der die Ausstellungsstücke vorgestellt werden. Ebenso ist ein Kolloquiumsband erschienen, in dem Forscher bestimmte Aspekte der Herrschaft Konstantins genauer untersucht haben.

Literatur[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Informationsblatt des Europäischen Tourismusinstituts (PDF; 42 kB)
  2. Konstantin, was nun? (Version vom 28. März 2009 im Internet Archive)