Konstruktionspunkt

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K-Punkt Weitenpunkte
20–24 4.8
25–29 4.4
30–34 4.0
35–39 3.6
40–49 3.2
50–59 2.8
60–69 2.4
70–79 2.2
80–99 2.0
100–169 1.8
ab 170 1.2
Skizze

Der Konstruktionspunkt (auch K-Punkt, Kalkulationspunkt, Tabellenpunkt oder vor Einführung der Juryweite Kritischer Punkt genannt) bezeichnet beim Skispringen den Punkt der Skisprungschanze, an dem das Gefälle des Aufsprunghangs flacher wird. Seine Weite wird von der Grundkante des Schanzentisches entlang des Hangs gemessen. Der Konstruktionspunkt wird als Ausgangspunkt für die Berechnung der Weitenpunkte in der Sprungwertung herangezogen.

Üblicherweise ist der K-Punkt im Aufsprungbereich der Schanze mit roten Tafeln und roten Seitenstreifen (ab K-Punkt) markiert.

Nach den K-Punkten wurden die Schanzen vor 2004 in kleine Schanzen (K20–K45), mittlere Schanzen (K46–K74), Normalschanzen (K75–K99), Großschanzen (K100–K130) und Flugschanzen (K145–K195) eingeteilt. Heute dient als Maß die Hillsize (siehe Schanzengröße).

Für einen Sprung auf den K-Punkt werden 60 Weitenpunkte vergeben. Ausnahme hierbei bilden die Flugschanzen. Dort werden für einen Flug auf den K-Punkt 120 Weitenpunkte vergeben. Für jeden Meter über oder unterhalb des K-Punkts werden abhängig von der Schanzengröße Weitenpunkte addiert oder subtrahiert (siehe Tabelle).

Mathematische Definition[Bearbeiten]

Mathematisch handelt es sich nicht um den Wendepunkt der Aufsprungbahn. Das maximale Gefälle wird im Punkt P erreicht, mit dem die Landezone beginnt. Somit ist der Punkt P mathematisch gesehen der Wendepunkt des Aufsprungprofils. Der Konstruktionspunkt liegt dabei auf dem Kreisbogen, den die Landezone mit den Punkten P, K und L beschreibt.

Weblinks[Bearbeiten]