Konzinnität

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Konzinnität (von lateinisch concinnus). Konzinn (Antonym: inkonzinn) bedeutet ebenmäßig und gefällig zusammengefügt, besonders in Bezug auf den Wohllaut eines Redesatzes.

Äußere Konzinnität wird erreicht, wenn der Redner oder Schriftsteller im Ausdruck (in den Tropen und Figuren, im Satzbau etc.) das nötige Ebenmaß beobachtet; innere Konzinnität durch die harmonische Darlegung der Gedanken. Lange Zeit galten die Reden des Demosthenes und Cicero als Musterbeispiel einer konzinnen Ausdrucksweise.

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dies belegt ist und er den heutigen sprachlichen Anforderungen genügt.

Um danach auf den Meyers-Artikel zu verweisen, kannst du {{Meyers Online|Band|Seite}} benutzen.