Kops (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Kops
Originaltitel Kopps
Produktionsland Schweden
Dänemark
Originalsprache Schwedisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge ca. 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
JMK 0
Stab
Regie Josef Fares
Drehbuch Josef Fares
Mikael Håfström
Lars „Vasa“ Johanson
Produktion Anna Anthony
Musik Daniel Lemma
Bengt Nilsson
Kamera Aril Wretblad
Schnitt Andreas Jonsson
Michal Leszczylowski
Besetzung

Kops ist eine Filmkomödie des ursprünglich aus dem Libanon stammenden schwedischen Regisseurs Josef Fares aus dem Jahre 2003.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Die Belegschaft der Polizeistation im (fiktiven) schwedischen Provinznest Högboträsk hat einen überaus ruhigen Arbeitsalltag. Da ist schon das Einfangen einer entlaufenen Kuh eine der heikelsten Aufgaben. Die übergeordnete Behörde schickt deshalb die hübsche Inspektorin Jessica in den Ort, die die geplante Stilllegung der Dienststelle ankündigt. Sie soll bereits innerhalb der nächsten drei Monate vollzogen werden. Die Stimmung der Dorfpolizisten ist auf dem absoluten Tiefpunkt. „Jetzt muss schnellstens gehandelt werden!“, sind sich alle einig.

Die beiden Polizisten Jacob und Lasse beschließen, die Kriminalitätsstatistik „aufzubessern“, um Jessica Lindblad davon zu überzeugen, dass die Polizeistation in ihrem Ort eine Daseinsberechtigung hat. Sie beschmieren Wände mit Graffiti, stiften einen stadtbekannten Alkoholiker zum Ladendiebstahl im Tante-Emma-Laden an und lassen – wenn auch versehentlich – den Würstchenimbiss in Flammen aufgehen. Ihre Kollegen Benny und Agneta erwischen die beiden auf frischer Tat, lassen sich aber davon überzeugen, dass diese Strategie richtig ist, um die Polizeistation zu retten.

Jessica wird jedoch misstrauisch und will den Vorfällen im Dorf auf den Grund gehen. Sie stellt Untersuchungen an und spricht mit den Dorfbewohnern. Die vier Polizisten müssen immer neue Verbrechen und mutmaßliche Täter erfinden, um die Drohkulisse aufrechtzuerhalten. Schließlich inszeniert Benny ohne Wissen seiner Kollegen die Entführung seines Nachbarsjungen durch den weiter oben bereits erwähnten Trinker. Er selbst will den angeblichen Entführer in einer einsamen Jagdhütte stellen und so Jessica beeindrucken. Doch der ahnungslose Chef der Polizeitruppe lässt ein Spezialeinsatzkommando aus der Stadt anrücken. Die Schummelei der Polizisten fliegt auf.

Jessica hat allerdings durch ihre Aufenthalte in dem kleinen Ort die Polizeitruppe längst ins Herz geschlossen und mit Jacob sogar eine Romanze begonnen. Sie beschließt, ihren Untersuchungsbericht zu den Vorfällen unter den Tisch fallen zu lassen. Die Schließung der Station kann sie trotzdem nicht verhindern. Jacob hat eine Lösung: Als „Pizza-Polizei“ liefert die Truppe fortan in ihren umlackierten Polizeiwagen Pizzen aus, zumal ja der Wurstimbiss zerstört ist. Am Ende des Films kehrt Jessica in der zu einer Pizzeria umgebauten ehemaligen Polizeistation ein und bestellt bei Jacob eine Pizza.

[Bearbeiten] Kritik

Lexikon des Internationalen Films: Leichte Komödie ohne große inszenatorische Ansprüche, die witzige, aber eher harmlose Einblicke in eine kleinstädtische Welt bietet und nebenbei Seitenhiebe auf die immergleichen Posen in US-Polizeifilmen liefert.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • 2003 – Bester europäischer Film beim Filmfestival Montreal
  • 2003 – Preis der Jury beim Bermuda International Film Festival
  • 2003 – Publikumspreis beim Filmfest Hamburg
  • 2003 – nominiert für den Amanda als bester ausländischer Film
  • 2005 – Bester Film und Bester Schauspieler beim Peñíscola Comedy Film Festival

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen