Korallenbohne

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Korallenbohne
Kennedia rubicunda DT1.jpg

Korallenbohne (Kennedia rubicunda)

Systematik
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Tribus: Phaseoleae
Gattung: Kennedia
Art: Korallenbohne
Wissenschaftlicher Name
Kennedia rubicunda
(Schneev.) Vent.

Korallenbohne (Kennedia rubicunda) oder Dunkle Purpurbohne bzw. Korallenwein aus der Gattung Kennedia in der Familie Schmetterlingsblütler (Fabaceae) wurde 1795 unter dem Namen Glycine rubicunda publiziert und erhielt im Jahre 1804 den heutigen Namen.[1] Der botanische Artname leitet sich vom lateinischen Wort rubicundus für ‚hochrot, rotglühend‘ nach der trübroten Krone der Blüte ab.[2]

Beschreibung[Bearbeiten]

Diese rasch wachsende, verholzende, manchmal niederliegende Kletterpflanze wird bis 4 m hoch. Die dreizähligen, dunkelgrünen, eiförmig bis lanzettlichen, gelegentlich rundlichen Blättchen werden 2 bis 8 cm breit und 3 bis 12 cm lang. Die auffallenden, dunkelroten, schmetterlingsförmigen Blüten in hängenden Dolden erscheinen von Januar bis April. Die etwa 15 mm durchmessenden Blüten sitzen an meist 2 bis 7 cm langen Stielen. Die dicht rostig behaarten Kelchblätter sind 10 bis 15 mm, die Krone 30 bis 40 mm lang. Die abgeflachten Hülsenfrüchte sind 5 bis 10 cm lang. [3][4]

Nach Buschbränden wächst die Pflanze als eine der ersten wieder.[5]

Verbreitung und Lebensraum[Bearbeiten]

Die Pflanze ist in Australien endemisch. Sie kommt in Victoria, New South Wales und Queensland vor und ist dort weit verbreitet. Man findet die Korallenbohne in einer Vielzahl von Lebensräumen, von der Küste bis in die Berge, in der Regel im Wald und in offenen Wäldern[4], besonders in Küstengebieten[3].

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IPNI: Plant Name Details (englisch, abgerufen am 10. April 2010)
  2. Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen, Nikol-Verlag, Hamburg 1996, ISBN 978-3-937872-16-2, S. 545
  3. a b C. Gardner & T. A. James: Kennedia rubicunda Vent. bei New South Wales Flora Online (englisch, abgerufen am 12. Mai 2010)
  4. a b Australian Native Plants Society (Australia): Kennedia rubicunda (bei anpsa.org.au, englisch, abgerufen am 17. Oktober 2010)
  5. Botanic Gardens Trust: Kennedia rubicunda (bei www.rbgsyd.nsw.gov.au, englisch, abgerufen am 10. April 2010)

Weblinks[Bearbeiten]