Kordilleren

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Dieser Artikel behandelt das Gebirge beider Amerikas; andere Gebirge siehe auch Kordillere.
Amerikanische Kordilleren
Die Kordilleren am Westrand der beiden Amerikas – die Ausdehnung ist etwa im Vergleich mit dem Himalaya enorm

Die Kordilleren am Westrand der beiden Amerikas –
die Ausdehnung ist etwa im Vergleich mit dem Himalaya enorm

Höchster Gipfel Aconcagua (6962 m)
Lage Amerika
Koordinaten 33° S, 70° W-32.653333333333-70.0116666666676962Koordinaten: 33° S, 70° W
Typ Faltengebirge mit Vulkanismus (Pazifischer Feuerring)

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Die Amerikanischen Kordilleren (spanisch cordilleraGebirgskette“) sind eine Kette von Kordilleren, die sich im Westen Nord- und Südamerikas erstreckt.

Mit einer Länge von 15.000 Kilometern (Breite bis zu 2.500 Kilometer) stellen sie das längste Faltengebirge der Welt dar; es reicht von Alaska bis Feuerland. Eng verbunden sind die Kordilleren mit dem Pazifischen Feuerring, dessen Ostteil sie bilden: Viele der hohen Gipfel sind Vulkane, ganze Ketten sind vom Vulkanismus geprägt. Das Gebirgssystem entstand durch die Subduktion der Pazifischen Platte (sowie der Cocos- und der Nazca-Platte) unter die Nordamerikanische, die Karibische und die Südamerikanische Platte.

Erdbeben Magnitude > 3,5 (1963–1998): die Kordilleren als Teil der globalen Erdbebengürtel. Quelle: NASA

Gliederung[Bearbeiten]

Nordamerika[Bearbeiten]

Die Aleuten bilden im Norden Alaskas die Fortsetzung des Feuerrings, werden aber als Inselkette nicht zu den Kordilleren gerechnet. Südostalaska (der Alaska Panhandle) wird größtenteils von den Kordilleren eingenommen.

Mittelamerika[Bearbeiten]

Südamerika[Bearbeiten]

Die Kordilleren Südamerikas sind die Anden. Sie bestehen je nach Region aus zwei bis drei Hauptketten: Cordillera Occidental (Westliche Kordillere), Cordillera Central (Zentralkordillere) und Cordillera Oriental (Östliche Kordillere). Dazu kommen im Norden und Süden Ausläufer.