Korendijk

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Gemeinde Korendijk
Flagge der Gemeinde Korendijk
Flagge
Wappen der Gemeinde Korendijk
Wappen
Provinz Südholland
Bürgermeister Reinie Melissant-Briene (CDA)
Sitz der Gemeinde Piershil
Fläche
 – Land
 – Wasser
100,48 km²
77,89 km²
22,59 km²
CBS-Code 0588
Einwohner 10.702 (1. Jan. 2014[1])
Bevölkerungsdichte 107 Einwohner/km²
Koordinaten 51° 46′ N, 4° 19′ O51.7591666666674.3122222222222Koordinaten: 51° 46′ N, 4° 19′ O
Bedeutender Verkehrsweg A29
Vorwahl 0186
Postleitzahlen 3265
Website www.korendijk.nl
Lage von Korendijk in den Niederlanden

Korendijk ( anhören?/i) ist eine Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Südholland. Auf einer Gesamtfläche von etwa 100,5 km² hatte sie am 1. Januar 2014 10.702 Einwohner.

Orte[Bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören folgende Dörfer (Reihenfolge: abnehmende Einwohnerzahl):

  • Nieuw-Beijerland
  • Zuid-Beijerland
  • Goudswaard
  • Piershil (wo sich der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet).

Lage und Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Gemeinde bildet den Westen des Polders Hoeksche Waard, südwestlich von Rotterdam. Auch die Insel Tiengemeten gehört zu Korendijk. Sie ist über die Autobahn Rotterdam - Bergen op Zoom / Roosendaal erreichbar; der nächste Bahnhof ist im 20- 25 km entfernten Rotterdam. Ein Fluss namens Spui, über welche es keine Brücken und nur eine Fähre gibt, die mehrmals täglich fährt, trennt Korendijk vom nördlichen Nachbarn Spijkenisse. Die Gemeinde wird im Süden durch das Haringvliet begrenzt.

Korendijk ist wirtschaftlich von der Landwirtschaft abhängig. Aber viele der Einwohner pendeln zu ihren Jobs in Rotterdam und Umgebung.

Geschichte[Bearbeiten]

Mitte des 13. Jahrhunderts entstand das Dorf Goudswaard. Nach der Flutkatastrophe vom 18. November 1421 wurde ein Deich, der Corendijk, gebaut. Der Polder wurde 1559 vergrößert, als Lamoral Graf von Egmont das Gebiet erwarb und eindeichen ließ. Es entstanden die nach seiner Ehefrau Sabine von Bayern genannten "Beijerlande". Die Insel Tiengemeten diente etwa von 1750- 1850 als Quarantänebereich für Einfuhrwaren aus Niederländisch-Indien. Die Flutkatastrophe vom 1. Februar 1953 führte zur Eindämmung des Haringvliets. Tiengemeten wurde 1997 zum Naturgebiet ("Wetland") erklärt und evakuiert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Insel Tiengemeten kann unter der Führung durch Mitarbeiter der Eigentümerin, der Vereinigung "Naturmonumente", nach Voranmeldung besucht werden. Sie soll als Naturgebiet noch weiterentwickelt werden.
  • das Vogelreservat und Schilf- und Binsengebiet "Korendijkse Slikken".
  • eine Radtour durch die Gemeinde, über schmale Deiche, ist empfehlenswert. Man sieht schöne alte Bauernhöfe und Windmühlen in einer malerischen, typisch holländischen Landschaft.
  • alle Dörfer besitzen eine schöne Dorfkirche, meist aus dem 17. Jahrhundert.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Korendijk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Webseite der Gemeinde: (nl)
  • Webseite über die Insel Tiengemeten und die dortigen Naturentwicklungspläne: (nl)
  • Webseite des Vereins Naturmonumente, mit Links zu "Tiengemeten" und "Korendijkse Slikken": (nl)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 12.04.2014Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande