Kostja Ullmann

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Kostja Ullmann (2014)
Kostja Ullmann auf der Berlinale 2008

Kostja Alexander Ullmann (* 30. Mai 1984 in Hamburg) ist ein deutscher Schauspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Ullmanns Vater ist Schauspieler und leitete seine eigene Schauspieleragentur in Hamburg.[1] Seine halbindische[2] Mutter ist Tänzerin, seine Schwester Shantia Ullmann auch Schauspielerin.[3] So stand Ullmann schon im Alter von elf Jahren auf der Bühne des Ernst Deutsch Theaters in Hamburg. 1996 bekam er eine Rolle in der Fernsehserie Alphateam unter der Regie von Norbert Schulze. Kurz darauf war er in dem Kurzfilm Das Rennen von Oleg Skworzow zu sehen. Nach diversen Auftritten in Serien-Episoden erhielt Ullmann 1999 eine durchgehende Rolle in der Serie Zwei Männer am Herd. Nebenbei war er in dem Kurzfilm Strandnähe von Till Endemann und in Albtraum einer Ehe von Johannes Fabrick zu sehen.

Im Jahr 2001 stand Ullmann für die Fernsehproduktionen Stahlnetz – Das gläserne Paradies, Großstadtrevier und Das Duo – Tod am Strand vor der Kamera. 2002 folgten Serienauftritte bei Stubbe – Von Fall zu Fall: Das vierte Gebot, Familie XXL und SOKO Leipzig. 2003 war Ullmann in den Fernsehproduktionen Der Elefant – Mord verjährt nie, Tatort: Alte Rechnungen und Mein Weg zu dir heißt Liebe zu sehen. 2004 stand er für den Kurzfilm Schwarze Erdbeeren vor der Kamera.

Im Jahr 2003 brach er die Schauspielschule in Hamburg ab, um die Dreharbeiten für den Film Sommersturm beginnen zu können,[4] mit dem er 2004 sein Kinodebüt gab. In dem Film geht es um die Geschichte vom Coming-out eines Jugendlichen und die sich daraus entwickelnde Problematik für die Freundschaft von Tobi und Achim. Im Sommer 2004 stand er außerdem als Gast in dem Jugendspielfilm Verliebt, na und wie! in Hamburg vor der Kamera (Regie: Yannik Lüdemann; Produktion: David Sarkar).

2005 drehte Ullmann Episoden von SOKO Köln und Die Rettungsflieger. Im August stand er für Heimliche Liebe mit Marie Bäumer vor der Kamera. Im September drehte er dann zusammen mit Maren Kroymann den Kinospielfilm Verfolgt, in dem er einen 16-Jährigen spielt, der eine sadomasochistische Beziehung zu seiner Bewährungshelferin aufbaut. Der unter der Regie von Angelina Maccarone entstandene Film erhielt 2006 im Wettbewerb Cineasti del Presente des 59. Filmfestivals von Locarno den Goldenen Leoparden. Der Kinostart von Verfolgt in Deutschland war am 4. Januar 2007. Im Jahr 2010 drehte er den Film Groupies bleiben nicht zum Frühstück.

Ullmann drehte 2006 in Wiesbaden zusammen mit Rainer Hunold den ZDF-Krimi Der Staatsanwalt. Im Sommer 2006 stand er für Der geheimnisvolle Schatz von Troja unter der Regie von Dror Zahavi für SAT.1 vor der Kamera. Im September spielte er unter der Regie von Sharon von Wietersheim im ZDF-Drama Die Zeit, die man Leben nennt. Im April/Mai 2007 stand er in Berlin neben Heino Ferch und Veronica Ferres für den Fernsehfilm Das Wunder von Berlin vor der Kamera. Im ARD-Drama Der Verlorene Sohn spielte Ullmann 2009 einen jungen Deutschen, der zum Islam konvertiert und unter Terrorismusverdacht steht.[2]

2010 erschien der Film Groupies bleiben nicht zum Frühstück, in dem Ullmann die Hauptrolle neben Anna Fischer spielt. Seine Darstellung eines jungen Drogensüchtigen in dem Fernsehfilm Mein eigen Fleisch und Blut (2011) an der Seite von Veronica Ferres brachte ihm eine Bambi-Nominierung ein. Ebenfalls im Jahr 2012 stand Ullmann neben Maria Ehrich und Jannis Niewöhner für die Verfilmung von RubinrotLiebe geht durch alle Zeiten vor der Kamera. Mitte August 2013 erschien der Film Großstadtklein von Til Schweiger, in dem Ullmann die Rolle des Ronny spielt.

In dem Film "Coming In“ von Regisseur Marco Kreuzpaintner, der im Oktober 2014 in die deutschen Kinos kam, spielt Ullmann die Hauptrolle eines homosexuellen Star-Friseurs, der sich in eine Frau verliebt.

Ullmann ist seit 2008 mit der Moderatorin und Schauspielerin Janin Reinhardt liiert[5] und seit September 2014 verlobt[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Kino[Bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten]

Gastauftritte[Bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kostja Ullmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ullmann in www.stern.de
  2. a b Terror-Drama: Der verlorene Sohn; Berliner Zeitung BZ, 21. Februar 2011
  3. Ullmann in welt.de
  4. Ullmann im planet-interview.de
  5. Kostja Ullmann: „Janin ist meine grosse Liebe“ | BUNTE.de
  6. Lanz: „Benedikt hat die Haare schön“ > Wetten, dass..? vom 4. Oktober 2014
  7. GQ Männer des Jahres 2007 auf gq-magazin.de
  8. Goldene Feder 2008, abgerufen am 20. September 2012
  9. Audi Generation Award 2008: Kostja Ullmann, abgerufen am 20. September 2012