Kotzen (Havelland)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Kotzen führt kein Wappen
Kotzen (Havelland)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kotzen hervorgehoben
52.63305555555612.51666666666727Koordinaten: 52° 38′ N, 12° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Havelland
Amt: Nennhausen
Höhe: 27 m ü. NN
Fläche: 42,73 km²
Einwohner:

590 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner je km²
Postleitzahl: 14715
Vorwahl: 033874
Kfz-Kennzeichen: HVL
Gemeindeschlüssel: 12 0 63 165
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile und ein Wohnplatz
Adresse der Amtsverwaltung: Fouqué-Platz 3
14715 Nennhausen
Webpräsenz: www.amt-nennhausen.de
Bürgermeisterin: Marlies Ossenbühl
Lage der Gemeinde Kotzen im Landkreis Havelland
Brieselang Dallgow-Döberitz Falkensee Friesack Gollenberg (Havelland) Großderschau Havelaue Ketzin/Havel Kleßen-Görne Kotzen (Havelland) Märkisch Luch Milower Land Mühlenberge Nauen Nennhausen Paulinenaue Pessin Premnitz Rathenow Retzow Rhinow Schönwalde-Glien Seeblick Stechow-Ferchesar Wiesenaue Wustermark BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Kotzen ist eine Gemeinde im Amt Nennhausen, Landkreis Havelland in Brandenburg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Kotzen liegt ca. 14 km östlich von Rathenow. Die Gemeinde befindet sich ca. 70 km westlich von Berlin. Sie liegt an der B 188 (Ortsteil Rhinsmühlen) und beidseits des Großen Havelländischen Hauptkanales.

[Bearbeiten] Geschichte

Kotzen wird im Jahr 1352 erstmals unter dem Namen Cozym erwähnt. 1353 wird der heutige Ortsteil Landin als Besitz der Familie Bredow urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Kriele wird vermutlich von Einwanderern aus dem Rheinland (wahrscheinlich Kriel bei Köln) gegründet, seine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Im Zuge der brandenburgischen Gemeindegebietsreform schlossen sich die Dörfer Kotzen, Kriele und Landin am 26. Oktober 2003 zur Gemeinde Kotzen zusammen.[2]

Vom 2. April 1900 bis 1945 war Kotzen ein Haltepunkt an der Kreisbahn Rathenow-Senzke-Nauen.

[Bearbeiten] Ortsgliederung

Zur Gemeinde Kotzen gehören die Ortsteile:

  • Kotzen
  • Kriele
  • Landin
  • Mittelsinn
  • Wohnplatz Rhinsmühlen

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Kirche in Kriele

In der Liste der Baudenkmale in Kotzen (Havelland) stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler. Sonstige Sehenswürdigkeiten sind:

  • hundertjährigen Eichen und Robinien in Kotzen
  • Eichenallee in Kotzen
  • Wildgehege Kotzen
  • Aussichtspunkt Hoher Rott in Kotzen
  • älteste noch erhaltene Backsteinkirche im Kreis Rathenow aus dem 13. Jahrhundert in Kriele
  • Kirche aus dem 18. Jahrhundert in Landin
  • Landschaftsschutzgebiet Landiner See
  • Landschaftsschutzgebiet Am Teufelsberg
  • Burgwall, Landwehr, Pumpenwerk in Landin

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Aus Kotzen stammen der Entdecker und Afrikareisende Baron Karl Klaus von der Decken (* 8. August 1833; † 2. Oktober 1865 in der Nähe von Bardera, Somalia) und die langjährige Vorsitzende des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft, Hedwig von Bredow (* 19. Dezember 1853; † 1932).

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Kotzen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen