Kráľovský Chlmec

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Kráľovský Chlmec
Wappen Karte
Wappen von Kráľovský Chlmec
Kráľovský Chlmec (Slowakei)
Kráľovský Chlmec
Kráľovský Chlmec
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Košický kraj
Okres: Trebišov
Region: Dolný Zemplín
Fläche: 23,808 km²
Einwohner: 7.704 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 323,59 Einwohner je km²
Höhe: 130 m n.m.
Postleitzahl: 077 01
Telefonvorwahl: 0 56
Geographische Lage: 48° 25′ N, 21° 59′ O48.42333333333321.979722222222130Koordinaten: 48° 25′ 24″ N, 21° 58′ 47″ O
Kfz-Kennzeichen: TV
Kód obce: 528447
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 2 Stadtteile
Verwaltung (Stand: Januar 2011)
Bürgermeister: Jozef Balog
Adresse: Mestský úrad Kráľovský Chlmec
ulica Ľ.Kossutha 99
07713 Kráľovský Chlmec
Webpräsenz: www.kralovskychlmec.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Kráľovský Chlmec (bis 1948 slowakisch „Kráľovský Chlumec“; ungarisch Királyhelmec) ist eine Stadt in der südöstlichen Slowakei.

Allgemeines und Lage[Bearbeiten]

Blick auf die Hauptstraße

Die vorwiegend von Ungarn bewohnte Stadt gliedert sich in den Ort Fejséš sowie dem eigentlichen Ort Kráľovský Chlmec.

Sie liegt im südlichen Teil der Ostslowakischen Tiefebene im Gebiet der sogenannten Medzibodrožie, welche von den Flüssen Theiß, Latorica und Bodrog umflossen wird. Die ungarische Grenze verläuft zirka vier Kilometer südlich des Stadtgebiets; die ukrainische Grenze ist zirka elf Kilometer im Osten entfernt.

Geschichte[Bearbeiten]

Reformierte Kirche

Kráľovský Chlmec wurde 1214 zum ersten Mal als Helmelyz erwähnt; der Ort entstand am Fuße einer mittelalterlichen Burganlage. Die Besiedlung des Gebietes fand aber schon vorher statt, einer der größten slawischen Grabhügel findet sich hier.

1361 kam es zum Zuzug von deutschen Siedlern, die aber im Zuge der Tatareneinfälle langsam madjarisiert wurden.

1918 kam die Stadt aufgrund des Vertrags von Trianon an die neu entstandene Tschechoslowakei, durch den Wiener Schiedsspruch war sie aber zwischen 1938 und 1945 ein Teil von Ungarn.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Reste der Burgruine Čonkovar
  • reformierte Toleranzkirche von 1787 (1900 erweitert und pseudogotisch umgestaltet)
  • ursprünglich gotische, später barockisierte katholische Kirche
  • Synagoge von 1840

siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kráľovský Chlmec – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien