Krásno nad Teplou

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Krásno
Wappen von Krásno
Krásno nad Teplou (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Karlovarský kraj
Bezirk: Sokolov
Fläche: 2535,9689[1] ha
Geographische Lage: 50° 6′ N, 12° 48′ O50.10833333333312.805277777778688Koordinaten: 50° 6′ 30″ N, 12° 48′ 19″ O
Höhe: 688 m n.m.
Einwohner: 730 (1. Jan. 2014) [2]
Postleitzahl: 357 31 – 357 47
Kfz-Kennzeichen: K
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Lenka Sidorjaková (Stand: 2007)
Adresse: Radniční 1
357 47 Krásno
Gemeindenummer: 538337
Website: www.mesto-krasno.cz
Lageplan
Lage von Krásno nad Teplou im Bezirk Sokolov
Karte

Krásno (deutsch Schönfeld, früher auch Synfelt) ist eine Stadt im Kaiserwald (Slavkovský les) in Nordwestböhmen in Tschechien. Sie hat 660 Einwohner und liegt in der Nähe von Horní Slavkov (Schlaggenwald) im Okres Sokolov. Krásno war einst für seinen Bergbau bekannt; der letzte Schacht schloss Anfang der 1990er Jahre.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt entstand aus einer Bergbausiedlung und erhielt 1355 von den Brüdern Slauko und Boresch von Riesenburg 1355 das Recht der Gerichtsbarkeit und der Verwaltung der Zinnförderung in der Region von Petschau. 1380 folgte das Stadtrecht, verliehen von Boresch von Riesenburg. 1547 wurde Schönfeld zur Königlichen Bergstadt erhoben. Seit dem 12. April 2007 ist Krasno nach vorübergehendem Verlust der der Stadtrechte wieder eine Stadt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Für die Stadt Krásno sind keine Ortsteile ausgewiesen. Grundsiedlungseinheiten sind Dolní Hluboká (Untertiefenbach), Háje (Rabensgrün), Krásno (Schönfeld) und Milešov (Müllersgrün).[3]

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Dolní Hluboká, Háje nad Teplou, Krásno nad Teplou und Milešov.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Bergbaumuseum Krásno befindet sich an der Stelle der historischen Zinngrube Wilhelmschacht (Vilém), die auf dem Gellnauer Gangsystem gegründet ist und mit einigen Unterbrechungen bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts in Betrieb war.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Johann Josef Stark (etwa 1700–1748) – Maler aus der Zeit des Barock
  • Joseph Labitzky (1802–1881) – Komponist
  • Karl Wilfert (1847–1916) – Bildhauer
  • Willibald Russ (1887–1947) – Bildhauer, schuf die Statue Goethes in Marienbad (Mariánské Lázně) sowie Kachelmosaiken, die das Leben auf dem Dorf und die vier Jahreszeiten darstellen. Die Werke werden jetzt im Museum Cheb (Eger) ausgestellt.
  • Wilhelm Gerstner (1864–1927) – Maler
  • Franz Floth (* 1868) – Dichter und Heimatkundler

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.uir.cz/obec/538337/Krasno
  2. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)
  3. http://www.uir.cz/zsj-obec/538337/Obec-Krasno
  4. http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/538337/Obec-Krasno

Weblinks[Bearbeiten]