Krähwinkel

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Der Ausdruck Krähwinkel bzw. Krähwinkelei bezeichnet ein Klatschnest oder ein über Gebühr aufgebauschtes unbedeutendes Ereignis.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ortsname wurde verwendet von Jean Paul in seiner Satire "Das heimliche Klagelied der jetzigen Männer" (1801) und später durch Kotzebue mit dem Ortsnamen in seinen Stücken: Die deutschen Kleinstädter (1803) und "Des Esels Schatten oder der Process in Krähwinkel" (1809).

Ein beliebtes Spottlied des Kaiserreichs handelte vom Krähwinkler Landsturm und dessen militärischen "Qualitäten": So muss die Truppe langsamer marschieren, um die Krähwinkler nicht zu verlieren, bei der Völkerschlacht hätte man fast einen Gefangenen gemacht und die Trommel muss aufgrund von Materialverschleiß leise gespielt werden.

In dem Schlager der 1950er Jahren "Krähwinkel-Boogie" besingt Renée Franke den angeblich in diesem Ort inzwischen eingekehrten Fortschritt mit den Versen: "Da bist du baff, aus jedem Winkel in Krähwinkel hört man Boogie, da bist du baff, die braven Bürger von Krähwinkel tanzen Boogie, ja nur noch Boogie Tag und Nacht... Wer in diesem Städtchen wohnt, oh Baby, der lebt nicht mehr hinter'm Mond...".

[Bearbeiten] Weitere Verwendung des Begriffs in Literatur und Film

In chronologischer Reihenfolge:

[Bearbeiten] Orte, die tatsächlich diesen Namen tragen oder trugen

In alphabetischer Reihenfolge:

[Bearbeiten] Siehe auch

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