Krašić

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Dieser Artikel beschreibt das Dorf; für den Fußballspieler siehe Miloš Krasić.
Krašić
Wappen von Krašić
Krašić (Kroatien)
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45.65384444444415.516636111111Koordinaten: 45° 39′ 14″ N, 15° 31′ 0″ O
Basisdaten
Staat: Kroatische Flagge Kroatien
Gespanschaft: Flagge der Gespanschaft Zagreb Zagreb
Einwohner: 2.640 (2011)
Telefonvorwahl: (+385) 01
Postleitzahl: 10 454
Kfz-Kennzeichen: ZG
Struktur und Verwaltung
(Stand: 2013, vgl.)
Gemeindeart: Gemeinde
Bürgermeister: Josip Petković Fajnik (HSS)
Webpräsenz:

Krašić ist ein kleines Dorf am Südhang der Žumberačka gora im mittleren Kroatien, westlich von Jastrebarsko.

Geschichte[Bearbeiten]

Blick auf Krasic
Pfarrkirche-Krasic

Die gotische Pfarrkirche der hl. Dreieinigkeit, bereits im Jahre 1334 urkundlich erwähnt, wurde um 1759 barockisiert. Der Glockenturm stammt aus dem Jahr 1771.

Im Allerheiligsten steht ein Barockaltar aus dem Jahr 1743. Zum Kircheninventar gehört ein wertvolles Golgotha-Relief im Rokokostil. Von 1911 bis 1913 wurde die Kirche nach einem Entwurf des Architekten Stjepan Podhorsky (1875nä1945) erweitert. In Krašić lebte und wirkte der kroatische Kardinal und Erzbischof von Zagreb Alojzije Stepinac, dem das kommunistische Regime nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1946 einen Schauprozess bereitete und zu 16 Jahre Haft verurteilte.

Ab dem Jahr 1951 verbrachte der im Volk sehr beliebte Kardinal die letzten Tage seines Lebens in Krašić. Am 29. November 1952 wurde ihm die Kardinalswürde verliehen. Deshalb kommen besonders viele gläubige Katholiken alljährlich, um den Pfarrhof zu besichtigen, in dem der Kardinal neun lange Jahre, bis zum 10. Februar 1960 in Hausarrest lebte.

An der Landmarke Krupa #x107;e bei Krašić wurde ein Urnenfeld aus der Hallstatt-Kultur gefunden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]