Kraftwerk Ibbenbüren Block A

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. In Ibbenbüren gab es weitere Kraftwerke, siehe auch Kraftwerk Ibbenbüren, Preussag Ballastkraftwerk Ibbenbüren und Nike-Kraftwerk Ibbenbüren.

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Kraftwerk Ibbenbüren Block A
Blick auf den Standort des ehemaligen Block A. Auf der linken Seite die Turbinenhalle des ehemaligen Ballastkraftwerkes mit dem angebauten ehemaligen Verbindungstrakt zum Block A, dessen Standort sich auf der rechten Bildhälfte befand.
Blick auf den Standort des ehemaligen Block A. Auf der linken Seite die Turbinenhalle des ehemaligen Ballastkraftwerkes mit dem angebauten ehemaligen Verbindungstrakt zum Block A, dessen Standort sich auf der rechten Bildhälfte befand.
Lage
Kraftwerk Ibbenbüren Block A (Nordrhein-Westfalen)
Kraftwerk Ibbenbüren Block A
Koordinaten 52° 17′ 10″ N, 7° 44′ 32″ O52.2861111111117.7422222222222Koordinaten: 52° 17′ 10″ N, 7° 44′ 32″ O
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Daten
Primärenergie Fossile Energie
Brennstoff Steinkohle
Leistung 150 Megawatt
Typ Dampfkraftwerk
Betreiber RWE
Betriebsaufnahme 1967
Stilllegung 1987
Kessel 2 Benson-Kessel à 260 t/h Dampf

Das Kraftwerk Ibbenbüren Block A, war ein deutsches Steinkohlekraftwerk. Es lag in Ibbenbüren im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Es hatte eine Leistung von 150 Megawatt und wurde von 1967 bis 1987 durch die RWE betrieben.

Geschichte[Bearbeiten]

Versorgt wurde das Kraftwerk hauptsächlich mit Kohle aus der benachbarten Zeche Ibbenbüren im Tecklenburger Land. Das Kraftwerk sollte als Ergänzung (3. Ausbaustufe) des schon 1954 in Betrieb gegangenen Ballastkraftwerks in unmittelbarer Nähe dienen, da dessen Stromproduktion den wachsenden Strombedarf nicht decken konnte. Die Stilllegung wurde wegen der erheblichen Investitionssumme zum unbefristeten Weiterbetrieb im Jahr 1987 vorgezogen, trotz der Verträge zur Abnahme der Kohle bis zum Jahr 1994. Das Kesselhaus sowie die Turbinenhalle wurden Ende der 1980er Jahre abgerissen. Erhalten blieb ein kleiner Teil des Verbindungsbaus zwischen der ehemaligen Turbinenhalle Block A und dem noch heute existierendem ehemaligen Turbinensaals des Ballastkraftwerkes.

Technik[Bearbeiten]

Die Dampfversorgung gewährleisteten zwei Benson-Kessel mit je 260 t/h Dampfleistung. Wegen des erheblichen Wasserbedarfs eines Nasskühlturms wurde ein Luftkühlturm gebaut. Das in einem Kondensator durch die Dampfabkühlung aufgewärmte Kühlwasser wird ähnlich wie beim Auto über Kühlrippen durch Luftzug gekühlt. Diese standen unten ringförmig um den Naturzugkühlturm. Der Durchmesser des Kühlturms betrug 85 m bei einer Höhe von 99,5 m.

Kraftwerke in der Umgebung[Bearbeiten]

In direkter Nähe befinden sich folgende Kraftwerke:

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]