Krakaudorf
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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Steiermark | |
| Politischer Bezirk | Murau (MU) | |
| Fläche | 29,68 km² | |
| Koordinaten | 47° 10′ N, 14° 1′ O47.16666666666714.0166666666671173Koordinaten: 47° 10′ 0″ N, 14° 1′ 0″ O | |
| Höhe | 1173 m ü. A. | |
| Einwohner | 659 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 22 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 8854 | |
| Vorwahl | 03535 | |
| Gemeindekennziffer | 6 14 04 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Krakaudorf 120 8854 Krakaudorf |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Wenzel Steinhart (ÖVP) | |
| Gemeinderat (2005) (9 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Krakaudorf | ||
Der Samson von Krakaudorf |
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Die Gemeinde Krakaudorf liegt im Bezirk Murau im österreichischen Bundesland Steiermark.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Krakaudorf ist der Hauptort des Krakautals, eines Hochplateaus, das sich im südlichen Teil der Schladminger Tauern in ost-westlicher Richtung erstreckt. Es beherbergt drei Gemeinden mit insgesamt etwa 1500 Einwohnern. Auf der Südseite des Plateaus liegt nordwestlich von Krakaudorf die Gemeinde Krakauhintermühlen, westlich an der Salzburger Landesgrenze die Gemeinde Krakauschatten.
Krakaudorf besteht aus einer einzigen Katastralgemeinde.
[Bearbeiten] Geschichte
Krakaudorf gilt als eine der ältesten Siedlungen des Rantentales, hieß aber vom Mittelalter bis ins 16. Jahrhundert hinein "Lessach". Ab dem 13. Jahrhundert war das Gebiet der Gerichtsbarkeit der Liechtensteiner unterstellt. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Wenzel Steinhart (ÖVP). Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2005 wie folgt zusammen: 6 ÖVP, 3 SPÖ, - FPÖ
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Berglandschaft, kleine Kapellen (u. a. mit dem „steirischen Herrgott“), Seen und der Günster Wasserfall, der mit einer Länge von 65 Metern der größte Wasserfall in der Steiermark ist.
Brauchtum und Tradition spielen eine große Rolle im Jahresablauf. Jedes 2. Jahr im Februar kehren am „Damisch Mountog“ (Rosenmontag) die Faschingrenner wieder; ein lauter Umzug von Haus zu Haus von ca. 50 Personen mit Spitzhüten, gefolgt von einer Handelsmeute mit Pferd, Rossknecht, Schinder, Schmied usw. Der Ursprung dieses Brauches geht auf die Knappen zurück, die vor ca. 200 Jahren im Bischofsloch des Prebers (2741 m) Silber abbauten. Den kreisförmigen Tanz, das Radl oder Kranzl führten diese Bergleute zum ersten Mal auf.
Zu Ostern brennen an vielen Stellen im Tal zum Teil bis zu 12 m hohe gezimmerte Osterfeuer.
Am ersten Sonntag im August wird der Oswaldisonntag gefeiert. Das Kirchweihfest zu Ehren des Heiligen Oswalds beginnt mit einem Prozessionszug durch Krakaudorf, dabei tragen die Mädchen geschmückte Marienstatuen, die Buben den Heiligen Oswald durch das Dorf. Am Nachmittag hat der Samson samt Schützengarde seinen Auftritt.
[Bearbeiten] Medien
- Ludwig Ott: Das Steirer Faschingsrennen. Ein Winterbrauch in der Krakau. Bayerisches Fernsehen. Unter unserm Himmel, 26. Februar 2006 (weblink)
[Bearbeiten] Weblinks
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