Krasnokamsk

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Stadt
Krasnokamsk
Краснокамск
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Wolga
Region Perm
Rajon Krasnokamsk
Bürgermeister Juri Tschetschotkin
Gegründet 1929
Stadt seit 1938
Fläche 68 km²
Bevölkerung 51.916 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 763 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 100 m
Zeitzone UTC+6
Telefonvorwahl (+7) 34273
Postleitzahl 617060–617067
Kfz-Kennzeichen 59, 81, 159
OKATO 57 420
Website www.krasnokamsk.ru
Geographische Lage
Koordinaten 58° 5′ N, 55° 45′ O58.08333333333355.75100Koordinaten: 58° 5′ 0″ N, 55° 45′ 0″ O
Krasnokamsk (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Krasnokamsk (Region Perm)
Red pog.svg
Lage in der Region Perm
Liste der Städte in Russland

Krasnokamsk (russisch Краснокамск) ist eine Stadt in der Region Perm (Russland) mit 51.916 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im Uralvorland, etwa 35 km nordwestlich der Regionshauptstadt Perm am rechten Ufer der Kama.

Krasnokamsk ist der Region administrativ direkt unterstellt und zugleich Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons. Die Siedlung städtischen Typs Owerjata ist der Stadt Krasnokamsk unterstellt.

Die Stadt ist über eine Zweigstrecke mit der sie wenige Kilometer nördlich umgehenden Transsibirischen Eisenbahn (Station Owerjata) verbunden.

Geschichte[Bearbeiten]

Krasnokamsk entstand 1929 im Zusammenhang mit dem Bau des Kama-Zellulose-Papier-Kombinates (Kamski zelljulosno-bumaschny kombinat) und erhielt 1938 Stadtrecht. In den 1930er Jahren wurde in der Umgebung der Stadt auch Erdöl entdeckt und mit dessen Förderung durch Krasnokamskneft begonnen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 29.745
1959 54.715
1970 55.073
1979 56.209
1989 57.681
2002 53.724
2010 51.916

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Stadt besitzt ein Heimatmuseum und eine Kunstgalerie.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben dem Zellulose- und Papierwerk als größtem Unternehmen der Stadt gibt es Betriebe der metallverarbeitenden, chemischen und Lebensmittelindustrie sowie ein Heizkraftwerk.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten]