Krasnystaw
| Krasnystaw | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Lublin | |||
| Landkreis: | Krasnystaw | |||
| Fläche: | 42,1 km² | |||
| Geographische Lage: | 51° 0′ N, 23° 10′ O5123.166666666667Koordinaten: 51° 0′ 0″ N, 23° 10′ 0″ O | |||
| Höhe: | 218 m n.p.m | |||
| Einwohner: | 19.631 (30. Jun. 2012)[1] |
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| Postleitzahl: | 22-300 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 82 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | LKS | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | Warschau–Lemberg | |||
| Nächster int. Flughafen: | Warschau | |||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Stadtgemeinde | |||
| Fläche: | 151 km² | |||
| Einwohner: | 19.631 (30. Jun. 2012)[2] |
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| Bevölkerungsdichte: | 130 Einw./km² | |||
| Gemeindenummer (GUS): | 0606011 | |||
| Verwaltung (Stand: 2012) | ||||
| Bürgermeister: | Andrzej Jakubiec | |||
| Adresse: | pl. 3 Maja 29 22-300 Krasnystaw |
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| Webpräsenz: | www.krasnystaw.um.gov.pl | |||
Krasnystaw [krasˈnɨstaf] ist eine polnische Stadt in der Woiwodschaft Lublin, Kreis Krasnystaw, am Fluss Wieprz gelegen mit etwa 19.300 Einwohnern.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Der Ort wurde auf dem Grund und Boden des Dorfes Szczekarzew errichtet und erhielt 1394 die Stadtrechte. 1462 tauchte erstmals die Bezeichnung Krasnystaw (deutsch: schöner Teich) auf. Von 1490 bis 1826 war es Sitz der Bischöfe von Chełm. 1525 erhielt man das Stapelrecht für Salz und Honig. Während der Schwedenkriege Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das Schloss zerstört und die Stadtmauern wurden geschleift. Mit der Dritten Teilung Polens fiel die Stadt 1795 an Österreich, 1809 bis 1815 gehörte sie zum Herzogtum Warschau, danach bis 1918 zum russischen Kongresspolen. Von 1919 bis 1975 war Krasnystaw Kreisstadt und ist es wieder seit 1999. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte die Stadt etwa 10.000 Einwohner, davon ca. 17 % Juden. Mitte September 1939 rückte die deutsche Wehrmacht ein, die im Juni 1944 von der Roten Armee vertrieben wurde. Von 1940 bis 1942 befand sich ein Ghetto für 4000 Juden in den Stadtgrenzen, die Insassen wurden später in das Ghetto Izbica verschleppt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Museen [Bearbeiten]
- Regionalmuseum mit ethnographischen, historischen, numismatischen, archäologischen und Kunstsammlungen.
Bauwerke [Bearbeiten]
- Barocke, ehemals jesuitische St.-Franciszek-Ksawery-Kirche mit wertvoller Stuckausstattung und Wandmalereien
- Ehemaliges Jesuitenkolleg vom Anfang des 17. Jahrhunderts
- Bischofspalais aus dem 17. Jahrhundert
- Hl.-Dreifaltigkeitskirche (1837–1839)
- Kloster etwa aus dem Jahre 1826, es diente später als russische Kaserne und nach 1918 als Offiziersschule, 1939-1944 als deutsche Kaserne und heute als Berufsschule.
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
In Krasnystaw werden in jedem Jahr, Anfang September, seit 1971 die so genannten Chmielaki (Hopfenfest) gefeiert, eine Art lokales Oktoberfest, bei dem der Bierkonsum eine wichtige Rolle spielt, wofür viele Touristen aus ganz Polen anreisen. Es finden aber auch viele Musik- und Kulturveranstaltungen aus diesem Anlass statt.
Partnerstädte [Bearbeiten]
- Poperinge (Belgien), seit 1995
- Žatec (Tschechien), seit 1996
- Oostflakkee (Niederlande), seit 1993
- Alvesta (Schweden), seit 1997
- Turijsk (Ukraine), seit 2003
- Horochiw (Ukraine) seit 2004
- Püspökladány (Ungarn)
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Anna Kamieńska, polnische Dichterin, * 1920
- Kasper Niesiecki, polnischer Heraldiker, † 1744
- Andrzej Paczkowski, polnischer Historiker, * 1938
- Henryk Bąk, polnischer Schauspieler (1923-1987)
- Witold Pyrkosz, polnischer Schauspieler, * 1926
Verweise [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Fußnoten [Bearbeiten]
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2012. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 21. Januar 2013.
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2012. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 21. Januar 2013.