Kreis Arnsberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Kreises Arnsberg
Kreis Arnsberg
Deutschlandkarte, Position des Kreises Arnsberg hervorgehoben
51.3966678.064667Koordinaten: 51° 24′ N, 8° 4′ O
Basisdaten (Stand 1974)
Bestandszeitraum: 1816–1974
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Verwaltungssitz: Arnsberg
Fläche: 662,07 km²
Einwohner:

146.020 (27. Mai 1970)

Bevölkerungsdichte: 221 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: AR
Kreisgliederung: 57 Gemeinden
Landrat: Rolf Füllgräbe (CDU)
Lage des Kreises Arnsberg in Nordrhein-Westfalen
Karte
Über dieses Bild

Der Kreis Arnsberg war ein von 1816 bis 1974 bestehender Kreis im Regierungsbezirk Arnsberg. Mit jenem gehörte er zunächst zur preußischen Provinz Westfalen, ab 1946 schließlich zu Nordrhein-Westfalen. Von 1953 bis 1969 lautete seine Bezeichnung Landkreis Arnsberg. Kreisstadt war Arnsberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Der Kreis Arnsberg lag im Nordwesten des Sauerlands und grenzte an die Nachbarkreise Soest, Lippstadt, Meschede, Olpe, Altena und Iserlohn.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung 1818–1970

Jahr Einwohner
1818 24.147
1858 35.483
1871 36.936
1885 43.177
1905 58.762
1910 64.594
1925 73.079
1939 87.272
1950 115.118
1961 129.090
1970 146.020

[Bearbeiten] Geschichte

Das katholische Dekanat Arnsberg hatte im Jahr 1940 45.338 Mitglieder.

[Bearbeiten] Landräte

[Bearbeiten] Oberkreisdirektoren

[Bearbeiten] Reichstagswahlen 1920–1933

Jahr DNVP DVP Zentrum DDP SPD/USPD KPD NSDAP Sonst
1920 1,2 5,7 71,8 1,7 19,3 0,2 0,0 0,1
1924 (1) 5,6 3,9 69,0 1,4 7,8 8,0 1,0 3,4
1924 (2) 5,4 3,9 70,1 1,8 11,6 3,4 1,2 2,6
1928 3,8 3,4 60,4 1,4 15,4 2,5 1,4 11,7
1930 1,8 1,9 56,2 2,0 11,5 5,7 10,1 10,8
1932 (1) 2,9 0,4 58,8 0,2 11,1 10,7 14,4 1,5
1932 (2) 4,1 0,5 56,8 0,3 10,8 13,3 13,1 1,1
1933 4,9 0,4 54,6 0,2 10,4 8,5 20,8 0,2

[Bearbeiten] Bundestagswahlen 1949–1965

Jahr CDU SPD FDP Zent. Sonst
1949 43,7 25,1 5,0 17,3 8,9
1950 42,1 32,8 9,4 14,3 1,4
1953 59,3 24,2 6,4 5,6 4,0
1957 63,9 25,4 4,9 1,7 4,1
1961 59,5 29,3 9,2 0 1,5
1965 57,6 34,7 6,0 0 1,7

[Bearbeiten] Kreistagswahlen ab 1946

In der Liste werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 1,95 Prozent der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben:

Jahr CDU SPD DZP FDP KPD DP
1946 56,1 30,4 10,3 3,0
1948
1952 44,8 29,1 13,0 8,8 2,8
1956 48,8 33,2 9,3 8,3
1961 56,0 29,9 5,3 8,6
1964 54,5 34,3 4,8 6,4
1969 56,1 37,3 5,9

Quelle: Jeweiliges Heft des Statistischen Landesamtes (LDS NRW), Mauerstr. 51, Düsseldorf, mit den Wahlergebnissen auf der Kreisebene. Die Zahlen von 1948 liegen nicht vor.

[Bearbeiten] Auflösung

Der Kreis wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1975 aufgelöst und sein Gebiet mit dem der Kreise Meschede und Brilon zum Hochsauerlandkreis zusammengeschlossen. Die Stadt Balve wurde zusammen mit den Orten des ehemaligen Amtes Balve Teil des Märkischen Kreises. Die Stadt Warstein wurde mit den umliegenden Gemeinden vereinigt und dem Kreis Soest zugeschlagen.

[Bearbeiten] Städte und Gemeinden

Städte:

  1. Arnsberg
  2. Balve
  3. Belecke
  4. Hirschberg
  5. Neheim-Hüsten
  6. Sundern
  7. Warstein

Ämter und Gemeinden:

  1. Amt Balve
    1. Affeln, Freiheit
    2. Altenaffeln
    3. Asbeck
    4. Beckum
    5. Blintrop
    6. Eisborn
    7. Garbeck
    8. Kesberg
    9. Küntrop
    10. Langenholthausen
    11. Mellen
    12. Volkringhausen
  2. Amt Freienohl
    1. Altenhellefeld
    2. Breitenbruch
    3. Freienohl, Freiheit
    4. Grevenstein
    5. Hellefeld
    6. Herblinghausen
    7. Linnepe
    8. Meinkenbracht
    9. Oeventrop
    10. Rumbeck
    11. Uentrop
    12. Visbeck
  3. Amt Hüsten
    1. Bachum
    2. Bruchhausen
    3. Echthausen
    4. Enkhausen
    5. Estinghausen
    6. Hachen, Freiheit
    7. Herdringen
    8. Hövel
    9. Holzen
    10. Langscheid
    11. Müschede
    12. Niedereimer
    13. Stemel
    14. Voßwinkel
    15. Wennigloh
  4. Amt Sundern
    1. Allendorf
    2. Amecke
    3. Endorf
    4. Hagen
    5. Stockum
    6. Westenfeld
    7. Wildewiese
  5. Amt Warstein
    1. Allagen
    2. Mülheim
    3. Sichtigvor
    4. Waldhausen

[Bearbeiten] Weblinks

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