Kreis Herzogtum Lauenburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Kreises Herzogtum Lauenburg Deutschlandkarte, Position des Kreises Herzogtum Lauenburg hervorgehoben53.5910.6Koordinaten: 53° 35′ N, 10° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Verwaltungssitz: Ratzeburg
Fläche: 1.263 km²
Einwohner: 189.043 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 150 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: RZ
Kreisschlüssel: 01 0 53
Kreisgliederung: 132 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg
Webpräsenz: www.herzogtum-lauenburg.de
Landrat: Gerd Krämer (parteilos)
Lage des Kreises Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein
Bremerhaven (zu Freie Hansestadt Bremen) Niedersachsen Freie und Hansestadt Hamburg Freie und Hansestadt Hamburg Mecklenburg-Vorpommern Helgoland (zu Kreis Pinneberg) Königreich Dänemark Kreis Nordfriesland Flensburg Kiel Neumünster Lübeck Kreis Herzogtum Lauenburg Kreis Stormarn Kreis Segeberg Kreis Ostholstein Kreis Pinneberg Kreis Steinburg Kreis Dithmarschen Kreis Schleswig-Flensburg Kreis Plön Kreis Rendsburg-EckernfördeKarte
Über dieses Bild

Der Kreis Herzogtum Lauenburg ist ein Kreis im Bundesland Schleswig-Holstein. Er gehört zur Metropolregion Hamburg.

Geografie[Bearbeiten]

Der Kreis ist der südlichste Kreis Schleswig-Holsteins. Er grenzt im Nordwesten und Norden an den Kreis Stormarn und an die kreisfreie Stadt Lübeck, im Osten an den Landkreis Nordwestmecklenburg und an den Landkreis Ludwigslust-Parchim, beide in Mecklenburg-Vorpommern, im Süden auf der anderen Seite der Elbe an den Landkreis Lüneburg und an den Landkreis Harburg in Niedersachsen und im Westen an das Land Hamburg.

Der Kreis ist auch heute noch sehr waldreich und enthält mit dem Sachsenwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Schleswig-Holsteins und mit dem Naturpark Lauenburgische Seen einen der ältesten Naturparks in Schleswig-Holstein.

Der Kreis war seit dem 14. Jahrhundert ein Herzogtum; nach der Angliederung an die preußische Provinz Schleswig-Holstein 1876 durfte der neue Kreis als Reminiszenz an seine Vergangenheit die Bezeichnung „Herzogtum“ weiterführen. Sie hat sich bis heute im amtlichen Namen des Kreises erhalten. Verwaltungssitz des Kreises ist Ratzeburg, die größte Stadt ist Geesthacht.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet entspricht im Wesentlichen den nordelbischen Teilen des historischen Herzogtums Sachsen-Lauenburg. In Nord-Süd-Richtung verlief hier im Frühmittelalter der Limes Saxoniae als Schutzstreifen des Sächsischen Reiches vor den Slawen.

Nach dem Aussterben der letzten askanischen Herzöge und einem langwierigen Erbfolgestreit fiel das Herzogtum zunächst 1702 an das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg („Kurhannover“), dann auf dem Wiener Kongress 1815 an das dänische Königshaus. Es wurde jedoch nie Teil Dänemarks.

Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 wurde es kurzzeitig von Österreich verwaltet und 1865 als Folge der Gasteiner Konvention in Personalunion mit Preußen vereinigt. Der preußische König Wilhelm I. wurde als „Herzog von Lauenburg“ neuer Landesherr und der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck übernahm das Amt des „Ministers für Lauenburg“. Am 1. Juli 1876 wurde der „Landkreis Herzogtum Lauenburg“ in die preußische Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert. Als Nachfolger der Lauenburgischen Ritter- und Landschaft übernahmen Kreisausschuss und Landrat 1882 die Bestimmung im Lauenburgischen Landeskommunalverband, der seit 1872 über das Gros des ehemals landesherrlichen Vermögens verfügte.

Durch das Groß-Hamburg-Gesetz erhielt der Kreis 1937 die mecklenburgischen Exklaven Hammer, Mannhagen, Panten, Horst, Walksfelde und den Domhof in Ratzeburg, die lübeckischen Exklaven Düchelsdorf, Sierksrade, Behlendorf, Hollenbe(c)k, Albsfelde, Giesensdorf, Harmsdorf, Nusse, Poggensee, Ritzerau, Groß Schretstaken, Klein Schretstaken und Tramm sowie von Hamburg die Stadt Geesthacht. NSDAP-Kreisleiter war der schon 1928 der NSDAP beigetretene Hans Gewecke. Gewecke ließ in Lauenburg eine große Herberge für die Hitlerjugend bauen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Kreis Teil der britischen Besatzungszone. Durch Veränderung der Zonengrenze zwischen Großbritannien und der Sowjetunion im sogenannten Barber-Ljaschtschenko-Abkommen vom 13. November 1945 wurden die Nachbargemeinden Ratzeburgs, Ziethen, Mechow, Bäk und Römnitz, am 26. November 1945 dem Kreis Herzogtum Lauenburg zugeschlagen. Sie gehörten bis dahin zum mecklenburgischen Kreis Schönberg (bis 1934 Teil von Mecklenburg-Strelitz) und kamen im Austausch gegen die lauenburgischen Gemeinden Dechow, Thurow (heute Ortsteil der Gemeinde Roggendorf) und Lassahn (heute Ortsteil der Stadt Zarrentin am Schaalsee) zur britischen Zone. Diese Gebietsveränderung wurde auch nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 beibehalten.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen bis 1970 beziehen sich auf den Gebietsstand am 27. Mai 1970.[2]

Jahr Einwohner
1871 (1. Dez.) 54.650
1885 (1. Dez.) 55.930
1895 (2. Dez.) 57.770
1905 (1. Dez.) 60.910
1925 (16. Juni) 66.390
1939 (17. Mai) 72.778
1950 (13. Sep.) 150.218
Jahr Einwohner
1961 (6. Juni) 130.453
1970 (27. Mai) 141.731
1987 (25. Mai) 153.473
2002 (30. Juni) 182.596
2007 (31. Dez.) 187.094
2012 (31. Dez.) 187.905

Politik[Bearbeiten]

Gliederung[Bearbeiten]

Der Kreis ist im Gegensatz zu anderen in Schleswig-Holstein durch zahlreiche verhältnismäßig kleinere bis sehr kleine Gemeinden gekennzeichnet, in denen direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung gelebt wird. Dies erklärt sich nicht zuletzt aus der historischen Fraktionalisierung in lauenburgische, mecklenburgische und lübeckische Ortschaften und die nicht lang zurückliegenden politischen Umgliederungen von 1937 und 1945. Die Verwaltung erfolgt zumeist durch Ämter, die selbst auch nur eine sehr überschaubare Größe haben. Aber schon die Umgliederungen der Gemeinden unter diese Ämter nach 1945 hat durchaus das Potential von Sprengstoff in dieser Gegend ausgeprägter direkter Demokratie. Insofern wird der Kreis vom geplanten schleswig-holsteinischen Verwaltungsstrukturgesetz nicht unerheblich betroffen werden: nach dem Entwurf des Kieler Innenministeriums wurde zum 1. April 2007 eine Mindestgröße von 8000 Einwohnern für Ämter und amtsfreie Gemeinden als Gebietsreform angestrebt. Damit waren ursprünglich sechs der elf Ämter des Kreises in ihrer Existenz bedroht, zum 1. Januar 2007 bestanden nur noch zehn von ihnen. Eine Mindestgröße für amtsangehörige Gemeinden ist hingegen bislang nicht vorgesehen. Auch hier weist der Kreis insbesondere im Osten um Ratzeburg herum eine Vielzahl von Kleinstgemeinden auf, die oftmals weniger als 100 Einwohner haben.

Bis zum Stichtag bestand für die Ämter die Möglichkeit zu freiwilligen Zusammenschlüssen, die nach dem Entwurf auch die Kreisgrenzen innerhalb des Landes hätten überschreiten können, aufgrund der Lage des Kreisgebietes wäre hier allerdings nur der benachbarte Kreis Stormarn in Frage gekommen, zu dem jedoch ein Konkurrenzverhältnis im Hamburger Speckgürtel besteht. Ein erster Ansatz für die Reduzierung von Verwaltungseinheiten lag in der Vergrößerung des zum Amt Lauenburgische Seen erstarkten ehemaligen Amtes Ratzeburg-Land, sowie im Zusammenschluss des Amtes Nusse mit dem Amt Sandesneben zum Amt Sandesneben-Nusse mit Sitz in Sandesneben und dem Beitritt der Gemeinden des Amtes Aumühle-Wohltorf einschließlich des Forstgutsbezirks Sachsenwald zum Amt Hohe Elbgeest, die zum 1. Januar 2008 stattfanden. Nach den Vorgaben des Innenministeriums erreichen bislang über die drei vorgenannten Ämter hinaus die Ämter Breitenfelde und Lütau nicht das gesetzte Ziel von 8000 Einwohnern im jeweiligen Amtsbezirk. Das Amt Breitenfelde ist daher zum 1. Januar 2007 eine vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft nach § 19 a des Gesetzes über kommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Mölln eingegangen.

Kreistag[Bearbeiten]

Kreistagswahl 2013
 %
50
40
30
20
10
0
41,0 %
32,1 %
16,5 %
5,8 %
3,1 %
1,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
± 0,0 %p
+4,1 %p
+4,3 %p
-4,5 %p
-3,3 %p
+1,6 %p
Sitzverteilung im Kreistag
1
14
7
3
19
1
14 19 
Von 45 Sitzen entfallen auf:

Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2013 ergab sich folgendes Ergebnis:

Partei Prozent 1998 Prozent 2003 Prozent 2008 Mandate 2008 Prozent 2013 Mandate 2013
CDU 41,2 % 51,7 % 41,0 % 25 41,0 % 19
SPD 44,4 % 29,4 % 28,0 % 16 32,1 % 14
GRÜNE 7,5 % 8,5 % 12,2 % 7 16,6 % 7
FDP 6,9 % 6,6 % 10,3 % 6 5,7 % 3
LINKE - - 6,4 % 3 3,1 % 1
Rechsstaatliche Liga - - - - 1,6 % 1
NPD - - 2,1 % 1 - -
Schill - 3,8 % - - - -
Gesamt 100 100 100 58 100 45
Wahlbeteiligung in Prozent 65,4 56,7 52,7 48,8

[3]

Landräte[Bearbeiten]

Von 1873 bis 1882 war für die laufende Verwaltung und die Besetzung von Beamtenstellen der Erblandmarschall verantwortlich. Dem Landrat als preußischem Beamten oblag lediglich die Aufsicht über die staatliche Verwaltung.

Seit 1. Oktober 1882 war der Landrat neben der Staatsaufsicht auch für die kommunale Selbstverwaltung zuständig.

Zu einer Veränderung der Verwaltungsstruktur kam es nach dem Zweiten Weltkrieg mit der 1946 von der britischen Militärregierung erlassenen Kreissatzung: Vorübergehend fungierte der Landrat nun als ehrenamtlicher Vorsteher des Kreistages, die Verwaltungsgeschäfte wurden einem so genannten Kreisdirektor übertragen. Später jedoch übernahm der Landrat wieder die Leitung der Kreisverwaltung.

Kreispräsidenten[Bearbeiten]

Der Kreispräsident ist Vorsitzender des Kreistages und wird aus dessen Mitte gewählt. Er leitet die Sitzungen des Kreistages und repräsentiert den Kreis gemeinsam mit dem Landrat nach außen.

Wappen, Flagge und Siegel[Bearbeiten]

Wappenbeschreibung
„In Rot mit zwölffach von Silber und Schwarz gestücktem Bord ein rechtsgewendeter silberner Pferdekopf. Über dem Schild eine goldene Königskrone.“ [4]
Bedeutung

Mit Patent vom 13. September 1865 nahm der König von Preußen Besitz vom Herzogtum Lauenburg. Sofort stellte man sich in Berlin die Frage, wie das neue Wappen von Lauenburg auszusehen habe. Am 12. November 1866 entschied der König von Preußen auf Vorschlag seiner zuständigen Ministerien, dass das hergebrachte Lauenburgische Wappen - ein silberner Pferdekopf im roten Felde - beibehalten, aber mit einer schwarzen und weißen Umsäumung versehen werden solle.

Diese Verleihung hat die Königlich Preußische, Herzoglich Lauenburgische Regierung im offiziellen Wochenblatt für das Herzogtum Lauenburg Nr. 25 vom 13. April 1867 verkündet. Die auf dem Schilde ruhende preußische Königskrone hat die Regierung zu Ratzeburg eigenmächtig hinzugefügt. Dieses Wappen gilt auch heute noch unverändert. [5]

Beschreibung der Flagge
„Die Kreisflagge zeigt das Kreiswappen auf weißem Grund; über dem Kreiswappen und darunter befindet sich in dem weißen Grund je ein schwarzer horizontaler Streifen.“ [6]

Die Annahme der Kreisflagge erfolgte 1948.

Beschreibung des Siegels
„Das Dienstsiegel zeigt das Kreiswappen mit der Umschrift ‚Kreis Herzogtum Lauenburg‘.“ [6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Das wirtschaftliche Schwergewicht des Kreises liegt im Hamburger Speckgürtel, während der östliche Teil im wasserreichen Naturpark Lauenburgische Seen mehr zum sanften Tourismus tendiert und landwirtschaftlich geprägt ist. Der Kreis gehört zur Metropolregion Hamburg.

Beteiligung an Wirtschaftsunternehmen[Bearbeiten]

  • Abfallwirtschaftsüdholstein (AWSH)
  • Herzogtum Lauenburg Marketing und Service GmbH (HLMS)
  • Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herzogtum Lauenburg (WFL)
  • BQG Personalentwicklung GmbH (BQG)

Verkehr[Bearbeiten]

Die Verkehre in Richtung Süden und Südwesten sind geografisch durch die Elbe und die über diese führenden Brücken und Fähren wie die Elbbrücke Lauenburg vorbestimmt.

Kultur[Bearbeiten]

Wichtiger Kulturträger im Kreisgebiet ist die private Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Medien[Bearbeiten]

Im Herzogtum Lauenburg ist keine lokale Tageszeitung beheimatet. Mit der "Lauenburgischen Landeszeitung" erscheint jedoch eine Regionalausgabe der Bergedorfer Zeitung, die auch drei Büros in Lauenburg, Schwarzenbek und Geesthacht unterhält. Die Lübecker Nachrichten unterhalten ein Redaktionsbüro in Mölln und produzieren zwei bis vier speziell auf den Landkreis zugeschnittene Regionalseiten. Beide Zeitungen veröffentlichen auch lokale Inhalte für den Landkreis auf ihren Internetseiten in einer jeweils eigenen Rubrik. Zudem gibt es im Kreis Herzogtum Lauenburg zwei Anzeigenblatt-Verlage. Mit "Radio RZ 1" und "Mölln TV" gibt es ausschließlich über Internet empfangbare Hörfunk- bzw. Fernsehsender. Zudem werden die beiden Online-Zeitungen „Herzogtum Direkt“ und „Lauenburger Online Zeitung“ veröffentlicht.

Natur[Bearbeiten]

Der Kreis ist ein wichtiges Naherholungsgebiet der Hamburger und Lübecker. Bekannt sind der Naturpark Lauenburgische Seen und der Sachsenwald.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2013[7])

Amtsfreie Gemeinden/Städte

Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden/Städten (* = Sitz der Amtsverwaltung)

  1. Behlendorf (372)
  2. Berkenthin* (2062)
  3. Bliestorf (643)
  4. Düchelsdorf (152)
  5. Göldenitz (231)
  6. Kastorf (1151)
  7. Klempau (626)
  8. Krummesse (1717)
  9. Niendorf bei Berkenthin (193)
  10. Rondeshagen (834)
  11. Sierksrade (367)
  1. Alt Mölln (855)
  2. Bälau (229)
  3. Borstorf (270)
  4. Breitenfelde (1932)
  5. Grambek (418)
  6. Hornbek (178)
  7. Lehmrade (491)
  8. Niendorf a. d. St. (641)
  9. Schretstaken (502)
  10. Talkau (514)
  11. Woltersdorf (308)
  1. Besenthal (83)
  2. Bröthen (278)
  3. Büchen* (5694)
  4. Fitzen (348)
  5. Göttin (57)
  6. Gudow (1625)
  7. Güster (1230)
  8. Klein Pampau (614)
  9. Langenlehsten (157)
  10. Müssen (984)
  11. Roseburg (535)
  12. Schulendorf (459)
  13. Siebeneichen (265)
  14. Tramm (355)
  15. Witzeeze (861)
  1. Aumühle (3184)
  2. Börnsen (4381)
  3. Dassendorf* (3170)
  4. Escheburg (3334)
  5. Hamwarde (785)
  6. Hohenhorn (529)
  7. Kröppelshagen-Fahrendorf (1217)
  8. Wiershop (159)
  9. Wohltorf (2433)
  10. Worth (170)
  11. Sachsenwald (Forstgutsbezirk), gemeindefreies Gebiet
  1. Albsfelde (72)
  2. Bäk (871)
  3. Brunsmark (149)
  4. Buchholz (230)
  5. Einhaus (379)
  6. Fredeburg (47)
  7. Giesensdorf (133)
  8. Groß Disnack (83)
  9. Groß Grönau (3573)
  10. Groß Sarau (937)
  11. Harmsdorf (310)
  12. Hollenbek (426)
  13. Horst (221)
  14. Kittlitz (242)
  15. Klein Zecher (249)
  16. Kulpin (209)
  17. Mechow (114)
  18. Mustin (754)
  19. Pogeez (381)
  20. Römnitz (61)
  21. Salem (594)
  22. Schmilau (553)
  23. Seedorf (532)
  24. Sterley (915)
  25. Ziethen (998)
  1. Basedow (659)
  2. Buchhorst (164)
  3. Dalldorf (367)
  4. Juliusburg (174)
  5. Krukow (154)
  6. Krüzen (362)
  7. Lanze (281)
  8. Lütau (709)
  9. Schnakenbek (848)
  10. Wangelau (224)
  1. Duvensee (545)
  2. Grinau (305)
  3. Groß Boden (197)
  4. Groß Schenkenberg (534)
  5. Klinkrade (612)
  6. Koberg (752)
  7. Kühsen (364)
  8. Labenz (843)
  9. Lankau (476)
  10. Linau (1167)
  11. Lüchow (277)
  12. Nusse (1053)
  13. Panten (635)
  14. Poggensee (335)
  15. Ritzerau (275)
  16. Sandesneben* (1721)
  17. Schiphorst (608)
  18. Schönberg (1391)
  19. Schürensöhlen (159)
  20. Siebenbäumen (633)
  21. Sirksfelde (322)
  22. Steinhorst (544)
  23. Stubben (374)
  24. Walksfelde (189)
  25. Wentorf (Amt Sandesneben) (689)
  1. Basthorst (406)
  2. Brunstorf (639)
  3. Dahmker (165)
  4. Elmenhorst (869)
  5. Fuhlenhagen (335)
  6. Grabau (311)
  7. Groß Pampau (147)
  8. Grove (252)
  9. Gülzow (1239)
  10. Hamfelde (466)
  11. Havekost (177)
  12. Kankelau (201)
  13. Kasseburg (587)
  14. Kollow (588)
  15. Köthel (274)
  16. Kuddewörde (1339)
  17. Möhnsen (540)
  18. Mühlenrade (176)
  19. Sahms (380)

Gemeinde- und Ämterkarte[Bearbeiten]

Hamburg Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Kreis Segeberg Kreis Stormarn Lübeck Lübeck Albsfelde Alt Mölln Aumühle Bäk Bälau Basedow (Lauenburg) Basthorst Behlendorf Berkenthin Besenthal Bliestorf Bliestorf Börnsen Borstorf Breitenfelde Bröthen Brunsmark Brunstorf Buchholz (Herzogtum Lauenburg) Buchhorst Büchen Dahmker Dalldorf Dassendorf Düchelsdorf Duvensee Einhaus Elmenhorst (Lauenburg) Escheburg Fitzen Fredeburg Fuhlenhagen Geesthacht Giesensdorf Göldenitz Göttin (Lauenburg) Grabau (Lauenburg) Grambek Grinau Groß Boden Groß Disnack Groß Disnack Groß Grönau Groß Pampau Groß Sarau Groß Schenkenberg Grove (Schleswig-Holstein) Gudow Gülzow (Lauenburg) Güster (Lauenburg) Hamfelde (Lauenburg) Hamwarde Harmsdorf (Lauenburg) Havekost (Lauenburg) Hohenhorn Hollenbek Hornbek Horst (Lauenburg) Juliusburg Kankelau Kasseburg Kastorf Kittlitz (Lauenburg) Klein Pampau Klein Zecher Klempau Klinkrade Koberg Köthel (Lauenburg) Kollow Kröppelshagen-Fahrendorf Krüzen Krukow (Lauenburg) Krummesse Kuddewörde Kühsen Kulpin Labenz Labenz Langenlehsten Langenlehsten Lankau Lanze (Lauenburg) Lauenburg/Elbe Lehmrade Linau Lüchow (Lauenburg) Lütau Mechow Möhnsen Mölln Mühlenrade Müssen Mustin (bei Ratzeburg) Niendorf bei Berkenthin Niendorf a. d. St. Nusse Panten Pogeez Poggensee Ratzeburg Ritzerau Römnitz Rondeshagen Roseburg Sachsenwald Sahms Salem (Lauenburg) Sandesneben Schiphorst Schmilau Schnakenbek Schönberg (Lauenburg) Schretstaken Schürensöhlen Schulendorf Schwarzenbek Seedorf (Lauenburg) Siebenbäumen Siebeneichen Sirksfelde Sierksrade Steinhorst (Lauenburg) Sterley Stubben (Lauenburg) Talkau Tramm (Lauenburg) Walksfelde Wangelau Wentorf (Amt Sandesneben) Wentorf bei Hamburg Wiershop Witzeeze Wohltorf Woltersdorf (Lauenburg) Worth Ziethen (Lauenburg)Übersicht
Über dieses Bild

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Kreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen RZ (Ratzeburg) zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Literatur[Bearbeiten]

  • Alfred Kamphausen: Herzogtum Lauenburg. Deutscher Kunstverlag Berlin u. a. 1959 (Deutsche Lande – Deutsche Kunst).
  • Maik Ohnezeit: „…über dem Lauenburger Lande weht die rote Fahne!“ Die „Brotwucherwahlen“ von 1903 und die Anfänge der Sozialdemokratie im Kreis Herzogtum Lauenburg. In: Lauenburgische Heimat. Bd. 173, 08, 2006, ISSN 0724-4282, S. 2–16.
  • Eckardt Opitz (Hrsg.): Herzogtum Lauenburg. Das Land und seine Geschichte. Ein Handbuch. Wachholtz, Neumünster 2003, ISBN 3-529-02060-5.
  • Eckardt Opitz: Otto von Bismarck und die Integration des Herzogtums Lauenburg in den preußischen Staat. Otto-von-Bismarck-Stiftung, Friedrichsruh 2001, ISBN 3-933418-13-5 (Friedrichsruher Beiträge 15).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kreis Herzogtum Lauenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 21.
  3. [1]
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein: Kreis Herzogtum Lauenburg
  5. Kreis Herzogtum Lauenburg: Das Wappen des Kreises Herzogtum Lauenburg
  6. a b Hauptsatzung des Kreises Herzogtum Lauenburg
  7. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011)