Kreis Kirchhain

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bestandszeitraum 1821–1932
Bundesland Hessen
Regierungsbezirk Kassel
Verwaltungssitz Kirchhain
Kfz-Kennzeichen KIH
Kreisgliederung 42 Gemeinden
Einwohner 25.181 (Stand 1932)
Der Kreis Kirchhain 1905

Der Kreis Kirchhain war ein kurhessischer und später ein preußischer Landkreis. Er wurde am 30. August 1821 aus den Ämtern Kirchhain, Neustadt und Rauschenberg gebildet und gehörte zur Provinz Oberhessen.[1] Sitz der Verwaltung war Kirchhain. Nach der Annexion Kurhessens durch Preußen blieb der Kreis bestehen und gehörte dann zum Regierungsbezirk Kassel der Provinz Hessen-Nassau. Im Zuge einer „kleinen Verwaltungsreform“ wurde er zum 1. Oktober 1932 dem Landkreis Marburg angegliedert.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Gemeinden

Der Kreis Kirchhain bestand aus den folgenden Gemeinden:

[Bearbeiten] Landräte im Kreis Kirchhain

  • 1868 - Karl Wilhelm Rohde aus Kirchhain, Landrat
  • 1883 - Wilhelm Rabe
  • 1886 - Rudolph von Schenck zu Schweinsberg aus (kommissarisch)
  • 1887 - Rudolph von Schenck zu Schweinsberg in Marburg (endgültig)
  • 1910 - Adolf von und zu Gilsa aus (kommissarisch)
  • 1911 - Adolf von und zu Gilsa in Marburg (endgültig)
  • Januar 1929 - Regierungsrat Theodor Beaucamp aus Aachen (kommissarisch)
  • Mai 1929 - Regierungsrat Theodor Beaucamp in Kirchhain (endgültig) (1933-1944 Landrat im Kreis Düren)

[Bearbeiten] Quellen

  • Hessisches Statistisches Landesamt: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen. Heft 2. Gebietsänderungen der hessischen Gemeinden und Kreise 1834 bis 1967. Wiesbaden 1968
  • Neumann Ortslexikon des Deutschen Reichs

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Sammlung von Gesetzen für die kurhessischen Staaten Nr. XV
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge