Kreis Recklinghausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Kreises Recklinghausen Deutschlandkarte, Position des Kreises Recklinghausen hervorgehoben51.6088888888897.2047222222222Koordinaten: 51° 37′ N, 7° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Verwaltungssitz: Recklinghausen
Fläche: 760,45 km²
Einwohner: 613.878 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 807 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: RE, CAS, GLA
Kreisschlüssel: 05 5 62
Kreisgliederung: 10 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Kurt-Schumacher-Allee 1
45657 Recklinghausen
Webpräsenz: www.kreis-recklinghausen.de
Landrat: Cay Süberkrüb (SPD)
Lage des Kreises Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen
Niederlande Belgien Niedersachsen Rheinland-Pfalz Hessen Essen Wuppertal Solingen Remscheid Hagen Ennepe-Ruhr-Kreis Bochum Dortmund Herne Gelsenkirchen Bottrop Oberhausen Mülheim an der Ruhr Duisburg Kreis Mettmann Düsseldorf Rhein-Kreis Neuss Kreis Heinsberg Mönchengladbach Krefeld Kreis Viersen Kreis Wesel Kreis Kleve Rhein-Erft-Kreis Kreis Düren Rheinisch-Bergischer Kreis Oberbergischer Kreis Kreis Recklinghausen Kreis Borken Kreis Unna Märkischer Kreis Kreis Olpe Hamm Kreis Soest Kreis Coesfeld Kreis Steinfurt Kreis Warendorf Leverkusen Köln Städteregion Aachen Bonn Rhein-Sieg-Kreis Städteregion Aachen Kreis Euskirchen Münster Kreis Siegen-Wittgenstein Hochsauerlandkreis Kreis Paderborn Kreis Gütersloh Kreis Höxter Kreis Lippe Kreis Herford Kreis Minden-Lübbecke BielefeldKarte
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Der Kreis Recklinghausen (auch mit einem Zusatz als der Vestische Kreis bezeichnet) liegt im Norden des Ruhrgebiets im Nordwesten des Landes Nordrhein-Westfalen. Er gehört zum Regierungsbezirk Münster und ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und im Regionalverband Ruhr. Sitz des Kreises ist die Stadt Recklinghausen.

Geographie[Bearbeiten]

Räumliche Lage und Bevölkerung[Bearbeiten]

Der Kreis Recklinghausen ist ein Kreis des Ruhrgebiets, der sich im Norden bis ins südliche Münsterland erstreckt. Mit 628.817 Einwohnern (31. Dez. 2010) ist er (abgesehen vom Sonderfall Region Hannover) der bevölkerungsreichste Landkreis Deutschlands.

Der größte Fluss im Kreis ist die Lippe.

Kreisangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Der Kreis Recklinghausen gliedert sich in zehn kreisangehörige Gemeinden, von denen vier Mittlere kreisangehörige Städte und sechs Große kreisangehörige Städte sind. Für ihre örtlichen Angelegenheiten sind die Gemeinden grundsätzlich selbst zuständig, während der Kreis für kleinere Kommunen örtliche und ansonsten überörtliche Aufgaben übernimmt. Der Kreis Recklinghausen ist der einzige Landkreis in Deutschland, in dem alle Gemeinden über 25.000 Einwohner haben.

(In Klammer die Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2013 [2])

Große kreisangehörige Städte

  1. Castrop-Rauxel (73.751)
  2. Dorsten (75.547)
  3. Gladbeck (74.011)
  4. Herten (60.582)
  5. Marl (83.634)
  6. Recklinghausen (115.320)

Mittlere kreisangehörige Städte

  1. Datteln (34.332)
  2. Haltern am See (37.266)
  3. Oer-Erkenschwick (30.550)
  4. Waltrop (28.885)
Bochum Bottrop Dortmund Essen Gelsenkirchen Herne Kreis Borken Kreis Coesfeld Kreis Unna Kreis Wesel Oberhausen Castrop-Rauxel Datteln Dorsten Gladbeck Haltern am See Herten Marl Oer-Erkenschwick Recklinghausen WaltropMunicipalities in RE.svg
Über dieses Bild

Nachbarkreise bzw. -städte[Bearbeiten]

Der Kreis Recklinghausen grenzt im Uhrzeigersinn im, Westen beginnend, an die Kreise Wesel, Borken, Coesfeld und Unna sowie an die kreisfreien Städte Dortmund, Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Essen und Bottrop.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Mittelalter gehörte das Gebiet um Recklinghausen, das Vest Recklinghausen, zum Kurfürstentum Köln. Von 1446 bis 1576 wurde es an die Herren von Gemen und Schaumburg-Lippe verpachtet. 1811 wurde es dem Herzogtum Berg angeschlossen.

Der Kreis Recklinghausen im Jahr 1845
Der Kreis Recklinghausen auf den Kartenblättern des Deutschen Reiches (Ende 19. Jahrhundert) mit heutigen Verwaltungsgrenzen und Gewässerverläufen; aufgehellt und hellgrün umkreist sind alle Gebiete, die je zum Kreis gehörten, also zusätzlich zum Gebietsstand im 19. Jahrhundert die Teile Halterns nördlich der Lippe und die Teile Castrop-Rauxels südlich der Emscher sowie 1929 und 1975 zu Dorsten hinzugekommene Gebiete südlich der Lippe und westlich der Altstadt.

Nach dem Wiener Kongress wurde das Vest Recklinghausen 1815 zusammen mit anderen westfälischen Gebieten dem Königreich Preußen zugeschlagen und in die Provinz Westfalen integriert. In der Folge entstanden 1816 der preußische Regierungsbezirk Münster und der Landkreis Recklinghausen. Dieser umfasste das ehemalige Vest Recklinghausen sowie die Herrlichkeit Lembeck mit den Kirchspielen Altschermbeck, Erle, Hervest, Holsterhausen, Lembeck, Rhade und Wulfen (siehe unten die Bürgermeistereien Lembeck und Altschermbeck, die in Personalunion verwaltet wurden).

Bürgermeistereien und Ämter[Bearbeiten]

Der Kreis Recklinghausen bestand zunächst aus den folgenden Bürgermeistereien: (in Klammern die Einwohnerzahl Mitte der 1830er Jahre[3] und 1895[4]):

Recklinghausen und Dorsten erhielten 1837 die Preußische revidierte Städteordnung von 1831 und schieden aus den jeweiligen Bürgermeistereien aus.[5][6] Der Rest der Bürgermeisterei Dorsten bildete die Bürgermeisterei Marl. Mit der Einführung der Landgemeinde-Ordnung für die Provinz Westphalen von 1841 wurden bis 1844 die Bürgermeistereien in Ämter überführt.[7][8] Der Kreis Recklinghausen war danach zunächst in die beiden amtsfreien Städte Dorsten und Recklinghausen sowie neun Ämter mit insgesamt 28 amtsangehörigen Gemeinden gegliedert:

Amt Gemeinden (1844)
amtsfreie Städte Dorsten und Recklinghausen
Altschermbeck[9] Altschermbeck, Erle, Holsterhausen und Rhade
Bottrop[10] Bottrop und Osterfeld
Buer[11] Buer, Gladbeck, Horst und Westerholt
Datteln[12] Ahsen, Datteln und Flaesheim
Kirchhellen[10] Kirchhellen
Lembeck[9] Hervest, Lembeck und Wulfen
Marl[13] Altendorf-Ulfkotte, Hamm, Marl und Polsum
Recklinghausen[14] Herten, Oer, Recklinghausen (Landgemeinde) und Suderwich
Waltrop[12] Henrichenburg, Horneburg und Waltrop

In der Folgezeit wurde die Amtseinteilung mehrfach geändert:

  • 1857 schied Herten aus dem Amt Recklinghausen aus und bildete ein eigenes Amt.[15]
  • Die Ämter Datteln und Waltrop wurden bis 1857 in Personalunion verwaltet und dann endgültig getrennt.[16]
  • Die Ämter Bottrop und Kirchhellen wurden bis 1858 in Personalunion verwaltet und dann endgültig getrennt.[17]
  • 1885 schied Gladbeck aus dem Amt Buer aus und bildete ein eigenes Amt.[8]
  • 1891 schied Horst aus dem Amt Buer aus und bildete ein eigenes Amt.[18]
  • 1891 schied Osterfeld aus dem Amt Bottrop aus und bildete ein eigenes Amt.[19]
  • Nachdem die Gemeinde Buer 1911 Stadtrechte erhielt und aus dem Amt Buer ausschied, bildete Westerholt als einzige im Amt Buer verbliebene Gemeinde das Amt Westerholt.[8]
  • 1926 wurde das Amt Recklinghausen aufgelöst und auf die Stadt Recklinghausen sowie die Ämter Datteln, Herten und Marl aufgeteilt.
  • 1929 wurde, bisherige Ämter vereinigend, aus den Ämtern Altschermbeck und Lembeck (zusammen Herrlichkeit Lembeck) das Amt Hervest-Dorsten gebildet. Gleichzeitig kamen die Stadt Haltern und das Amt Haltern aus dem Kreis Coesfeld zum Landkreis Recklinghausen.
  • 1934 wurden die verbliebenen Einzelgemeindeämter Herten, Kirchhellen und Westerholt aufgehoben.[8]
  • 1937 trat die Stadt Dorsten dem Amt Hervest-Dorsten bei.[20]
  • 1964 wurde das Amt Datteln aufgelöst. Seine Gemeinden waren seitdem amtsfrei.[21]
  • Zum 1. Januar 1975 wurden durch das Ruhrgebiet-Gesetz die vier verbliebenen Ämter Haltern, Hervest-Dorsten, Marl und Waltrop aufgelöst.

Stadtrechte und Auslagerungen[Bearbeiten]

Während Recklinghausen, Dorsten und das erst 1929 zum Kreis hinzugekommene Haltern schon seit dem 13. Jahrhundert Stadtrechte genossen, wurden andere Orte des Landkreises erst durch die Industrialisierung um die Jahrhundertwende bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zu Städten. Insbesondere die emschernahen, im Süden gelegenen Orte wie Osterfeld, Bottrop, Buer, Herten und Recklinghausen vervierfachten ihre Einwohnerzahlen innerhalb von 60 Jahren mindestens, während nördlich der Lippe die Einwohnerzahlen in etwa konstant blieben (s. o., Bürgermeistereien).

Die Verleihung von Stadtrechten und Kreisfreiheit wirkt sich in nicht geringem Maße auf den Kreis Recklinghausen aus:

  • 1901 wird Recklinghausen kreisfrei. Der Kreis Recklinghausen heißt nunmehr Landkreis Recklinghausen.
  • 1911 erhält Buer Stadtrechte und 1912 die Kreisfreiheit. 1928 werden Buer und Horst mit Gelsenkirchen vereinigt.
  • 1919 erhalten Bottrop und Gladbeck Stadtrechte und werden 1921 kreisfrei; erst 1976 kommt Gladbeck wieder zum Kreis Recklinghausen.
  • 1921 erhält Osterfeld Stadtrechte und wird 1922 kreisfrei; 1929 Vereinigung mit Oberhausen (und Sterkrade)
  • 1926 wird die Stadt Castrop-Rauxel, damals noch Landkreis Dortmund, gebildet und wird 1928 kreisfrei; erst 1975 kommt Castrop-Rauxel zum Kreis Recklinghausen.
  • 1936 erhalten die 1926 deutlich um Teile der Landgemeinde Recklinghausen erweiterten Gemeinden Herten und Marl Stadtrechte.
  • 1936 erhält Datteln Stadtrechte
  • 1939 erhält Waltrop Stadtrechte[8]
  • 1939 erhält Westerholt Stadtrechte;[8] 1975 Vereinigung mit Herten
  • 1953 erhält die 1926 gebildete Gemeinde Oer-Erkenschwick Stadtrechte

Gebietsreformen 1926 ff und 1975/76[Bearbeiten]

Bereits 1926 und in den Folgejahren wurde der Zuschnitt der Gemeinden des Landkreises, dem neuen Wachstum von Siedlungen in der Nähe von Großarbeitgebern entsprechend, deutlich verändert. Der letzte Schliff erfolgte dann im Zuge der Gebietsreform, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat. Seit der Eingliederung Gladbecks am 1. Juli 1976[22] hat sich die Gliederung des Landkreises in zehn Städte nicht verändert:

  • Castrop-Rauxel (Bildung 1926, kreisfrei 1928, 1975 zum Landkreis)
    • Amt Castrop (ohne Giesenberg-Sodingen, heute Stadt Herne)
    • seit 1975 Henrichenburg, vormals Amt Waltrop
  • Datteln
    • Datteln
    • seit 1975 Ahsen und Horneburg
  • Dorsten
    • alte Stadt Dorsten und Feldmark
    • seit 1929 Hardt(vormals Gahlen, Kreis Dinslaken)
    • seit 1943 Hervest und Holsterhausen[20]
    • seit 1975 Östrich (vormals Gahlen, Kreis Dinslaken)
    • seit 1975 Lembeck, Rhade und Wulfen (mit Deuten) sowie der Osten von Altschermbeck (Bauerschaft Emmelkamp), während der Hauptteil von Altschermbeck (zu Schermbeck) sowie Erle (zu Raesfeld) und Reken zugeschlagene, kleine Randanteile von Lembeck ausgekreist wurden[20]
    • seit 1975 Altendorf-Ulfkotte
  • Gladbeck (1921 bis 1974 kreisfreie Stadt, 1975 zunächst mit Bottrop und Kirchhellen vereinigt („Glabotki“), nach gerichtlich festgestellter Nichtigkeit des Zusammenschlusses am 1. Juli 1976 dem Kreis Recklinghausen angegliedert)
  • Haltern (1929 zum Landkreis)
    • Stadt Haltern (1929 zum Landkreis; vormals Kreis Coesfeld)
    • seit 1975 Kirchspiel Haltern (Sythen, Holtwick, die heutige Wüstung Overrath [bewaldete Halbinsel im Stausee] sowie Berghaltern zwischen Haltern und Lippramsdorf; seit 1929 im Landkreis; nunmehr ohne Sythener End, das zu (Haus-)Dülmen kam und somit wieder nach Coesfeld eingekreist wurde) sowie Hullern und Lippramsdorf, ehemals Amt Haltern, bis 1929 Kreis Coesfeld
    • seit 1975 die Nordosthälfte von Hamm (vormals Amt Marl)
    • seit 1975 Flaesheim (vormals Amt Datteln)
  • Herten
    • Kirchspiel Herten
    • seit 1926 Bauerschaften Disteln, Ebbelich, Langenbochum (größerer Teil) und Scherlebeck (alle vormals Landgemeinde Recklinghausen)
    • seit 1975 ehemalige Stadt Westerholt sowie Kolonie Bertlich (mit Transvaal), vormals Gemeinde Polsum
  • Marl nebst alten Bauerschaften Drewer (inclusive der jüngeren Kolonie Brassert), Frentrop und Lippe
    • seit 1926 Teile der Landgemeinde Recklinghausen (Bauerschaft Lenkerbeck und Bauerschaft Löntrop mit Hüls und Korthausen) sowie die mittlerweile enger besiedelte Westhälfte der Bauerschaft Sinsen, vormals Kirchspiel Oer
    • seit 1975 die inzwischen dichter besiedelte Westhälfte (ehemals Herne und Sickingmühle) von Hamm sowie Polsum (ohne Kolonie Bertlich)
  • Oer-Erkenschwick (Bildung 1926)
    • Oer nebst den Bauerschaften Sinsen (nur Osthälfte) und Siepen sowie Klein- und Groß-Erkenschwick (vormals Landgemeinde Recklinghausen)
    • Rapen aus dem Amt Datteln
  • Recklinghausen (1901 bis 1974 kreisfrei)
    • alte Stadt Recklinghausen nebst Hillen, Hillerheide und Bruch
    • seit 1926 Suderwich sowie aus der Landgemeinde Recklinghausen Hochlarmark, Stuckenbusch, Hochlar, Bockholt, Speckhorn (mit Beising und Börste), Essel, Röllinghausen, Berghausen
  • Waltrop

Gegenüber den Grenzen von 1816 verlor der Kreis die heute kreisfreien Gebiete der Stadt Oberhausen (Osterfeld), Bottrop (Bottrop und Kirchhellen) und Gelsenkirchen (Buer nebst Horst, aber ohne Westerholt und Gladbeck). Im Gebiet der Herrlichkeit Lembeck gingen 1975 Erle an Raesfeld (Kreis Borken) und Altschermbeck an Schermbeck (Kreis Wesel). Hinzu kamen nördlich der Lippe 1929 die Stadt Haltern und das ehemalige Amt Haltern sowie südlich der Emscher 1975 Castrop-Rauxel (ohne das urvestische Henrichenburg).

Politik[Bearbeiten]

Flagge (Banner) und Wappen[Bearbeiten]

Banner des Kreises Recklinghausen

§ 1 der Hauptsatzung des Kreises Recklinghausen [23] legt fest:

„Das Banner des Kreises Recklinghausen ist (von heraldisch rechts nach heraldisch links) Schwarz-Weiß-Grün. Es trägt in der Mitte der Fahnenbahn das Wappen des Kreises Recklinghausen.
Das Wappen besteht aus einem silbernen Nesselblatt auf grünem Schild sowie einem schwarzen, gleichschenkeligen Kreuz mit goldenem Schlüssel in der Mitte.“

Das Nesselblatt steht für die Herrlichkeit Lembeck, ein Amt des Fürstbistums Münster, das nördlich der Lippe bei Dorsten lag. Das schwarze Kreuz ist das Zeichen der Kölner Bischöfe, die einen großen Teil des Gebietes, das Vest Recklinghausen, besaßen. Der Schlüssel im Kreuz symbolisiert Sankt Peter, den Patron des Erzbistums Köln.

Das Wappen wurde am 30. Juni 1952 genehmigt.

Landräte[Bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten]

Kreistagswahl 2009[24][25][26]
Wahlbeteiligung: 52,8 % (2004: 54,8 %)
 %
40
30
20
10
0
37,2 %
34,7 %
8,9 %
7,4 %
6,5 %
2,7 %
2,1 %
0,6 %
keine
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-1,7 %p
-4,4 %p
+0,5 %p
+2,3 %p
+3,0 %p
+2,7 %p
-0,6 %p
+0,6 %p
-2,3 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
e 2004: PDS

Siehe auch Ergebnisse der Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen ab 1975: Kreis Recklinghausen

Der Kreistag des Kreises Recklinghausen seit der Kommunalwahl 2004:

  • CDU-Kreistagsfraktion: 28 Sitze
  • SPD-Kreistagsfraktion: 28 Sitze
  • Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: 6 Sitze
  • FDP-Kreistagsfraktion: 4 Sitze
  • Gruppierung DieLinke.PDS: 2 Sitze
  • fraktionslos: 4 Sitze

Der Kreistag des Kreises Recklinghausen setzt sich seit der Kommunalwahl 2009 folgendermaßen zusammen:

  • CDU-Kreistagsfraktion: 25 Sitze
  • SPD-Kreistagsfraktion: 27 Sitze
  • Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: 6 Sitze
  • FDP-Kreistagsfraktion: 5 Sitze
  • Die Linke: 5 Sitze
  • UBP: 3 Sitze
  • WIR: 1 Sitz

(Stand 3. Februar 2010)

Partner- und Patenschaften[27][Bearbeiten]

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis Recklinghausen bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen RE zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Bis in die 1990er Jahre erhielten Fahrzeuge aus den Teilkreisen besondere Erkennungsnummern:

Gebiet Buchstaben Zahlen
Stadt Recklinghausen A bis Z 1 bis 999
AA bis ZZ 1 bis 99
S, T 1000 bis 9999
AA
Städte Herten, Marl und Oer-Erkenschwick AA bis ZZ 100 bis 999
V 1000 bis 9999
Stadt Castrop-Rauxel A bis J
CA
Stadt Gladbeck K bis P
HA
Städte Datteln und Waltrop R, W, X
DA
Stadt Dorsten U, Y, Z
EA

Die Zulassungsstellen in Datteln und Dorsten kamen erst später hinzu.

Seit dem 13. November 2012 sind auch die Unterscheidungszeichen CAS (Castrop-Rauxel) und GLA (Gladbeck) erhältlich.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kreis Recklinghausen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2. http://www.lds.nrw.de/statistik/datenangebot/Regionen/amtlichebevoelkerungszahlen/rp5_dez06.html (Amtliche Bevölkerungszahlen des LDS NRW)
  3. Westfalenlexikon 1832–1835, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Westfälisches Landesamt für Archivpflege (1978); Zahlen aus dem Genwiki übernommen
  4. Hic Leones, Historisch-geographische Enzyklopädie der Welt (1880-1898); Zahlen aus dem Genwiki übernommen und Ortsteile summiert; Zahlen mit Stern entstammen anderen Wikipedia-Artikeln und referenzieren die Volkszählung 1895
  5. Einführung der revidierten Städteordnung in Dorsten
  6. Einführung der revidierten Städteordnung in Recklinghausen
  7. Landgemeinde-Ordnung für die Provinz Westphalen vom 31. Oktober 1841 (PDF; 1,6 MB)
  8. a b c d e f  Wolfgang Leesch: Verwaltung in Westfalen 1815–1945. In: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen. 38, Aschendorff, Münster 1992, ISBN 3-402-06845-1.
  9. a b Amtsblatt der Regierung Münster 1844: Bildung der Ämter Altschermbeck und Lembeck
  10. a b Amtsblatt der Regierung Münster 1844: Bildung der Ämter Bottrop und Kirchhellen
  11. Amtsblatt der Regierung Münster 1844: Bildung des Amtes Buer
  12. a b Amtsblatt der Regierung Münster 1844: Bildung der Ämter Datteln und Waltrop
  13. Amtsblatt der Regierung Münster 1844: Bildung des Amtes Marl
  14. Amtsblatt der Regierung Münster 1844: Bildung des Amtes Recklinghausen
  15. Amtsblatt der Regierung Münster 1857: Bildung des Amtes Herten
  16. Amtsblatt der Regierung Münster 1857: Trennung der Verwaltung der Ämter Datteln und Waltrop
  17. Amtsblatt der Regierung Münster 1858: Trennung der Verwaltung der Ämter Bottrop und Kirchhellen
  18. Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen: Findbuch Amt Horst, Seite III
  19. Amtsblatt der Regierung Münster 1891: Bildung des Amtes Osterfeld
  20. a b c Zeitleiste Herrlichkeit Lembeck, Lions Club Dorsten-Hanse
  21. Chronik der Feuerwehr Oer-Erkenschwick
  22.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 316f.
  23. Hauptsatzung des Kreises Recklinghausen (PDF; 21 kB)
  24. http://www.wahlergebnisse.nrw.de/kommunalwahlen/2009/Stadtraete_kreistage/a562000kw0900.html
  25. http://service.kreis-re.de/dok/Schlagworte/16/kw2009.pdf#page=87
  26. http://www.kreis-re.de/dok/schlagworte/16/File/komm_wahl_2004.pdf
  27. Kreis Recklinghausen, Fachdienst 58, Zahlen, Daten, Fakten im Kreis Recklinghausen