Kreis Segeberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Kreises Segeberg Deutschlandkarte, Position des Kreises Segeberg hervorgehoben53.9210.14Koordinaten: 53° 55′ N, 10° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Verwaltungssitz: Bad Segeberg
Fläche: 1.344,38 km²
Einwohner: 263.202 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 196 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: SE
Kreisschlüssel: 01 0 60
Kreisgliederung: 95 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Hamburger Straße 30
23795 Bad Segeberg
Webpräsenz: www.kreis-segeberg.de
Landrat: Jan Peter Schröder (parteilos)
Lage des Kreises Segeberg in Schleswig-Holstein
Bremerhaven (zu Freie Hansestadt Bremen) Niedersachsen Freie und Hansestadt Hamburg Freie und Hansestadt Hamburg Mecklenburg-Vorpommern Helgoland (zu Kreis Pinneberg) Königreich Dänemark Kreis Nordfriesland Flensburg Kiel Neumünster Lübeck Kreis Herzogtum Lauenburg Kreis Stormarn Kreis Segeberg Kreis Ostholstein Kreis Pinneberg Kreis Steinburg Kreis Dithmarschen Kreis Schleswig-Flensburg Kreis Plön Kreis Rendsburg-EckernfördeKarte
Über dieses Bild

Der Kreis Segeberg (plattdeutsch Kreis Sebarg) ist ein Kreis im Süden des Bundeslandes Schleswig-Holstein. Er gehört zur Metropolregion Hamburg. Kreisstadt ist Bad Segeberg.

Geografie[Bearbeiten]

Der Kreis Segeberg grenzt im Norden an den Kreis Rendsburg-Eckernförde, an die kreisfreie Stadt Neumünster und an den Kreis Plön, im Osten an den Kreis Ostholstein, im Südosten an den Kreis Stormarn und an die Freie und Hansestadt Hamburg und im Westen an die Kreise Pinneberg und Steinburg.

Der Bevölkerungs- und Wirtschaftsschwerpunkt des Kreises liegt im Südwesten auf der Siedlungsachse Norderstedt – Henstedt-Ulzburg – Kaltenkirchen. Hier leben allein etwa 120.000 Menschen, knapp die Hälfte der Bevölkerung des Kreises, in drei der 95 Gemeinden auf 120 km² der insgesamt 1.344 km² Fläche.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Kreis Segeberg hat seinen historischen Vorläufer in der Vogtei Segeberg, einem Militär- und Verwaltungsbezirk, der sich um die 1134 errichtete Siegesburg bildete. Nach der Umwandlung der Vogtei in das „Amt Segeberg“ im 15. Jahrhundert kristallisierte sich eine administrative Zweiteilung des Territoriums in ein dem Amtmann unterstelltes mittleres und westliches und ein von adligen Gutsherrn verwaltetes östliches Gebiet heraus. Erst nach der Eingliederung Schleswig-Holsteins in die preußische Monarchie wurde mit der „Verordnung, betreffend die Organisation der Kreis- und Distriktbehörden, sowie die Kreisvertretung in der Provinz Schleswig-Holstein“ vom 22. September 1867[2] auch der Kreis Segeberg gebildet. Der Sitz des Landrats als obersten Verwaltungsbeamten des Kreises ist seitdem Segeberg. Als Schöpfer der Segeberger Kreisverwaltung gilt Freiherr von Willemoes-Suhm (1877–1892), der auch das bis heute genutzte Kreishaus, Hamburger Straße 30, errichten ließ.

Mit der Verordnung über die Neugliederung von Landkreisen vom 1. August 1932 wurden die Gemeinden Boostedt, Braak, Brokenlande, Gadeland, Groß Kummerfeld, Großenaspe, Heidmühlen, Klein Kummerfeld, Latendorf, Willingrade und Wittorf des aufgelösten Kreises Bordesholm in den Kreis Segeberg eingegliedert.[3] Der Kreis Segeberg gab am 1. April 1938 die Gemeinde Wittorf wiederum an die kreisfreie Stadt Neumünster ab.

Neben der Beibehaltung des Titels „Landrat“ wurde 1950 zugleich das Amt des „Kreispräsidenten“ als Vorsitz und Sitzungsleitung des Kreistages geschaffen.

In der am 1. Januar 1970 durchgeführten Gebietsreform gewann der Kreis die neu gebildete Stadt Norderstedt, entstanden aus vier Gemeinden der Kreise Pinneberg und Stormarn, hinzu. Dafür trat er am 26. April 1970 die Gemeinde Gadeland an die Stadt Neumünster ab.

Am 1. Januar 2006 schlossen sich die Ämter Segeberg-Land und Wensin zum Amt Trave-Land zusammen. Zum 1. Januar 2008 trat die Gemeinde Boostedt dem Amt Rickling bei, das sich in Amt Boostedt-Rickling umbenannte, und die Gemeinde Trappenkamp schloss sich dem Amt Bornhöved an.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jeweiliges Kreisgebiet[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf den jeweiligen Gebietsstand.

Jahr Einwohner Quelle
1890 38.967 [4]
1900 39.724 [4]
1910 44.886 [4]
1925 47.687 [4]
1933 52.884 [4]
1939 53.445 [4]
1950 111.214 [4]
1960 92.700 [4]
1970 164.600 [5]
1980 208.800 [6]
1990 220.300 [4]
2000 247.611 [7]
2010 259.200 [7]

Heutiger Gebietsstand[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen bis 1970 beziehen sich auf den Gebietsstand am 27. Mai 1970.[8]

Jahr Einwohner
1871 (1. Dez.) 47.052
1885 (1. Dez.) 45.186
1895 (2. Dez.) 44.551
1905 (1. Dez.) 47.569
1925 (16. Juni) 55.341
1939 (17. Mai) 62.700
1950 (13. Sep.) 129.350
Jahr Einwohner
1961 (6. Juni) 122.429
1970 (27. Mai) 164.634
1987 (25. Mai) 212.110
2002 (30. Juni) 253.292
2007 (31. Dez.) 258.336
2012 (31. Dez.) 261.988

Politik[Bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten]

Kreiswahl 2013[9][10]
Wahlbeteiligung: 44,87 % (2008: 47,91 %)
 %
50
40
30
20
10
0
43,7 %
29,0 %
14,2 %
6,1 %
3,5 %
3,1 %
0,3 %
0,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+1,6 %p
+2,7 %p
+2,8 %p
-5,7 %p
+3,5 %p
-4,3 %p
-0,7 %p
+0,2 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
g Dose, Joachim
h Wir sind das Volk
Sitzverteilung im Kreistag
2
16
8
2
3
25
16 25 
Von 56 Sitzen entfallen auf:

Der Kreistag des Kreises Segeberg ist ein Organ der kommunalen Selbstverwaltung und legt die Ziele und Grundsätze für die Arbeit der Kreisverwaltung fest.[11] Der Kreistag wird von den wahlberechtigten Bürgern des Kreises Segeberg alle fünf Jahre zusammen mit den Kommunalvertretungen auf Gemeindeebene gewählt. Die letzten Wahlen fanden am 25. Mai 2008 und am 26. Mai 2013 statt:

Partei Prozent 2008 Mandate 2008 Prozent 2013 Mandate 2013
CDU 42,1 % 27* 43,7 % 25
SPD 26,3 % 17 29,0 % 16
GRÜNE 11,4 % 7 14,2 % 8
FDP 11,8 % 7 6,1 % 3
LINKE 7,4 % 4 3,1 % 2
WIR SIND DAS VOLK (WSDV) - - 0,2 % 0
Die Unabhängigen* 1,0 % 2 0,3 % 0
PIRATEN - - 3,5 % 2
Gesamt 100 64 100 56
Wahlbeteiligung in Prozent 47.9 44,9
*) Der unabhängige Kandidat Joachim Dose wurde mit 1,0 % der Stimmen als Direktkandidat für den Wahlkreis Alveslohe/Ellerau in den Kreistag gewählt und hatte sich zunächst der FDP-Fraktion angeschlossen. Nach Differenzen mit der FDP und nach dem Austritt von Renee Böttcher aus der CDU-Fraktion schlossen sich beide zur neuen Fraktion „Die Unabhängigen“ zusammen, deswegen ist in der Tabelle bei der CDU ein Sitz weniger und bei den Unabhängigen ein Sitz mehr verzeichnet.[12]

[13] [14] [15] [16]

Alle Kreistagsmitglieder sind im Transparenzportal abgeordnetenwatch.de vertreten. Dort kann jeder Bürger den gewählten Kommunalpolitikern öffentlich Fragen stellen.[17]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber ein aus vier spitzbedachten roten Ziegeltürmen bestehendes Kreuz, bewinkelt von vier grünen Seerosenblättern und in seiner ausgebrochenen Kreuzungsstelle belegt mit dem holsteinischen Wappenschild: in Rot ein silbernes Nesselblatt.“[18]

Flagge[Bearbeiten]

Die Kreisflagge zeigt inmitten eines weißen, oben und unten von einem roten Streifen begrenzten Tuches das Kreiswappen ohne Schild, etwas zur Stange hin verschoben.[18]

Landräte[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der Wirtschaftsschwerpunkt des Kreises liegt an der A 7 auf der Achse Norderstedt – Henstedt-Ulzburg – Kaltenkirchen. Im eher ländlich geprägten Nordosten des Kreises mit der Kreisstadt Bad Segeberg als Mittelpunkt liegen die wirtschaftlichen Stärken in der Gesundheitswirtschaft (u. a. Segeberger Kliniken), der Naherholung und dem Tourismus (u. a. Karl-May-Spiele Bad Segeberg und Naturpark Holsteinische Schweiz).

Verkehr[Bearbeiten]

Durch das Kreisgebiet verläuft im westlichen Teil die A 7 mit den Anschlussstellen Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Bad Bramstedt und Großenaspe. Im Osten durchquert die A 21 den Kreis. In Planung als neue Ost-West-Verbindung ist die Verlängerung der A 20 von Lübeck quer durch den Kreis Segeberg bis zu einer Kreuzung mit der A 7 bei Bad Bramstedt und weiter durch den Kreis Steinburg zu einer neuen Elbquerung.

Die Schiene erschließt den Kreis mit mehreren Bahnlinien:

  • die Bahnstrecke Neumünster – Bad Segeberg – Bad Oldesloe (Nordbahn) verläuft im Nordostteil des Kreises
  • die Linie Neumünster – Hamburg (AKN) erschließt den Westteil und verläuft etwa parallel zur Autobahn A7

Von der AKN-Strecke zweigen die „Alsternordbahn“ Ulzburg Süd – Norderstedt Mitte und die Bahnstrecke Henstedt-Ulzburg – Elmshorn ab, die weitere Haltepunkte im Kreisgebiet bieten.

Zwischen Norderstedt Mitte und Garstedt hat die Hamburger U-Bahnlinie U1 drei Haltestellen im Kreis Segeberg.

Der ÖPNV im gesamten Kreisgebiet wurde 2003 in den HVV eingegliedert. Zuvor gehörte lediglich der Südteil des Kreises Segeberg (unter anderem mit Norderstedt und Henstedt-Ulzburg) zum Verkehrsverbund.

Die Bahnlinie Hamburg-Kiel verfügt mit den Bahnhöfen Wrist und Brokstedt über zwei Stationen im Abstand von wenigen 100 Metern zur Westgrenze des Kreises Segeberg. Hier gilt der HVV-Tarif nicht.

Wissenschaft[Bearbeiten]

Die größte wissenschaftliche Einrichtung im Kreis Segeberg ist das international anerkannte Forschungszentrum Borstel.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2013[19])

Amtsfreie Gemeinden/Städte

Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden/Städten (* = Sitz der Amtsverwaltung)

  1. Armstedt (407)
  2. Bimöhlen (955)
  3. Borstel (120)
  4. Föhrden-Barl (295)
  5. Fuhlendorf (429)
  6. Großenaspe (2820)
  7. Hagen (446)
  8. Hardebek (470)
  9. Hasenkrug (337)
  10. Heidmoor (325)
  11. Hitzhusen (1258)
  12. Mönkloh (253)
  13. Weddelbrook (1005)
  14. Wiemersdorf (1576)
  1. Boostedt* (4588)
  2. Daldorf (663)
  3. Groß Kummerfeld (1920)
  4. Heidmühlen (695)
  5. Latendorf (589)
  6. Rickling (3158)
  1. Bornhöved (3329)
  2. Damsdorf (229)
  3. Gönnebek (473)
  4. Schmalensee (448)
  5. Stocksee (393)
  6. Tarbek (160)
  7. Tensfeld (696)
  8. Trappenkamp* (5041)
  1. Itzstedt* (2364)
  2. Kayhude (1196)
  3. Nahe (2358)
  4. Oering (1296)
  5. Seth (1951)
  6. Sülfeld (3148)
  1. Alveslohe (2626)
  2. Hartenholm (1755)
  3. Hasenmoor (724)
  4. Lentföhrden (2454)
  5. Nützen (1158)
  6. Schmalfeld (1913)
  1. Hüttblek (366)
  2. Kattendorf* (843)
  3. Kisdorf (3796)
  4. Oersdorf (866)
  5. Sievershütten (1163)
  6. Struvenhütten (1012)
  7. Stuvenborn (885)
  8. Wakendorf II (1360)
  9. Winsen (406)
  1. Bark (1014)
  2. Bebensee (641)
  3. Fredesdorf (368)
  4. Groß Niendorf (643)
  5. Högersdorf (415)
  6. Kükels (440)
  7. Leezen* (1723)
  8. Mözen (438)
  9. Neversdorf (702)
  10. Schwissel (258)
  11. Todesfelde (1039)
  12. Wittenborn (864)
  13. Buchholz (Forstgutsbezirk), gemeindefreies Gebiet (unbewohnt)
  1. Bahrenhof (216)
  2. Blunk (590)
  3. Bühnsdorf (342)
  4. Dreggers (59)
  5. Fahrenkrug (1537)
  6. Geschendorf (529)
  7. Glasau (915)
  8. Groß Rönnau (573)
  9. Klein Gladebrügge (576)
  10. Klein Rönnau (1518)
  11. Krems II (417)
  12. Negernbötel (1014)
  13. Nehms (557)
  14. Neuengörs (778)
  15. Pronstorf1 (1646)
  16. Rohlstorf (1192)
  17. Schackendorf (844)
  18. Schieren (281)
  19. Seedorf (2106)
  20. Stipsdorf (236)
  21. Strukdorf (269)
  22. Travenhorst (217)
  23. Traventhal (499)
  24. Wakendorf I (431)
  25. Weede (1056)
  26. Wensin (858)
  27. Westerrade (485)
1 Die Gemeinde Pronstorf hieß bis zum 16. Juli 1929 Eilsdorf

Gemeinde- und Ämterkarte[Bearbeiten]

Großer Plöner See Wardersee Hamburg Kreis Herzogtum Lauenburg Kreis Ostholstein Kreis Pinneberg Kreis Plön Kreis Rendsburg-Eckernförde Kreis Steinburg Tangstedt Kreis Stormarn Lübeck Neumünster Alveslohe Armstedt Bad Bramstedt Bad Segeberg Bahrenhof Bark (bei Bad Segeberg) Bebensee Bimöhlen Blunk Boostedt Bornhöved Borstel (Holstein) Buchholz (Forstgutsbezirk) Bühnsdorf Daldorf Damsdorf Dreggers Ellerau Föhrden-Barl Fredesdorf Fahrenkrug Fuhlendorf (Holstein) Geschendorf Glasau Gönnebek Groß Kummerfeld Groß Niendorf (Holstein) Groß Rönnau Großenaspe Hagen (Holstein) Hardebek Hartenholm Hasenkrug Hasenmoor Heidmoor Heidmühlen Henstedt-Ulzburg Hitzhusen Högersdorf Hüttblek Itzstedt Kaltenkirchen Kattendorf Kayhude Kisdorf Klein Gladebrügge Klein Rönnau Krems II Kükels Latendorf Leezen (Holstein) Lentföhrden Mönkloh Mözen Nahe (Holstein) Negernbötel Nehms Neuengörs Neversdorf Norderstedt Nützen Oering Oersdorf Pronstorf Rickling Rohlstorf Schackendorf Schieren (Kreis Segeberg) Schmalensee Schmalfeld Schwissel Seedorf (Kreis Segeberg) Seth (Holstein) Sievershütten Stipsdorf Stocksee Strukdorf Struvenhütten Stuvenborn Sülfeld Tarbek Tensfeld Todesfelde Trappenkamp Travenhorst Traventhal Wahlstedt Wakendorf I Wakendorf II Weddelbrook Weede Wensin Westerrade Wiemersdorf Winsen (Holstein) WittenbornÜbersicht
Über dieses Bild

Ehemalige Gemeinden[Bearbeiten]

Die folgenden Gemeinden des Kreises Segeberg wurden während seines Bestehens in andere Gemeinden eingegliedert:[20]

Gemeinde eingemeindet
nach
Datum
Altengörs Neuengörs 1. Januar 1972
Braak Latendorf 1. April 1939
Bredenbekshorst Struvenhütten 1. April 1937
Brokenlande Großenaspe 1. April 1936
Christiansfelde Bad Segeberg 1. April 1937
Fehrenbötel Rickling 1. Januar 1970
Gadeland Neumünster 26. April 1970
Götzberg Henstedt-Ulzburg 1. Januar 1970
Hamdorf Negernbötel 1. Januar 1974
Heiderfeld Leezen 1. Oktober 1937
Heidmühlen (Bordesholm) Heidmühlen 1. Oktober 1935
Henstedt Henstedt-Ulzburg 1. Januar 1970
Kampen Nützen 1. April 1936
Klein Kummerfeld Groß Kummerfeld 1. April 1939
Klein Niendorf Bad Segeberg 1. April 1937
Krems I Leezen 1. Oktober 1937
Mielsdorf Weede 1. Januar 1974
Reinsbek Pronstorf 1. Oktober 1937
Söhren Weede 1. Januar 1972
Steinbek Weede 1. April 1937
Stubben Neuengörs 1. Januar 1972
Tönningstedt Sülfeld 1. Oktober 1936
Ulzburg Henstedt-Ulzburg 1. Januar 1970
Weide Bimöhlen 1. April 1936
Willingrade Groß Kummerfeld 1. April 1939
Wittorf Neumünster 1. April 1938
Wulfsfelde Pronstorf 1. Oktober 1937

Die beiden heutigen Gemeinden Klein Gladebrügge und Traventhal waren vom 1. Januar 1974 bis zum 1. Januar 1998 zu einer Gemeinde Groß Gladebrügge zusammengeschlossen.[21] Bis zu ihrer Auflösung in den 1920er Jahren gab es im Kreis Segeberg außerdem eine größere Anzahl von Gutsbezirken.[22] Der Forstgutsbezirk Buchholz besteht bis heute fort.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Kreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen SE zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerhard Hoch: Die Amtszeit des Segeberger Landrats Waldemar von Mohl 1932–1945. Hamburg 2001, ISBN 3-933374-92-8
  • Hans-Peter Sparr: 1867–1992. 125 Jahre Kreis Segeberg. Eine Fotoreise … durch die Zeiten. Kalkberg-Verlag, Bad Segeberg 1993, ISBN 3-928928-02-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kreis Segeberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. PrGS 1867, 1587
  3. Territoriale Veränderungen in Deutschland: Kreis Segeberg
  4. a b c d e f g h i Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMichael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2. Januar 2015.
  5. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  6. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981
  7. a b Statistikamt Nord
  8.  Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 21.
  9. http://www.segeberg.de/media/custom/1822_378_1.PDF
  10. http://www.segeberg.de/media/custom/1843_2195_1.PDF
  11. Kreis Segeberg: der Kreistag
  12. Wolfgang Glombik: Allianz der „CDU-Geschädigten“. In: Hamburger Abendblatt. 23. Oktober 2008, abgerufen am 16. Juli 2014.
  13. [1]
  14. [2]
  15. [3]
  16. [4]
  17. abgeordnetenwatch.de: Kreistag Segeberg
  18. a b Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  19. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011)
  20.  Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein. Historisches Gemeindeverzeichnis: Kreis Segeberg. Kiel 1972 (Digitalisat bei genealogy.net, abgerufen am 21. April 2015).
  21. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998
  22. Gemeinden und Gutsbezirke im Kreis Segeberg, Stand 1910