Kreissparkasse Biberach

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Logo der Sparkassen  Kreissparkasse Biberach
Biberach-Kreissparkasse1-Bubo.JPG
Staat Deutschland
Sitz Zeppelinring 27-29
88400 Biberach
Rechtsform Anstalt des öffentlichen Rechts
Bankleitzahl 654 500 70[1]
BIC SBCR DE66 XXX[1]
Verband Sparkassenverband Baden-Württemberg
Website www.ksk-bc.de
Geschäftsdaten 2013[2]
Bilanzsumme 6,275 Mrd. Euro
Einlagen 3,26 Mrd. Euro
Kundenkredite 2,093 Mrd. Euro
Mitarbeiter 823
Geschäftsstellen 46
Leitung
Verwaltungsrat Heiko Schmid, Vorsitzender
Vorstand Günther Wall (Vorsitzender), Thomas Jakob, Joachim Trapp
Liste der Sparkassen in Deutschland

Die Kreissparkasse Biberach ist eine öffentlich-rechtliche Sparkasse mit Sitz in Biberach an der Riß, Baden-Württemberg. Ihr Geschäftsgebiet ist der Landkreis Biberach.

Organisationsstruktur[Bearbeiten]

Die Kreissparkasse Biberach ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Rechtsgrundlagen sind das Sparkassengesetz für Baden-Württemberg und die Satzung der Kreissparkasse Biberach. Organe der Kreissparkasse sind der Verwaltungsrat, der Kreditausschuss und der Vorstand. Träger ist der Landkreis Biberach.

Geschäftsausrichtung und Geschäftserfolg[Bearbeiten]

Die Kreissparkasse Biberach betreibt als Sparkasse das Universalbankgeschäft. Sie ist Marktführer in ihrem Geschäftsgebiet. Die Kreissparkasse Biberach wies im Geschäftsjahr 2013 eine Bilanzsumme von 6,275 Mrd. Euro aus und verfügte über Kundeneinlagen von 3,26 Mrd. Euro. Gemäß der Sparkassenrangliste 2013 liegt sie nach Bilanzsumme auf Rang 35. Sie unterhält 46 Filialen/SB-Standorte und beschäftigt 823 Mitarbeiter.[3]

2011 wendete die Kreissparkasse Biberach 838.000 Euro für gemeinnützige Zwecke in den Bereichen Kultur, Soziales, Sport, Bildung und Wissenschaft auf. Fast zwei Drittel davon stammen aus Erträgen ihrer Kultur- und Sozialstiftung „Gemeinsam für eine bessere Zukunft“. Mit einem Stiftungsvermögen von annähernd 20 Millionen Euro ist sie die größte Sparkassen-Stiftung in Baden-Württemberg.

Die Kunststiftung „pro arte“ der Kreissparkasse Biberach verfügt über ein Stiftungsvermögen von 5 Millionen Euro. Die Stiftung schafft gezielt Werke namhafter Künstler aus Südwestdeutschland an und organisiert Einzel-, Gruppen- und Themenausstellungen in ihrer Galerie am Ulmer Tor in Biberach.

Sparkassen-Finanzgruppe[Bearbeiten]

Die Kreissparkasse Biberach ist Teil der Sparkassen-Finanzgruppe und gehört damit auch ihrem Haftungsverbund an. Er sichert den Bestand der Institute und sorgt dafür, dass sie auch im Fall der Insolvenz einzelner Sparkassen alle Verbindlichkeiten erfüllen können. Die Sparkasse vermittelt Bausparverträge der regionalen Landesbausparkasse, offene Investmentfonds der Deka und Versicherungen der SV SparkassenVersicherung. Im Bereich des Leasing arbeitet die Kreissparkasse Biberach mit der Deutschen Leasing zusammen. Die Funktion der Sparkassenzentralbank nimmt die Landesbank Baden-Württemberg wahr.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kreissparkasse Biberach wurde am 16. Dezember 1853 als Oberamtssparkasse Biberach gegründet. Durch die Sparkassenreform im Jahr 1932 wurde die bis dahin rechtlich unselbständige Oberamtssparkasse rechtlich selbständig und 1934 in Kreissparkasse Biberach umbenannt. Im Zuge der Kreisreform kamen 1938 die Sparkassen Laupheim und Bad Schussenried zur Kreissparkasse Biberach. Nach der zweiten Kreisreform 1973/74 folgten Bad Buchau und Riedlingen. Heute ist die Kreissparkasse Biberach in fünf Marktbereiche strukturiert: Biberach, Laupheim, Riedlingen, Ochsenhausen und Bad Buchau/Bad Schussenried.

Die Entwicklung der Kreissparkasse Biberach wird an diesen Zahlen deutlich: 1854, ein Jahr nach der Gründung, lag die Zahl der Sparkonten bei 937, 1963 waren es 49.300, heute sind es weit über 150.000. Die Bilanzsumme erreichte 1961 die 100-Millionen-DM-Grenze. 1978, im Jahr des 125-jährigen Bestehens, näherte sie sich der Milliardengrenze und überschritt sie im darauffolgenden Jahr erstmals. 1899 wurde der erste hauptamtliche Kassier eingestellt. 1936 hatte die Kreissparkasse Biberach 22 Mitarbeiter, und heute sind es fast 800.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2010 wurden sechzehn nebenamtliche Filialen sogenannte Wohnstubenfilialen geschlossen.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Sparkassenrangliste 2013
  3. Sparkassenrangliste 2013
  4. Schwäbische Zeitung: Kreissparkasse: Für „Wohnstubenfilialen“ naht das Aus, eingesehen am 24. November 2010.

48.097929.79293Koordinaten: 48° 5′ 53″ N, 9° 47′ 35″ O