Kreuzentropie
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Die Kreuzentropie ist in der Informationstheorie ein Maß für die Qualität eines Modells einer Wahrscheinlichkeitsverteilung.
Für eine Zufallsvariable
, die der Verteilung
folgt und eine zweite Verteilung
desselben Ereignishorizonts ist die Kreuzentropie folgendermaßen definiert:
Hierbei bezeichnet
die Entropie von
und
die Kullback-Leibler-Divergenz der beiden Verteilungen.
Mit Hilfe der Definitionsgleichungen dieser beiden Größen ergibt sich für eine diskrete Zufallsvariable nach Vereinfachung:
Wobei
den Wertebereich der Zufallsvariable bezeichne.
In der praktischen Anwendung ist
meist eine Annäherung an eine unbekannte Verteilung
. Zwar hat die Kreuzentropie eine ähnliche Aussagekraft wie die Kullback-Leibler-Divergenz, erstere lässt sich jedoch unter bestimmten Umständen ohne
berechnen – bei unbekanntem
sehr vorteilhaft.
Eng verwandt mit der Kreuzentropie ist die Perplexität, die bei gleicher Aussagekraft u. U. anschaulichere Zahlenwerte liefert.

