Kreuzkirche (Königsberg)
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Die Kreuzkirche ist eine Kirche im Königsberger Stadtteil Lomse. Sie wurde 1930–1933 nach Plänen von Arthur Kickton als evangelisches Gotteshaus errichtet. Die Verblendung besteht aus buntem Cadiner-Majolika-Klinker. Zwischen den Zwillingstürmen ist eine monumentale Nische eingelassen, die mit einem Kreuz aus Cadiner Majolika auf farbigen Hintergrund verblendet ist. Das Gotteshaus überstand, leicht beschädigt, den Krieg. Danach wurde sie als Autowerkstatt und Fischereibedarfsartikelfabrik zweckentfremdet. Nach einem Brand beschloss man 1988 eine Übergabe des Gotteshauses an die orthodoxe Gemeinde. Die daraufhin durchgeführten Umbauten haben dem achteckigen Türmen seit 1990 wieder einen Anschluss ans Langhaus gebracht. Heute wird die Kirche von umstehenden Hochhäusern überragt. Die Turmuhr befindet sich heute in der Kirche zur Heiligen Familie.
Siehe auch: Liste der Kirchengebäude in Kaliningrad
[Bearbeiten] Literatur
- Robert Albinus: Königsberg-Lexikon. Würzburg 2002, ISBN 3-88189-441-1
- Richard Armstedt: Geschichte der königl. Haupt- und Residenzstadt Königsberg in Preußen. Reprint der Originalausgabe, Stuttgart 1899.
- Fritz Gause: Die Geschichte der Stadt Königsberg in Preußen. 3 Bände, Köln 1996, ISBN 3-412-08896-X
- Jürgen Manthey: Königsberg – Geschichte einer Weltbürgerrepublik. Hanser 2005, ISBN 3446206191
- Gunnar Strunz: Königsberg entdecken, Berlin 2006, ISBN 3-89794-071-x
- Baldur Köster: Königsberg: Architektur aus deutscher Zeit. Husum Druck, 2000, ISBN 3-88042-923-5.
54.70571388888920.522825Koordinaten: 54° 42′ 21″ N, 20° 31′ 22″ O

