Krišjānis Barons

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Krišjānis Barons (* 19. Oktoberjul./ 31. Oktober 1835greg. in Strutele, Lettland; † 8. März 1923 in Rīga) war ein lettischer Volkskundler, Schriftsteller und Herausgeber.

Barons ist wegen seiner volkskundlichen Arbeit als Vater der Dainas (lett.: „Dainu tēvs“) bekannt. Er sammelte und systematisierte diese lettischen Volkslieder und Gedichte zwischen 1894 und 1915 in sechs Bänden, die 217.996 Stücke beinhalten. Er spielte eine wesentliche Rolle in der politisch-literarischen Bewegung Junge Letten.

Sein Abbild ist als einziges menschliches Gesicht auf einer modernen lettische Banknote, der 100-Lats-Note, abgebildet. Dazu ist er auf einer silbernen Gedenkmünze aus der Reihe der Lettischen Bank „Menschen“ zu sehen.

Im Vermanes-Park im Zentrum Rigas („Wöhrmannscher Garten“, „Vērmanes dārzs“) steht ein ihm gewidmetes Denkmal. In der Straße, die seinen Namen trägt, befindet sich das Museum von Krišjānis Barons.

Weblinks[Bearbeiten]