Krickenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Krickenbach
Krickenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Krickenbach hervorgehoben
49.3638888888897.6686111111111333Koordinaten: 49° 22′ N, 7° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Kaiserslautern-Süd
Höhe: 333 m ü. NHN
Fläche: 10,02 km²
Einwohner: 1160 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 67706,
66851 (Erkelshäuserhof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 06307
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 021
Adresse der Verbandsverwaltung: Pirmasenser Straße 62-64
67655 Kaiserslautern
Webpräsenz: www.krickenbach.de
Ortsbürgermeister: Uwe Vatter (FWG)
Lage der Ortsgemeinde Krickenbach im Landkreis Kaiserslautern
Karte

Krickenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Kaiserslautern hat.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Biosphärenreservat Pfälzerwald.

Zu Krickenbach gehören auch die Wohnplätze Ameisenhof, Bohlenhof, Erkelshäuserhof und Schweinstal.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Krickenbach wurde am 25. März 1347 erstmals urkundlich erwähnt, als Siegfried Zeitverlust, ein Kaufmann, der Kirche der Komturei Einsiedel des Deutschen Ritterordens eine Kaplanei am Altar des Heiligen Nikolaus stiftete.

Religion[Bearbeiten]

2012 waren 42,2 Prozent der Einwohner katholisch und 40,6 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[3] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Krickenbach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU FWG WZK Gesamt
2009 4 2 4 6 16 Sitze
2004 9 5 2 16 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Gold ein Schräggitter aus roten Leisten, belegt mit einem schwarzen Herzschild, darin fünf silberne Bollen 2:1:2“.

Es wurde 1960 vom Mainzer Innenministerium genehmigt. Die Bollen erinnern an die ehemaligen Ortsherren, die Herren von Sickingen.[5]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Westlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 270 die Kaiserslautern mit Pirmasens verbindet. Zur Bundesautobahn 62 (Landsstuhl–Pirmasens) mit der Anschlussstelle Bann sind es 10 km. Nächstgelegener Bahnhof ist Schopp an der Biebermühlbahn.

Personen, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Im saarländischen Homburg gibt es ein Wohnviertel, das inoffiziell Neukrickenbach genannt wird. Das Viertel entstand 1922 durch Ansiedlung von Eisenbahnern, die hauptsächlich von Krickenbach hergezogen waren. Mit der einsetzenden Baulust um 1928 wurde das Viertel erschlossen. Die Straßen des Viertels wurden nach Musikern benannt, da die Anwohner die musikalische Tradition aus ihrem Heimatort pflegten.[6][7]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Krickenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 94 (PDF; 2,3 MB)
  3. KommWis, Stand: 31. Dezember 2012
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
  6. Karl Fischer: Geschichte Homburg, Kapitel 8: Vom Kleinstadtidyll zur Industriestadt, Seite 125, in: Blätter zur Geschichte der Stadt Homburg, 1958.
  7. Neukrickenbach auf der privaten Webseite Homburg-im-Bild