Kriebstein
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Mittelsachsen | |
| Höhe: | 272 m ü. NN | |
| Fläche: | 31,01 km² | |
| Einwohner: |
2.384 (31. Dez. 2010)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 77 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 09648 | |
| Vorwahl: | 034327 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FG | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 22 300 | |
| Gemeindegliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
An der Zschopau 3 09648 Kriebstein |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Christoph Merker (FWK) | |
| Lage der Gemeinde Kriebstein im Landkreis Mittelsachsen | ||
Kriebstein ist eine Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen. Der Verwaltungssitz befindet sich im Ortsteil Kriebethal.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Kriebstein liegt etwa 20 Kilometer südwestlich von Döbeln und sechs Kilometer nordöstlich der Stadt Mittweida. Die Zschopau, ein Nebenfluss der Freiberger Mulde, fließt auf dem Weg von Mittweida nach Waldheim durch das enge und felsige Mittweidaer Zschopautal, in dem sich auch die Talsperre Kriebstein und die gleichnamige Burg befinden. Diese schroffe Felslandschaft ist Anziehungspunkt für viele Erholungssuchende und bildet damit den Keim für den sich langsam entwickelnden Tourismus in der Gemeinde.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen
- Ehrenberg,
- Erlebach,
- Grünlichtenberg,
- Höfchen,
- Höckendorf,
- Kriebethal und
- Reichenbach.
Der Gemeindename Kriebstein rührt aus der Landmarke „Kriebstein“ her, die der Burg Kriebstein zugeordnet ist. Einen Ortsteil mit diesen Namen gibt es nicht.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Angrenzende Gemeinden sind Erlau, die Stadt Mittweida, Rossau und Striegistal sowie Niederstriegis und die Stadt Waldheim.
[Bearbeiten] Geschichte
Grünlichtenberg und Höckendorf wurde Mitte des 12. Jahrhunderts von deutschen Siedlern gegründet.
Die Gemeinde Kriebstein wurde am 1. Januar 1994 durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Ehrenberg, Höfchen und Kriebethal gebildet. Erlebach wurde kurz darauf am 1. März 1994 eingemeindet.[2] Am 1. Januar 1996 folgte Reichenbach.[3] Grünlichtenberg ist seit dem 1. Januar 1999 ein Ortsteil der Gemeinde.[4]
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
|
|
- Datenquelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Partnergemeinde
- Weisenbach in Baden-Württemberg
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Die südlich verlaufende A 4 ist über den Anschluss Hainichen (ca. 8 km) und die nördlich verlaufende A 14 ist über den Anschluss Döbeln-Nord (ca. 13 km) zu erreichen.
Da sich die nächsten Bahnstrecken weit oberhalb des Talgrundes befanden, wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine Schmalspurbahn im Zschopautal geplant, jedoch nie gebaut. Die Überlastung des Waldheimer Bahnhofs mit dem Güterverkehr der Papierfabriken (siehe auch Unternehmen) führte aber 1896 zur Eröffnung einer normalspurige Stichstrecke von Waldheim nach Kriebetal, auf der bis 1919 auch Ausflugsverkehr stattfand. 1998 wurde der Güterverkehr eingestellt.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
- WEPA Papierfabrik Sachsen GmbH (ehem. Kriepa Hygienepapier GmbH)
- Kübler & Niethammer Papierfabrik Kriebstein AG
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Johann Gottfried Stecher (1718-1776), Bildhauer, geboren in Ehrenberg
- Karl Mehnert (1811–1885), Rittergutsbesitzer und Politiker, MdL
- Albert Niethammer (1833–1908), deutscher Papierfabrikant (Kübler & Niethammer) und nationalliberaler Politiker, MdR, MdL (Königreich Sachsen)
- Konrad Niethammer (1863–1931), deutscher Papierfabrikant (Kübler & Niethammer) und Politiker (NLP, DVP)
[Bearbeiten] Literatur
- Cornelius Gurlitt: Kriebstein. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen, 25. Heft: Amtshauptmannschaft Döbeln. C. C. Meinhold, Dresden 1903, S. 87.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen – Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (Hilfe dazu)
- ↑ Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
[Bearbeiten] Weblinks
- Seite der Gemeindeverwaltung Kriebstein
- Alte Ansichten von Kriebethal
- Alte und neuen Ansichten der Gemeinde Kriebstein
- Ortsteil Grünlichtenberg
Altmittweida | Augustusburg | Bobritzsch-Hilbersdorf | Brand-Erbisdorf | Burgstädt | Claußnitz | Döbeln | Dorfchemnitz | Eppendorf | Erlau | Flöha | Frankenberg/Sa. | Frauenstein | Freiberg | Geringswalde | Großhartmannsdorf | Großschirma | Großweitzschen | Hainichen | Halsbrücke | Hartha | Hartmannsdorf | Königsfeld | Königshain-Wiederau | Kriebstein | Leisnig | Leubsdorf | Lichtenau | Lichtenberg/Erzgeb. | Lunzenau | Mittweida | Mochau | Mühlau | Mulda/Sa. | Neuhausen/Erzgeb. | Niederstriegis | Niederwiesa | Oberschöna | Oederan | Ostrau | Penig | Rechenberg-Bienenmühle | Reinsberg | Rochlitz | Rossau | Roßwein | Sayda | Seelitz | Striegistal | Taura | Waldheim | Wechselburg | Weißenborn/Erzgeb. | Zettlitz | Ziegra-Knobelsdorf | Zschaitz-Ottewig
