Krieger
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Krieger bezeichnet Kämpfer und Soldaten in historischen Kriegen oder in Stammesgesellschaften, wobei beim Soldaten dem Vertragsverhältnis des Kombattanten (z. B. gegenüber einem Staat) eine besondere Bedeutung zukommen kann.
[Bearbeiten] Bedeutung in der (westlichen) Moderne
Der Ausdruck beschränkt sich auf kämpfende, Waffen tragende Personen und Kombattanten. Personen im Tross werden vom Begriff nicht erfasst. Die Krieger können sowohl regulären militärischen Einheiten zugehören als auch zu paramilitärischen bzw. Guerillaorganisationen.
[Bearbeiten] Stammesgesellschaften
In Stammesgesellschaften stellt der Krieger auch einen - zumeist männlichen - sozialen Status dar, der mit bestimmten Rechten und Pflichten einhergeht. In einigen Kulturen stellen sie eine eigene Kaste dar, so die Maharlika, oder entwickelten sich zu einem Stand, wie etwa die Samurai.
[Bearbeiten] Kriegerinnen
Obwohl Krieger zumeist männlich waren, gab es in einigen Kulturen auch Kriegerinnen, so z. B. bei karibischen und südamerikanischen Völkern wie den Arawak, den nordischen Pikten und im Kaiserreich China sowie in Südostasien. Am berühmtesten ist das legendäre Volk der Amazonen.
Auch aus westlichen Armeen gibt es historische Berichte über einzelne Frauen, die als Männer verkleidet dienten.

